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Kardinal Woelki befürchtet "dramatische Folgen" durch "Synodalen Weg"

27. September 2020 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Kölner Erzbischof bei Ratzinger-Schülerkreistreffen: Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde - Wirft den Stellungnahmen zur Frauenweihe "einseitiges Zitieren" und zuviel Rücksichtnahme auf "Befindlichkeiten" vor


Rom (kath.net/KAP) Kardinal Rainer Maria Woelki hat sich erneut kritisch zum Reformdialog Synodaler Weg der katholischen Kirche in Deutschland geäußert. Bei einer Rede vor dem Ratzinger-Schülerkreis am Samstag in Rom sprach er von möglichen "dramatischen Folgen". Er sehe die Gefahr, dass Richtiges und Falsches vermischt werde, so der Kölner Erzbischof vor früheren Studenten und Mitarbeitern des Theologieprofessors und späteren Papstes Benedikt XVI.

In den aktuellen Debatten sei häufig von einer "Weiterentwicklung der Lehre" die Rede. Weiterentwickeln könne man nur, "was von Ewigkeit her wahr ist". Dies dürfe aber nicht zu einem "völligen Gegensatz zum bisherigen kirchlichen Lehramt" führen, mahnte Woelki. Er erwähnte in diesem Zusammenhang einen Text des Synodalforums "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche", der "Befürchtungen" in ihm wecke.


Den Autoren des Dokuments warf der Kölner Erzbischof "einseitiges Zitieren und Auslassungen" vor. Die Frage nach neuen Ämtern könne nicht gegen die Schrift und Überlieferung beantwortet werden. Dort sei eine Frauenweihe, wie sie vom Synodalforum angeregt werde, nicht vorgesehen. Nun stelle sich die Frage, warum man auf das Wort Gottes nicht hören wolle, fuhr Woelki fort. Das Synodalforum scheine ganz bewusst auf die Weihe von Frauen oder neue Ämter vorbereiten zu wollen. Er sehe darin eine "Antwort auf Befindlichkeiten", weil viele den Ausschluss der Frauen von den Weiheämtern als ungerecht empfänden.

Sicherlich müsse auf diese Lebenswirklichkeit eine Antwort gefunden werden, räumte der Kardinal ein - "aber eben nicht gegen die Offenbarung". Denn sonst sei die "Auslegungsgemeinschaft mit der Weltkirche" in Gefahr. Zudem äußerte er den "Verdacht", dass die kirchliche Missbrauchsdebatte, der eigentliche Anlass für den Synodalen Weg, manchen in Wahrheit nur als "Vehikel" diene, um langgehegte Reformwünsche wahr werden zu lassen.

 

Siehe auch Link: Textauszüge aus der Darlegung von Kardinal Woelki beim Ratzinger-Schülerkreis


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 lesa 27. September 2020 

Den Reichtum Christi verkünden (Eph)

Am besten das ganze Treffen per podcast oder CD nachhören und verteilen. DAS ist die Nahrung, die die Kirche braucht!

[email protected]:Genaue "Lagebeschreibung!" Gott sei Dank gibt es inzwischen auch Publikationen wie jene von Maria 1.0. usw.
Das Thema Tradition, Überlieferung, Lehramt wurde bei diesem S


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 Chris2 27. September 2020 
 

@hape und andere: Kommentare verschwinden

Man wird nach einer nicht genau greifbaren Zeit (ca. 10-20 Minuten) ausgeloggt. Hat man dann einen Kommentar abgeschickt, isser wech. Man merkt das nur an den leeren login-Fensterchen rechts oben oder am Text ganz unten: "Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich einloggen" (o.ä.)
Und man merkt es, wenn sich beim Däumchenverteilen die Seite nicht neu aufbaut. Ob man die verteilten Daumen gleich sieht, scheint sowohl auf dem Laptop wie unter Android Glückssache zu sein. Nach f5 (Seite neu laden) sollten sie dann aber eingepreist sein.


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 Chris2 27. September 2020 
 

@Federico R.

Diese Ordensfrauen sollten besser ihr eigenes Kloster / ihren Orden reformieren (lat. reformare = wiederherstellen), denn es gibt auch heute noch (und wieder) blühende Orden. Und meines Wissens ist keiner davon irgendwohin-"fort-schrittlich"...


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 Federico R. 27. September 2020 
 

(Fortsetzung)
Vielleicht die Macht der Wandlungsworte beim heiligen Messopfer, die nur ein Mann authentisch an Christi Statt und in Seinem Auftrag sprechen kann: „Das ist mein Leib ...“, „das ist mein Blut ...“, „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“?
Das könnten jene Frauen, sollte man meinen, eigentlich viel besser bei den Anglikanern weltweit, bei der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Schweden, im deutschen Sprachraum vielleicht am allerehesten noch bei den Altkatholiken. Dort könnten sie ihre Selbstverwirklichung ausleben. Aber nirgendwo werden sie die strukturelle Machtbasis einschließlich der dazu notwendigen Kirchensteuer vorfinden wie hierzulande. Das ist wohl für sie das eigentliche Manko.
Übrigens: Wenn man sich einmal einschlägige Fotos betrachtet, gibt es kaum etwas Komischeres als eine Frau im Bischofsornat. (Höchstens noch ein Mann im Nonnengewand.)


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 Federico R. 27. September 2020 
 

Nach meiner Beobachtung streben Frauen, ...

... die wirklich fest in ihrem katholischen Glauben verankert sind, kein sakrales Amt in der Kirche an, ja lehnen dies sogar ausdrücklich ab (z.B. meine Ehefrau, Lehrerin i.R.). Auch bei jüngeren Frauen scheint der Berufswunsch „Diakonin“/Priesterin/Bischöfin“ in der kath. Kirche nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. Und trotzdem dieses mediale Hochpushen.
Jenen Frauen, die sich lautstark und dazu häufig recht penetrant ums eigene Priesteramt bemühen, geht es schichtweg um Macht. Und sie geben das auch offen zu. Besonders auffällig, wenn es sich um Generaloberinnen von Frauenorden handelt, deren Gemeinschaften an Überalterung leiden und akut vom Aussterben bedroht sind. Ihnen bleibt am Ende nur noch die Verwaltung von leerstehenden Klostergebäuden, in denen einstmals segensreiches Ordensleben wuchs und blühte. Natürlich eine zutiefst traurige Situation. Aber Ist es bei diesen Frauen letzlich nicht sogar die Macht über Jesus Christus selbst, die sie umtreibt? (Fortsetzung)


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 Herbstlicht 27. September 2020 
 

Hochmut und Anmaßung!

Sollte der "Synodale Weg" weitergegangen werden, droht Spaltung.
Kardinal Woelki weiß um diese Gefahr und macht dankenswerterweise darauf aufmerksam.
Sind die Befürworter dieses Weges so von sich eingenommen und von ihren Forderungen so vollkommen überzeugt, dass sie gewillt sind, dieses Risiko einzugehen?
Hegen sie nicht auch -wenigstens gelegentlich- Zweifel ob der Berechtigung ihrer Forderungen?

Sich über die Worte Jesu Christi zu erheben, zeugt von einem erschreckenden Maß an Hochmut und Selbstüberschätzung.
Ganz abgesehen davon - mein Selbstbewusstsein als Frau hängt nicht von der Möglichkeit ab, Priesterin, Bischöfin oder gar Päpstin sein zu können.
Ist dieser Sachverhalt den fordernden Maria 2.0-Frauen denn nicht auch bewusst?


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 hape 27. September 2020 

Lieber @Montfort,

mir geht es ähnlich. Manchmal muss ich einen Kommentar drei-, viermal hochladen. Ob er dann tatsächlich erscheint, ist auch nicht immer sicher.

LG, hape


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 Adamo 27. September 2020 
 

@Montfort, mir geht es genauso wie Ihnen.


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 SalvatoreMio 27. September 2020 
 

Aktuelle Seite neu laden" -

@Monfort: Nein, das Problem kenne ich nicht. Mir fehlt die Fähigkeit zu gutem Rat. Ich "murkse" immer solange herum mit der Technik, bis es irgendwann funktioniert. Viel Erfolg!


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 Montfort 27. September 2020 

Liebe Redaktion!

Irgendetwas stimmt da mit dem Format des Artikel-Textes nicht - sowohl in Firefox als auch im Internet Explorer wird der Text in der Schrift Courier dargestellt und geht über die lesbare Spalte hinaus, ist also nur teilweise lesbar. Kann das behoben werden?

Gleich noch ein User-Hinweis: Wenn ich Kommentare absende, muss ich nach dem Absenden immer nochmals "Aktuelle Seite neu laden" drücken, sonst erscheinen die Kommentare überhaupt nicht und gehen verloren - ist das auch bei anderen so?

Danke und gesegneten Sonntag!


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 Chris2 27. September 2020 
 

Wer ein "Frauenpriestertum"

fordert oder auch nur für möglich erklärt, handelt gegen den de facto erklärten Willen Gottes und nährt nur unerfüllbare Hoffnungen. Die Folgen sind Frust, Verunsicherung und Spaltung. Bischöfe, die als Verwalter der göttlichen Stiftung solche Häresien verbreiten, handeln unverantwortlich den ihnen anvertrauten Gläubigen gegenüber und laden schwere Schuld auf sich...


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 Adamo 27. September 2020 
 

Richtiges und falsches vermischt! So sehe ich das auch.

Aber wer sät diese falsche Saat?

Jesus gibt die Antwort dazu in dem Gleichnis vom Sämann und dem Gleichnis vom Unkraut,(Math. 13.1-30).

Das hat der böse Feind getan!


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