Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  7. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  10. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  11. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  12. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  13. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  14. Fast der gleiche Glaube?
  15. Bemerkenswerte Geste: Wenn Papst Leo nach Frankreich kommt, werden alle Kirchenglocken läuten

Orthodoxe Griechen feiern „Epiphania“ trotz staatlichem Messverbot

12. Jänner 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Für den traditionell wichtigen Festtag nahmen die Amtsträger Kritik der Regierung in Kauf.


Linz (kath.net/mk) Trotz Messverbot der griechischen Regierung hat die griechisch-orthodoxe Kirche am 6. Jänner nach ihrer Tradition das Fest der Taufe des Herrn gefeiert, wie die ARD-Tagesschau berichtet. Erzbischof Hieronymus II., das Kirchenoberhaupt, segnete die etwa 30 Mitfeiernden in der Athener Kathedrale mit einem in Weihwasser getauchten Basilikumzweig, gegen den die Gläubigen nacheinander ihr Gesicht drücken und sich bekreuzigen. Von diesen ist zu hören: „Wir können nicht NICHT am Gottesdienst teilnehmen.“ „Ich habe überhaupt keine Angst. Ich bin 82 Jahre alt und fürchte mich vor gar nichts“, sagte ein Kirchgänger.


Bereits am Tag, nachdem die Regierung die Schließung der Kirchen verordnet hatte, verkündete ein Kirchensprecher, dass die Kirchen für Messen an Epiphania – unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln – offen bleiben würden. Dies trug der Kirche postwendend eine Mahnung zur Kooperation seitens der Regierung ein, die sie aber letztlich ignorierte.

Das Verhältnis von Kirche und Staat in Griechenland ist sehr eng: die griechisch-orthodoxe Kirche wird in der Verfassung als Staatskirche bezeichnet; die Minister der griechischen Regierung werden vom Oberhaupt der Kirche angelobt, andererseits müssen die Bischöfe vom Parlament bestätigt werden.

Das sogenannte „Epiphaniafest“ ist in Griechenland für manche noch wichtiger als das Weihnachtsfest und hat zahlreiche Traditionen hervorgebracht. Üblich ist etwa ein Sprung ins kalte Wasser, um ein Kreuz zurückzuholen, das ein Priester in den Fluss oder See geworfen hat. Hintergrund der Zeremonie ist die Segnung und Reinigung der Gewässer von bösen Geistern, vergleichbar mit dem hierzulande üblichen Räuchern in den Rauhnächten.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  2. Programm für Lateinamerika-Reise des Papstes veröffentlicht
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Fast der gleiche Glaube?
  7. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  8. Slowakei: Papst Leo XIV. grüßt die Teilnehmer des Nationalen Marsches für das Leben in Bratislava
  9. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  10. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  11. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  12. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  13. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  14. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz