Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  2. Rosenkränze für Weltjugendtag 2023 aus Recycling-Material
  3. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  4. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  5. Ramadan-Wünsche vom Vatikan: Gemeinsam "Zeugen der Hoffnung"
  6. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  7. DBK-Vorsitzender Bätzing: Debatte um selbstbestimmtes Sterben „sehe ich mit großer Sorge“
  8. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  9. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  10. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  11. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  12. US-Bundesstaaten wollen ‚Trans-Frauen’ von Sportbewerben der Damen ausschließen
  13. Sind staatliche Einschränkungen für religiöse Veranstaltungen erlaubt?
  14. Covid-Impfpass als Werkzeug für eine globale Gesundheitsdiktatur?
  15. Zwei US-Bischöfe unterstützen LGBT-Kampagne für Ende der ‚Gewalt gegen Transgender’

„Ostern diskriminieren? – Keine gute Idee“

24. März 2021 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Es ist keine gute Idee, die drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und der Auferstehung des Herrn durch Gottesdienstbeschränkungen zu diskriminieren. Christen könnten das als Angriff auf ihre Religion verstehen.“ Gastbeitrag von Pfr. Oliver Meik


Hamburg (kath.net/Predigtblog von Pfarrer Oliver Meik) Gottesdienstbesucher sind gesünder. Das stellen gelegentlich Studien fest. Es wird sogar behauptet, dass die seelische Stärkung durch gemeinsame Gottesverehrung auch positive Auswirkungen auf die körpereigenen Abwehrkräfte habe. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr von Gottesdienstbesuchern durch virale Infektionen ist dagegen nicht belegt; sie wurde meines Wissens noch nicht einmal behauptet. Epedemische Ansteckungen von Gruppen betrafen auch das Umfeld von Gottesdiensten, wenn dort viele zusätzliche Sozialkontakte auftraten, aber nicht den Gottesdienst selbst.


Dem entspricht meine Alltagserfahrung: Gläubige und sogar Ungläubige verlassen die heilige Messe gestärkt. Sie kommen gerne wieder, wenn sie nicht durch andere Umstände demotiviert werden, die nichts mit dem katholischen Kultvollzug als solchem zu tun haben. Manchmal stecken sie sich auch woanders mit Krankheiten an und bleiben aus Verantwortungsgefühl auf Distanz. Oder sie erkranken aus anderen Gründen schwer. Dann beten wir in Abwesenheit für sie und stärken sie auf diese Weise. Wir bringen ihnen auch die Sakramente oder die Sakramentalien nach Hause. Dazu gehören neben der Heiligen Kommunion und der Krankensalbung das Weihwasser, geweihte Gegenstände oder der Krankensegen und das Heilungsgebet. Auch eine Gottesdienstübertragung im Internet kann ihnen helfen. Sie ist natürlich nicht dasselbe. Ein ‚Gottesdienst online‘ ist kein Gottesdienst, sondern die audiovisuelle Wiedergabe eines Gottesdienstes, der an einem anderen Ort ‚live‘ stattfindet oder stattfand.

Deswegen ist es keine gute Idee, die drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und der Auferstehung des Herrn (Gründonnerstag bis Osternacht) und das Hochfest der Auferstehung des Herrn (Ostern), durch Gottesdienstbeschränkungen gegenüber den anderen Tagen des Jahres zu diskriminieren. Christen könnten das als einen Angriff auf ihre Religion verstehen.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mariat 24. März 2021 

Ruhige Tage an Ostern gekippt!!!


4

0
 
 Herbstlicht 24. März 2021 
 

Osterruhe war gestern!

Merkel hat ihre Entscheidung bezügl. "Osterruhe" gekippt.
Jetzt bin ich aber gespannt, ob sie auch ihr Ansinnen, Gottesdienste mögen über die Feiertage nur per Internet gefeiert werden, fallenlässt.
Diese Frau hat gemerkt, dass sie überzogen hat.
Und ich bin auch gespannt, wie die Bischöfe sich verhalten.


3

0
 
 Aufkl?rung 24. März 2021 
 

Ist allen katholischen Amtsträgern eigentlich noch bewusst, dass "der Empfang der österlichen Sakramente" virtuell nicht möglich ist und Katholiken deshalb zu Ostern auf die physische Teilname an Gottesdiensten angewiesen sind. Die Bischöfe sind deshalb gezwungen, sich dem Ansinnen, Gottesdienste nur virtuell anzubieten, strikt zu verweigern. Andernfalls werden sie ihrem Auftrag und ihrer Pflicht vor Gott untreu!!!


2

0
 
 Mariat 24. März 2021 

So ist es!

DANKE Hr. Pfarrer Meik.
Dass es ohne Begründung von der Regierung so gewünscht wird. Es gab bisher keine Corona-Virus - Infektion durch die Mitfeier der Hl. Messe in der kath. Kirche.
Wir kath. Christen verzichten bereits auf sehr viel.
Gott, unser Vater, bitte stärke unsere Bischöfe, die Apostel Jesus, damit sie mutig bekennen, was Ostern für sie und Dein Volk bedeutet. Dass sie um diese Wahrheit siegreich kämpfen.
Wir bitten dies durch das Hl. Herz Jesus und das Unbefleckte Herz Mariens. Amen.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  3. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  4. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  5. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  6. „Wenn meine Kirche jetzt auf dem Mittelmeer unter der Flagge der Antifa segelt, ist das der Bruch!“
  7. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  8. Also gut, Bischof Bätzing, reden wir über Sex
  9. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  10. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  11. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  12. „Ratzinger ein Spalter, Küng ein Versöhner?“
  13. Frankreich: Historische Dorfkirche brennt bis auf die Grundmauern nieder
  14. Keine Eucharistie im Lockdown: Priester bittet Gläubige um Vergebung
  15. Covid-Impfpass als Werkzeug für eine globale Gesundheitsdiktatur?

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz