Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:









Top-15

meist-diskutiert

  1. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  2. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  3. Hurra, ein Katholik!
  4. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  5. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  6. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  7. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  8. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  9. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  10. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  11. Wollte der Vatikan die Kritik der US-amerikanischen Bischofskonferenz an Biden ausbremsen?
  12. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  13. In Nigeria entführter Priester ermordet aufgefunden
  14. Vatikan erneuert Impf-Aufruf
  15. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“

Nigeria: „Boko Haram wird uns niemals unseren Glauben nehmen“

10. Jänner 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischof äußert sich nach Weihnachts-Attacken


München-Wien (kath.net/KIN) Trotz der jüngsten gewalttätigen Übergriffe auf christliche Gemeinden in Nigeria an Weihnachten sieht Bischof Oliver Dashe Doeme aus Maiduguri die islamistische Gewalt zum Scheitern verurteilt. „Boko Haram wird uns niemals unseren Glauben nehmen. Vergangenes Jahr hatten wir in meiner Diözese mehr Katholiken als vor Beginn der islamistischen Anschläge. Über 200 Kirchen wurden niedergebrannt, ebenso einige kirchliche Schulen. Aber wir werden nicht untergehen“, erklärte Dashe Doeme im Gespräch mit dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“.

Trotz Terror wachsen die christlichen Gemeinden

Wie internationale Medien berichteten, wurde das Dorf Pemi im Nordosten Nigerias, das zum Bundestaat Borno gehört, am Heiligabend von bewaffneten Angreifern überfallen. Dabei wurden mindestens elf Personen getötet und das Gotteshaus der evangelikalen „Church of Brethren“ niedergebrannt. Wenig später traf es dann die Gemeinde in Garkida im benachbarten Bundesstaat Adamawa. Auch dort wurden lokalen Sicherheitsbehörden zufolge acht Menschen getötet. Pemi liegt unweit des Ortes Chibok, wo 2014 über 270 mehrheitlich christliche Schülerinnen entführt worden waren.


Er lasse sich von den jüngsten Überfällen nicht entmutigen, erklärte Bischof Dashe Doeme gegenüber „Kirche in Not“. Er stelle vielmehr eine Gegenbewegung fest: „Unser Glaube wird immer stärker und stärker. In einer Gemeinde in meinem Bistum Maiduguri wurden an Heiligabend 100 Menschen getauft. So lange das Reich Gottes besteht, werden es keine bösen menschlichen Gewalten überwinden. Gott wird Boko Haram zu seiner Zeit zerschlagen.“

Rund 12 000 Christen seit 2015 getötet

Nach Angaben der nigerianischen Organisation „International Society for Civil Liberties an the Rule of Law“ wurden seit Juni 2015 an die 12 000 Christen in Nigeria getötet. Auch an Weihnachten wurden bereits in der Vergangenheit wiederholt Christen ermordet: 2019 enthaupteten Angehörige der Terrorgruppe ISWAP (Islamic State West African Province, Islamischer Staat von Westafrika) am ersten Weihnachtstag zehn Christen. Auf das Konto von Boko Haram ging ein Überfall auf ein überwiegend von Christen bewohntes Dorf mit sieben Todesopfern am selben Tag.

„Die Angriffe sollen die Gemeinden verängstigen“, erklärte Dashe Doeme. Die Schwierigkeiten der nigerianischen Regierung, die islamistischen Einheiten zu bekämpfen, führt der Bischof auch auf Indiskretionen in den Sicherheitsbehörden zurück: „Es gibt Saboteure, die Informationen an Boko Haram weitergeben.“ Dashe Doeme dankte für alle Unterstützung in dieser schweren Zeit: „Unsere größte Unterstützung kommt von ,Kirche in Not’. Ohne das Hilfswerk würde meine Diözese zusammenbrechen. Wir werden weiterhin für die Wohltäter beten und sie in Ehren halten.“

Foto: Bischof Oliver Dashe Doeme (Mitte) verteilt Hilfsgüter in einem Vertriebenenlager. © Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 11. Jänner 2021 
 

Das ist Bekennermut.

Und bei uns? In Deutschland sind es Bischöfe, die uns den Glauben und die Sakramente nehmen (vorauseilende Messverbote, de facto-Aufhebung der unauflöslichkeit der Ehe mit Folgen für gleich mehrere Sakramente, Beichte zum Erliegen gekommen etc.). Lt. des "gegen die Lehre"-Beschlusses des "Synodalen Weges" ist es sogar die Mehrheit der Bischöfe. Merke: Der Mietling aus dem Gleichnis macht wenigstens "seinen Job" bis er vor den Wölfen flieht. Die Wölfe im Schafspelz, vor denen der Herr warnt, dagegen...


0

0
 
 topi 10. Jänner 2021 

Und in Deutschland?

Die Kirchesteuereinnahmen steigen stetig und ebenso die Kirchenaustritte.
Und dann wollen die Superschlauen des synodalen Weges der Weltkirche zeigen, wo es lang gehen soll. Nur noch peinlich.


3

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. „In Nigeria geschieht ein Völkermord“
  2. „Bildung gibt einem Kind einen Schlüssel für die Zukunft“
  3. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  4. Nigeria: 5 Millionen demonstrieren gegen Christenverfolgung
  5. Nigeria: „Dunkelheit hat sich ausgebreitet, doch sie hat nie gewonnen“
  6. ‘Übergriffe auf Christen werden zügelloser’
  7. Nigeria: ‚Christen werden getötet wie Hühner’
  8. Nigeria: Islamistische Gewalt nimmt weiter zu
  9. Nigeria: Bischof beklagt Untätigkeit der Polizei
  10. Priester verschleppt, entführte Nonnen befreit







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-PAULUS-Leserreise: Fronleichnam auf Malta - Mit Michael Hesemann und P. Leo Maasburg
  2. Facebook zensuriert Kardinal, der vor Neuer Weltordnung warnt
  3. Joe Bidens Partner für Inauguration Day: Weltgrößte Abtreibungsorganisation Planned Parenthood
  4. "Für Christen, die an IHN glauben, ist klar in welcher Zeit wir uns gerade befinden"
  5. Stärkere Corona-Maßnahmen für Gottesdienste in Deutschland: Keine selbstgenähten Stoffmasken mehr
  6. Österreichische Bischöfe möchten auch weiterhin Gläubige von den Gottesdiensten ausschließen
  7. Hurra, ein Katholik!
  8. Der Apostolische Palast bricht ein und die Zeit läuft davon
  9. US-Bischöfe: Gewisse Politikversprechen von Biden fördern das moralische Übel!
  10. Zweiter Brief an Bischof Wiesemann: „Auf welchem Irrweg die kath. Kirche in Deutschland ist!“
  11. US-Präsident Biden: „In den letzten vier Jahren wurde das Recht auf Abtreibung extrem angegriffen“
  12. Biden-Berater Fauci kündigt weltweite Unterstützung der Abtreibung mit US-Geldern an
  13. „Ich kann versichern, dass die neuerlichen Einschränkungen den Bischöfen nicht leicht gefallen sind“
  14. „Jetzt ist die Stunde, die Türen der Kirchen weit zu öffnen“
  15. Scheidender US-Präsident erklärt 22.1. zum „Nationalen Tag der Heiligkeit des menschlichen Lebens“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz