Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen

21. August 2021 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Christian Association of Nigeria beklagt anhaltende Angriffe auf Dörfer, Häuser und Kirchen sowie Viehdiebstähle und Entführungen im Bundesstaat Kaduna.


Abuja/Rom (kath.net/ KAP)

Mehr Aufmerksamkeit angesichts der anhaltenden Gewalt gegen Christen fordern die Kirchen im nigerianischen Bundesstaat Kaduna. Internationale kirchliche Organisationen sollten Missionen durchführen, um die Vorgänge vor Ort zu untersuchen, appelliert John Joseph Hayab, nationaler Direktor der Global Peace Foundation und Präsident des Kaduna-Zentrums der Christian Association of Nigeria, laut "Vatican News" (Donnerstag) in einem auf dem Online-Portal des Ökumenischen Rates der Kirchen veröffentlichten Aufruf. Es gehe darum, der Gewalt gegen Christen in Kaduna ein Ende zu setzen und für Gerechtigkeit zu sorgen.

"Die christliche Welt muss ihre Augen auf Kaduna richten, um uns zu helfen, denn was hier geschieht, ist ein Völkermord, eine Verfolgung des Glaubens", so Hayab, der das geringe Eingreifen des Staates beklagt. Seit 2015 habe die Gewalt gegen Christen überhandgenommen, Angriffe auf Dörfer, Häuser und Kirchen hätten zugenommen, ebenso wie Viehdiebstähle und Entführungen. Seit vergangenem Jahr wurden etwa 1.000 Menschen getötet und 500 Christen entführt, darunter 18 evangelische Pastoren. Vier Pastoren seien getötet worden, und nach einem Bericht der Christian Association of Nigeria wurden mehr als 300 Millionen Naira (etwa 625.000 Euro) an Lösegeld gezahlt.


Laut Hayab stünden religiöse Verfolgung, territoriale Ambitionen und ethnische Säuberungen im Mittelpunkt der Gewalt in den Gemeinden. Immer wieder würden Pastoren, ihre Familien und Studenten entführt, vergewaltigt und nur gegen hohe Lösegelder freigelassen, und manchmal auch getötet. Das Christentum sei eine der beiden Hauptreligionen im Bundesstaat Kaduna, doch in der Hauptstadt Kaduna-Stadt gebe es eine demografische Kluft, da die Christen im Süden und die Muslime im Norden lebten. In den ländlichen Gebieten des Südens lebe die Bevölkerung hauptsächlich von der Landwirtschaft, aber die Unsicherheit habe viele von ihren Höfen vertrieben.

In einer Zeit, in der das Land mit verschiedenen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert sei, bringe die Zunahme der Armut weitere Probleme mit sich. Hayab sagt, dass diese Situation die Existenz aller bedrohe, denn wenn Armut und Hunger zunehmen würde, sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch die Kriminalität zunehme. Er fordert daher ein ernsthaftes Engagement der Regierung und der Sicherheitsbehörden und schlägt vor, dass die Kirchen Sicherheitsstrategien, Unterstützungssysteme und Netzwerke auf lokaler, staatlicher und nationaler Ebene entwickeln, um mit den Behörden zusammenzuarbeiten.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  2. "Wenn die Demokraten die Macht haben, schauen sie bei der Ermordung der Christen in Nigeria weg"
  3. Nigeria. Mehr als 60 Christen in zwei Monaten im Bundesstaat Benue getötet
  4. Nigeria: Bischof bestürzt über die Ermordung von Priestern: „Niemand ist mehr sicher“
  5. Nigeria: Kirche beklagt „schleichenden Genozid“ an Christen
  6. Nigeria: Sophia hat wieder eine Stimme
  7. Nigeria: Entführter 75-jähriger Priester ist wieder frei

Gewalt

  1. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  2. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  3. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  4. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  5. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  6. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  7. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz