Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  10. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  11. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  14. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Kärntner Familienverband kritisiert finanzielle Ungleichbehandlung bei Kinderbetreuung

21. Februar 2021 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholischer Familienverband Kärnten: Auch Eltern, die Kleinkinder zu Hause betreuen, sollen öffentliche Unterstützung bekommen


Klagenfurt (kath.net/KAP) Der Katholische Familienverband Kärnten fordert im Vorfeld der Kärntner Gemeinderatswahlen (28. Februar) finanzielle Unterstützung für jene Familien, in denen Kleinkinder zu Hause betreut werden. Damit Eltern sich eine Betreuung ihrer Kinder unter drei Jahren in einer Betreuungseinrichtung leisten können, werden sie monatlich von der öffentlichen Hand mit tausend Euro gefördert. Eltern, die sich entscheiden, ihre Kinder selbst zu betreuen, erhielten bisher aber keine Förderung, kritisierte der Familienverband in einer Aussendung diese Ungleichbehandlung.

Der Familienverband führte in dieser Angelegenheit auch eine Umfrage unter den politischen Vertretern in den Kärntner Gemeinden durch. "Wir erhielten über 90 Antworten von 440 Befragten aus insgesamt 77 Gemeinden. Die meisten Gemeindeparteiobleute sprechen sich dafür aus, die ungerechte Ungleichbehandlung von Kinderbetreuung innerhalb und außerhalb der Familie zu beenden", so Andreas Henckel Donnersmarck, Vorsitzender des Kärntner Familienverbandes. Familien seien systemrelevant. Gerade in der Krise zeige sich, "dass die Familien zur Bewältigung der großen Herausforderungen eine wesentliche Rolle spielen". Es könne nicht sein, "dass der Staat nur dann Kinderbetreuung subventioniert, wenn die Kinder, die es zu betreuen gilt, nicht die eigenen sind", so Henckel-Donnersmarck.


Es sei nicht einzusehen, "dass der Ort, an dem Humanvermögen geschaffen, geliebt und gepflegt wird, völlig aus dem Blick gerät". Jede Arbeit werde Entgelt-mäßig abgegolten und sozialrechtlich berücksichtigt, nur die in und durch Familien geleistete Arbeit nicht, kritisierte der Familienverbandsvorsitzende.
Erfreulich sei, dass sowohl zustimmende als auch kritische Rückmeldungen zur Umfrage teilweise umfangreich inhaltlich begründet wurden. Nur sechs Politiker sprachen sich gegen eine Unterstützung aus. Die meisten Antworten kamen aus den Reihen von FPÖ und ÖVP. SPÖ-Vertreter äußerten sich mit nur fünf Stimmen verhalten und geteilter Meinung zum Thema. Auch bei den Grünen und Neos gibt es Ja und Nein-Stimmen.

Obwohl breiter Konsens besteht, auch die Betreuung innerhalb der Familie fördern zu wollen, kam die Kärntner Politik bisher nicht in die Umsetzungsphase. Bereits vor drei Jahren wurde in Kooperation mit Landesregierung sowie einigen Gemeinden das sogenannte Kärntner Kinderbetreuungsmodell entwickelt. Es sieht vor, auch die Betreuung innerhalb der Familie zu fördern, wurde aber vonseiten des Landes kurz vor der Umsetzung abgesagt. Der Katholische Familienverband fordert nun erneut dessen Umsetzung.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  5. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  9. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  10. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  13. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz