Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

Klare Antwort von Bischof Overbeck: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar“

24. September 2020 in Aktuelles, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ablehnung von liturgischen Missbräuchen, bei denen Familien zuhause während des Onlinegottesdienstes das Brot brechen.


Fulda (kath.net/pl) „Wenn sich eine Hausgemeinschaft vor dem Computer versammelt, um an einem gestreamten Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, sollte sie dann auch das Brot brechen? Segen und Ablass können ja auch über Radio und Fernsehen empfangen werden. Wäre dies nicht auch analog für die Wandlungsworte denkbar?“ Diese Frage stellte am Mittwoch ein Journalist von „Publik Forum“ bei der DBK-Pressekonferenz anlässlich der DBK-Vollversammlung, es ging um Auswirkungen der Coronapandemie auf das kirchliche Leben.


 

Bischof Franz-Josef Overbeck (Bistum Essen) antwortete gemäß Livestream (siehe unten, ab Min 59,55) wörtlich: „Nein, für die Wandlungsworte ist das nicht denkbar. Da muss schon die Intention dabei sein, die in dieser Frage nicht gegeben ist, weil das Brot, das auf dem Altar liegt, entsprechend konsekriert wird, oder das, was um den Altar herum [sich befindet], wie das ja bei großen Gottesdiensten der Fall ist, von anderen getragen oder auf Tischen stehend gesegnet bzw. dann auch gewandelt wird. Das halte ich auch deswegen für wichtig zu unterscheiden, dass wir nicht verschiedene äußere Zeichen, deren Ähnlichkeit ja nicht zu bestreiten ist, nicht in eine Form von Veränderungsprozessen führen, die dann die Deutlichkeit dessen, was dann die Eucharistie nach katholischem Verständnis ist, nicht mehr klar sein lässt. Da sollte man schon die Perspektiven klar und auch kräftig unterscheiden. Das heißt aber nicht, dass es nicht eine Gemeinschaft, die sich vor einem gestreamten Gottesdienst vor einem Bildschirm befindet, nicht dazu anhalten sollte, zu beten, den Segen zu empfangen und zu wissen: auch hier ist Christus gegenwärtig – aber nicht in der Weise, wie es die Eucharistie darstellt.

Archivfoto Bischof Overbeck (c) Bistum Essen

Kirche und Corona - Pressegespräch bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz