Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Keine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare: Lob aus Moskau

30. März 2021 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Außenamtsleiter Metropolit Hilarion (Alfejew) sieht nach Erklärung der vatikanischen Glaubenskongregation Übereinstimmung der Positionen von Katholischer und Orthodoxer Kirche - Serbische Kirche gegen Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare


Moskau/Belgrad (kath.net/KAP) Metropolit Hilarion (Alfejew), Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, hat für die jüngste Erklärung der vatikanischen Glaubenskongregation rund um die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare lobende Worte gefunden. Die Kongregation hatte erklärt, dass die katholische Kirche keine Vollmacht besitze, Verbindungen von Menschen gleichen Geschlechts zu segnen. In seiner wöchentlichen TV-Sendung "Kirche und Welt" wies der Metropolit zuletzt darauf hin, dass in diesem Punkt die offizielle Lehre der Römisch-katholischen Kirche und der Orthodoxen Kirche übereinstimmen würden. Zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und der christlichen Ehe bestehe ein Wesensunterschied.

Deshalb könne es auch keine kirchliche Trauung oder auch nur einen Segen dafür geben, so der Metropolit. Er sprach im Blick auf gleichgeschlechtliche Paare auch von einer "sündhaften Lebensweise". Das schließe zugleich aber nicht die Möglichkeit aus, dass homosexuelle Menschen einzeln einen Segen empfangen. In diesem Fall habe ein Priester kein Recht, dieser Bitte nicht zu entsprechen, denn: "Wir segnen nicht ihre sündhafte Lebensweise, wir segnen den Menschen." - Die Website des Außenamts des Moskauer Patriarchats (mospat.ru) berichtete ausführlich über die Ausführungen des Metropoliten. Serbische Kirche gegen Regierungspläne Unterdessen hat sich auch der Heilige Synod der Serbisch-orthodoxen Kirche mit gleichgeschlechtlichen Partnerschaften beschäftigt. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Synod ein entsprechendes Gesetzesvorhaben der serbischen Regierung, wonach künftig gleichgeschlechtliche Paare eine Zivilehe schließen können, vehement zurückgewiesen.


Es sei "inakzeptabel", hieß es in der Erklärung des Synods, die am 25. März auf der Website des Belgrader Patriarchats (spc.rs) veröffentlicht wurde, gesetzlich das Zusammenleben von Homosexuellen der Ehe und Familie anzugleichen. Der vorbereitete Gesetzesentwurf widerspreche weitestgehend dem Evangelium Christi bzw. den spirituellen und moralischen Grundwerten, auf denen sowohl das serbische Volk wie die gesamte europäische Zivilisation gründen würden. Die höchste serbische Bischofsversammlung befasste sich mit der Materie, nachdem die Ministerin für Minderheitenrechte, Gordana Comic, schon im Jänner erklärt hatte, dass sie ein Gesetz über die gleichgeschlechtliche Ehe bis zum Sommer im Parlament einbringen wolle. Premierministerin Ana Brnabic, die selbst mit einer Frau zusammenlebt, hat das inzwischen bestätigt Definiert wird die Homo Ehe in dem neuen Vorschlag so: "Eine gleichgeschlechtliche Gemeinschaft ist eine Familiengemeinschaft zweier volljähriger Menschen gleichen Geschlechts, welche bei den zuständigen Behörden eingetragen wird".

Vollzogen wird die Ehe "durch die Einwilligung zweier Menschen gleichen Geschlechts, denen der Standesbeamte die Zustimmung zum ehelichen Verbund gibt, mit dem Ziel der Schaffung eines Familienlebens." Ziel ist es laut serbischer Regierung, die Rechte von Partnern in gleichgeschlechtlichen Ehen jenen von heterosexuellen Ehen gleichzustellen. Durch das neue Gesetz könnten diese genauso erben und vererben. Auch bekämen homosexuelle Ehepartner alle Besuchsrechte in Krankenhäusern. Die Synode erklärte dazu, dass sie durchaus gewisse rechtliche Besserstellungen homosexueller Menschen befürworte. Das dürfe jedoch das gültige Ehe- und Familienrecht nicht beeinträchtigen. Man sei hoffnungsvoll, hieß es in der Erklärung abschließend, dass die serbische Regierung die Einwände der Kirche respektieren werde. Wie das Magazin "kosmo" berichtet, ist die serbische Regierungsinitiative umfassender. Neben dem Gesetz über die gleichgeschlechtliche Ehe sollen auch noch ein Gesetz über ein Diskriminierungsverbot und ein Gesetz über die Gleichberechtigung der Geschlechter verabschiedet werden.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 USCA_Ecclesiam 31. März 2021 

Ökumene endlich mal...

...in die richtige Richtung, nämlich zur Orthodoxie.


6
 
 Smaragdos 30. März 2021 
 

Man möchte fast sagen: Die Orthodoxen sind halt noch katholisch...


6
 
 Flo33 30. März 2021 
 

@ Totus Tuus

Stimmt , den Saustall gibt es bei dem Muslimen nicht


8
 
 Totus Tuus 30. März 2021 
 

Selbst der liberalste Muslim würde nie auf die Idee kommen...

dass Leben zweier Homos als Ehe noch als normal zu bezeichnen. Aber bei uns gibt es sogar Hirten der Kirche, welche das für normal finden was für GOTT ein GRÄUEL ist.


11
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz