Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

Kärntner Familienverband kritisiert finanzielle Ungleichbehandlung bei Kinderbetreuung

21. Februar 2021 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholischer Familienverband Kärnten: Auch Eltern, die Kleinkinder zu Hause betreuen, sollen öffentliche Unterstützung bekommen


Klagenfurt (kath.net/KAP) Der Katholische Familienverband Kärnten fordert im Vorfeld der Kärntner Gemeinderatswahlen (28. Februar) finanzielle Unterstützung für jene Familien, in denen Kleinkinder zu Hause betreut werden. Damit Eltern sich eine Betreuung ihrer Kinder unter drei Jahren in einer Betreuungseinrichtung leisten können, werden sie monatlich von der öffentlichen Hand mit tausend Euro gefördert. Eltern, die sich entscheiden, ihre Kinder selbst zu betreuen, erhielten bisher aber keine Förderung, kritisierte der Familienverband in einer Aussendung diese Ungleichbehandlung.

Der Familienverband führte in dieser Angelegenheit auch eine Umfrage unter den politischen Vertretern in den Kärntner Gemeinden durch. "Wir erhielten über 90 Antworten von 440 Befragten aus insgesamt 77 Gemeinden. Die meisten Gemeindeparteiobleute sprechen sich dafür aus, die ungerechte Ungleichbehandlung von Kinderbetreuung innerhalb und außerhalb der Familie zu beenden", so Andreas Henckel Donnersmarck, Vorsitzender des Kärntner Familienverbandes. Familien seien systemrelevant. Gerade in der Krise zeige sich, "dass die Familien zur Bewältigung der großen Herausforderungen eine wesentliche Rolle spielen". Es könne nicht sein, "dass der Staat nur dann Kinderbetreuung subventioniert, wenn die Kinder, die es zu betreuen gilt, nicht die eigenen sind", so Henckel-Donnersmarck.


Es sei nicht einzusehen, "dass der Ort, an dem Humanvermögen geschaffen, geliebt und gepflegt wird, völlig aus dem Blick gerät". Jede Arbeit werde Entgelt-mäßig abgegolten und sozialrechtlich berücksichtigt, nur die in und durch Familien geleistete Arbeit nicht, kritisierte der Familienverbandsvorsitzende.
Erfreulich sei, dass sowohl zustimmende als auch kritische Rückmeldungen zur Umfrage teilweise umfangreich inhaltlich begründet wurden. Nur sechs Politiker sprachen sich gegen eine Unterstützung aus. Die meisten Antworten kamen aus den Reihen von FPÖ und ÖVP. SPÖ-Vertreter äußerten sich mit nur fünf Stimmen verhalten und geteilter Meinung zum Thema. Auch bei den Grünen und Neos gibt es Ja und Nein-Stimmen.

Obwohl breiter Konsens besteht, auch die Betreuung innerhalb der Familie fördern zu wollen, kam die Kärntner Politik bisher nicht in die Umsetzungsphase. Bereits vor drei Jahren wurde in Kooperation mit Landesregierung sowie einigen Gemeinden das sogenannte Kärntner Kinderbetreuungsmodell entwickelt. Es sieht vor, auch die Betreuung innerhalb der Familie zu fördern, wurde aber vonseiten des Landes kurz vor der Umsetzung abgesagt. Der Katholische Familienverband fordert nun erneut dessen Umsetzung.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz