Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  3. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. Die große Täuschung
  8. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  11. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  12. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  13. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“

Orthodoxe Griechen feiern „Epiphania“ trotz staatlichem Messverbot

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für den traditionell wichtigen Festtag nahmen die Amtsträger Kritik der Regierung in Kauf.


Linz (kath.net/mk) Trotz Messverbot der griechischen Regierung hat die griechisch-orthodoxe Kirche am 6. Jänner nach ihrer Tradition das Fest der Taufe des Herrn gefeiert, wie die ARD-Tagesschau berichtet. Erzbischof Hieronymus II., das Kirchenoberhaupt, segnete die etwa 30 Mitfeiernden in der Athener Kathedrale mit einem in Weihwasser getauchten Basilikumzweig, gegen den die Gläubigen nacheinander ihr Gesicht drücken und sich bekreuzigen. Von diesen ist zu hören: „Wir können nicht NICHT am Gottesdienst teilnehmen.“ „Ich habe überhaupt keine Angst. Ich bin 82 Jahre alt und fürchte mich vor gar nichts“, sagte ein Kirchgänger.


Bereits am Tag, nachdem die Regierung die Schließung der Kirchen verordnet hatte, verkündete ein Kirchensprecher, dass die Kirchen für Messen an Epiphania – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – offen bleiben würden. Dies trug der Kirche postwendend eine Mahnung zur Kooperation seitens der Regierung ein, die sie aber letztlich ignorierte.

Das Verhältnis von Kirche und Staat in Griechenland ist sehr eng: die griechisch-orthodoxe Kirche wird in der Verfassung als Staatskirche bezeichnet; die Minister der griechischen Regierung werden vom Oberhaupt der Kirche angelobt, andererseits müssen die Bischöfe vom Parlament bestätigt werden.

Das sogenannte „Epiphaniafest“ ist in Griechenland für manche noch wichtiger als das Weihnachtsfest und hat zahlreiche Traditionen hervorgebracht. Üblich ist etwa ein Sprung ins kalte Wasser, um ein Kreuz zurückzuholen, das ein Priester in den Fluss oder See geworfen hat. Hintergrund der Zeremonie ist die Segnung und Reinigung der Gewässer von bösen Geistern, vergleichbar mit dem hierzulande üblichen Räuchern in den Rauhnächten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Voll in die Falle getappt
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  10. Die große Täuschung
  11. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  12. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  13. „Im Namen Jesu, lass das Messer fallen!“
  14. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  15. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz