SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
- „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
- Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
- „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
- „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
- Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
- Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
- Wir machen da was mit Medien
- Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
- Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
- Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
| 
"Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein - oder vom Weihnachtsplätzchen"22. Dezember 2020 in Deutschland, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Tilmann Kleinjung, Redaktionsleiter beim "Bayerischen Rundfunk", verteidigt in einem Kommentar die öffentlichen Gottesdienste zu Weihnachten "In diesen Tagen brauchen wir Kraftquellen, Trost. Und den finden viele Christen in Gottesdiensten."
München (kath.net)
"Deshalb sollten es die politisch Verantwortlichen den Kirchen überlassen, ob und wie die Gottesdienste an Weihnachten stattfinden. Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein - oder vom Weihnachtsplätzchen. In diesen Tagen brauchen wir Kraftquellen, Trost. Und den finden viele Christen in Gottesdiensten. Das mögen die Skeptiker albern, irrational, unverantwortlich finden. Aber das gilt auch und besonders für das Weihnachten im Pandemiejahr 2020: Dieser Abend ist heilig." Mit klaren Worten hat sich jetzt der deutsche Journalist Tilmann Kleinjung, Redaktionsleiter beim "Bayerischen Rundfunk" in einem Kommentar zu Wort gemeldet und in der deutschen Debatte, ob man die Weihnachtsgottesdienste verbieten sollte, diese Forderung klar zurückgewiesen, da dieser Abend vielen Menschen heilig sei und der Besuch eines Gottesdienstes am 24. Dezember gehört selbst im säkularen Deutschland für viele Familien zum Weihnachtsritual gehöre. Für manchen sei es der letzte Bezugspunkt zur Kirche. 
Kleinjung erinnerte daran, dass zu Ostern es keine öffentlichen Gottesdienste gab und die Kirche sich damals gefügt hatte und es kirchenintern schon damals deutliche Kritik am Verhalten der Bischöfe gab, weil diese damals zu schnell klein beigaben. Sogar die Nationale Akademie der Wissenschaften "Leopoldina" habe jetzt anerkannt, dass es keine Notwendigkeit gab, Gottesdienste an Weihnachten weiter einzuschränken.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | KatzeLisa 22. Dezember 2020 | | | | Letzter Bezugspunkt Wie schön, daß es in den Medien auch noch eine Stimme gibt, die die Bedeutung der Christmette für gläubige und säkulare Menschen erkennt. Gerade in Zeiten von Panik und Unsicherheit ist das Geschehen von Christi Geburt ein Lichtstrahl für die Welt. Selbst bei den Kirchenfernen birgt das Ritual der Heiligen Nacht einen Hoffnungsschimmer. Manche mögen sich an ihre Kindheit erinnern. Wer einsam ist, erfährt in der Christmette Gemeinschaft mit den Mitfeiernden und dem Kind in der Krippe. |  3
| | | | | Herbstlicht 22. Dezember 2020 | | | | @hape Was Sie schildern trifft ganz bestimmt in vielen Fällen zu.
Die angebliche Gefährlichkeit eines Aufenthalts in einer ohnehin minimal besetzten Kirche leuchtet nicht ein, kann logisch kaum begründet werden und ist deshalb nur absurd.
Einsamkeit kann ein hartes Los sein und der Besuch der Hl. Messe an Heiligabend bzw. Weihnachten konnte bisher das schmerzliche Gefühl der Einsamkeit zumindest für diesen Moment etwas abmildern.
Wer weiß schon, wieviele Tränen in diesen Tagen fließen werden.
Schließen wir diese Menschen mitfühlend in unsere Gebete ein. |  5
| | | | | SalvatoreMio 22. Dezember 2020 | | | | "Trost finden viele Christen in Gottesdiensten." Der Beitrag von Herrn Kleinjung ist recht nett, doch hier wie in vielen anderen Berichten derzeit stellt man fest, dass viele Mitbürger nicht wissen, warum wir die hl. Messe feiern, und dass es um viel mehr geht als vorübergehenden Trost in Notzeiten.
Es war schon so im Alten Bund: Braucht man Gott, ruft man zu ihm. Meint man, ihn nicht zu benötigen, dann kann er halt warten!
(So ähnlich erleben es auch manche Eltern mit erwachsenen Kindern). |  3
| | | | | Fischlein 22. Dezember 2020 | | | | Die ehrlichen Wissenschaftler wissen es, dass weitere Einschränkungen nicht nötig sind. Die Politiker müssen sich leider nicht an Wissenschaft orientieren. Hier liegt der Hund begraben. |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
- Vatikan bestätigt Papstreise nach Südamerika im vollen Umfang
- Wir machen da was mit Medien
- „Habe Entwicklung zur Ausblendung wichtiger Themen und der Tabuisierung von Kritik selbst erlebt“
- Glaubensweitergabe im Wandel der Zeit
- Nach Anschlag in Paris: Kritik an Macrons Aussage über religiös motivierte Gewalt
- Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
- Fatima-Tag in Berlin
- Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
- Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
- Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
- Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
- Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
- Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
|