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Papst: Ein eigensinniger Fußballspieler, der "den Ball auffrisst", gereicht Team nicht zum Vorteil

20. Februar 2021 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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Der bekennende Fußballfan Papst Franziskus: Fußball ist "ein Weg der Heiligkeit"


Vatikanstadt/Rom (kath.net/KAP) Die Mannschaft des italienischen Fußball-Traditionsclubs Sampdoria Genua ist vom Papst in Privataudienz empfangen worden. Wie der Vatikan am Freitag bestätigte, traf Franziskus das komplette Team sowie die Führungsspitze des Vereins. Angeführt wurde die Delegation von Sampdoria-Präsident Massimo Ferrero, der auch seine Familie mitbrachte. Die "Blucerchiati" bestreiten am Samstag ein wichtiges Auswärtsspiel beim Hauptstadt-Club Lazio Rom.


Der Papst sagte während der Audienz, der Sport - insbesondere der Fußball - sei ein Weg "des Lebens, der Reife und der Heiligkeit". Dabei stehe die Mannschaft im Vordergrund. Ein eigensinniger Spieler, der "den Ball auffrisst", gereiche dem Team nicht zum Vorteil. "Und jetzt gebe ich Ihnen allen meinen Segen", so das Kirchenoberhaupt.

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie empfängt der bekennende Fußballfan Franziskus immer wieder prominente Kicker im Vatikan. So waren in den vergangenen Wochen die Starspieler Lorenzo Pellegrini (AS Rom) und Ciro Immobile (Lazio) zu Gast. Ende Jänner begrüßte der Papst zudem die Profis von Spezia Calcio.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 phillip 22. Februar 2021 
 

Der Mann hat das Evangelium klar verstanden, worum es geht :(

wenn er schreibt: "Eigentlich sollte ein Fußballspieler auch ohne eine Frau leben. Seine Familie ist die Mannschaft. Für eine Höchstleistung muss das vielleicht so sein. Es gibt ja Beispiele wie die Leistung schwer eingebrochen ist als jemand geheiratet hat. Insofern ist das für mich alles völlig klar".


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 Karlmaria 21. Februar 2021 

Natürlich ist Fußball ein Mannschaftssport

Insofern kann man im Fußball bestens das Hauptgebot einüben Gott über alles zu lieben und en Nächsten wie sich selbst. Das gilt nicht nur auf dem Spielfeld. Auch sonst soll eine Fußballmannschaft oft zusammen sein und die soziale Interaktion üben. Nur so kann das funktionieren. Eigentlich sollte ein Fußballspieler auch ohne eine Frau leben. Seine Familie ist die Mannschaft. Für eine Höchstleistung muss das vielleicht so sein. Es gibt ja Beispiele wie die Leistung schwer eingebrochen ist als jemand geheiratet hat. Insofern ist das für mich alles völlig klar. Ich verstehe das gut weil ich auch selbst Leistungssportler war. Ein Problem ist dass das auch zum Götzen und Ersatzreligion werden kann. Gott in Seiner Barmherzigkeit schickt dann vielleicht eine Krankheit. Denen die Gott lieben muss alles zum Besten dienen!


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 Zeitzeuge 21. Februar 2021 
 

Bitte keinen Missbrauch mit der Analogia entis betreiben!

Die Analogielehre des 4. Laterankonzils (1215, vgl.
DH 806/NR 280) darf nicht dazu benutzt werden, ein
"Schweigen" über GOTT und seine Eigenschaften zu
proklamieren! Denn das Lat. IV spricht nur von einer
größeren Unähnlichkeit als es die Ähnlichkeit ist,
aber nicht von einer unendlichen Unähnlichkeit!

Folglich erlaubt uns diese Analogielehre über
GOTT und seine Eigenschaften in menschlicher
Sprache zu reden.

Die entsprechenden Dogmen der kath. Glaubenslehre
über GOTT und seine Eigenschaften sind natürlich
im vorg. Sinne absolut sichere Wahrheiten, die,
wie alle Dogmen, nicht angezweifelt oder gar
bestritten werden dürfen!

In GOTT sind selbstverständlich Wesen und Dasein
dasselbe (Ens a se), vgl. Link!

www.kathpedia.com/index.php/Dasein


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 SalvatoreMio 21. Februar 2021 
 

"Kirchliches Würfeln mit Kategorien"

@leodorn: ich kann Ihren Beitrag immer wieder lesen, die Frage bleibt dieselbe: was wollen Sie den Lesern damit sagen?


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 phillip 21. Februar 2021 
 

Ein eigensinniger Fußballspieler, der "den Ball auffrisst",

gereicht dem Team ebenso wenig zum Vorteil wie der Mittelstürmer, der ständig gegen das eigene Tor abzieht! Aber ich denke, der "Teamchef" wird ihn bald aus dem Team nehmen, - und, das ist gut so.


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 Cölestin 20. Februar 2021 

Stimmt ja.

Im Großen und im Kleinen passt sein Gleichnis gut. Ist in allen Gemeinschaften von Menschen so.


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 laudeturJC 20. Februar 2021 

Was wir von Gott wissen sollen

ist, was zu unsrer Erlösung dient. Es ist das Wort Gottes, das als 2. Person der Gottheit unter den Menschen lebte, das die Kirche samt Sakramenten und Lehre stiftete und in von dieser Kirche beglaubigten Wahrheiten, Begriffen etc. zu uns spricht. Genau dies wollte die sog. Aufklärung zerstören.

Die Wirklichkeit und Wahrheit Gottes ist gewiss grösser - eben zu gross für unser begrenztes und von der Erbsünde verwundetes Menschsein...


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 J. Rückert 20. Februar 2021 
 

Geld macht heilig?

Wenig wahrscheinlich. Aber er hat es gut gemeint.


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 leodorn 20. Februar 2021 
 

Die letzte theologische Ursache und daher der Grund für das kirchliche Würfeln mit Kategorien, über das sich die meisten Leserbriefeschreiben angewidert oder belustigt zeigen, dürfte dieser sein: In Gott, so nicht nur die Lehre der Scholastik, vor allem die analogischen der Heiligen Thomas, sind dessen Eigenschaften nicht durch genaue Begriffe definierbar. Und was bei Gott gilt, das kann unter und für religiös führende Menschen nicht schlecht sein. Ein angemaßtes gottgesalbtes Reden, das ins hinterste Vorgebirge der Aufklärung zurückführt. - Nicht eine letzte, sondern eine sehr naheliegende Ursache: die gutmeinte Absicht, Fußballer mögen doch auch wieder einmal in ihre Kirche einlaufen…
Aber wie schon so oft auch hier: verbale PR-Aktionen zertrümmern die Glaubwürdigkeit kirchliche Rede.
LD


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 phillip 20. Februar 2021 
 

Dieser Player im Vatikan schlägt sich mit dem linken Fuß

auf das linke Knie; von mir die rote Karte!


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 Christa.marga 20. Februar 2021 
 

Kann ich nicht nachvollziehen

"...insbesondere der Fußball - sei ein Weg "des Lebens, der Reife und der Heiligkeit"."

Äh... was hat bittschön Fußball mit Reife und Heiligkeit zu tun??? NICHTS, aber auch absolut NICHTS!


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 laudeturJC 20. Februar 2021 

Unzählige katholische Jugendliche

werden durch teils bewusst am Sonntag platzierte Spiele vom Besuch der Hl. Messe abgehalten! Insofern ist der Fussball wie andere Hobbies auch eher ein Weg zur Unheiligkeit.

Paulus verwendet ein Bild aus dem Sport, um etwas Übernatürliches zu erklären und zu illustrieren. Franziskus erklärt ein weltliches Hobby als Weg der Heiligkeit - und das ist falsch.


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 Lämmchen 20. Februar 2021 
 

Statt Fußballern

sollte er seine Kardinale empfangen und ihnen vor allem zuhören


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 Dornenbusch 20. Februar 2021 
 

Wege zur Heiligkeit!

Der eine machts im Habit fromm, der Andre bei der Telecom.....


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 elisabetta 20. Februar 2021 
 

@Stefan Fleischer

Eben, darum geht es. Dass man vom Sport Teamgeist, Zusammenhalt, Ausdauer, Rücksichtnahme etc. lernen kann, will ich gar nicht in Abrede stellen, aber von einem dazu gehörenden Glaubensgespräch kann man aus dem Artikel nichts erfahren - weil es auch wahrscheinlich nicht stattgefunden hat.


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 Stefan Fleischer 20. Februar 2021 

@ elisabetta

Wahrscheinlich hatte unser Heiliger Vater bei dieser Aussage die Aussagen der Völkerapostels Paulus zum Thema Sport im Kopf, z.B.Hebr 12,1: «Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist.» Ob er natürlich dies den Sportlern zitiert und erklärt hat, weiss ich auch nicht. Aber das gilt ja auch für uns alle. In diesem Sinn können wir alle viel vom Sport lernen.


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 Zeitzeuge 20. Februar 2021 
 

Ein Fußballverein, der eigenmächtig die Spielregeln verändern würde,

bekäme sofort die Lizenz entzogen, ebenso Einzel-

spieler, die dasselbe versuchen würden......! :-)


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 elisabetta 20. Februar 2021 
 

An den Haaren herbeigezogen

finde ich die päpstliche Bemerkung, dass der Sport - insbesondere der Fußball - ein Weg des Lebens, der Reife und der "Heiligkeit" sei. Um zur Heiligkeit zu gelangen braucht es aber etwas mehr als Sport zu betreiben. Hat er mit den Kickern auch über den Glauben an Gott gesprochen? Hat er den Großverdienern ans Herz gelegt, mit den Armen zu teilen?


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 SpatzInDerHand 20. Februar 2021 

Warum muss ich sofort an den "Synodalen Weg" und an die "deutsch-katholische Kirche" denken,

wenn ich das lese? ;) - ja, faires Spielen im Team bringt die Mannschaft nach vorn, keine privaten Extravaganzen wie Zölibatsabschaffung und Frauenweihe!


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