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Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens

12. April 2021 in Aktuelles, 26 Lesermeinungen
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Erzbischof Gänswein: Benedikt ist über Deutschland informiert und verfolge die aktuellen Spannungen und Verwirrungen in der katholischen Kirche genau


Rom (kath.net)

Benedikt XVI. verfolge das Geschehen der Kirche in Deutschland aufmerksam. Dies teilte sein Privatsekretär Georg Gänswein gegenüber der spanischen Zeitung Alfa y Omega mit, wie "VaticanNews" berichtet. Laut Gänswein stehen der emeritierte und der amtierende Papst in gutem und regem Kontakt. "Die Treffen zwischen Papst Franziskus und Benedikt XVI., meist im Kloster Mater Ecclesiae sind immer äußerst vertraulich. Details dessen, worüber sie sprechen, sind nur ihnen selbst bekannt. Natürlich habe ich mir nie erlaubt, einen der beiden nach dem Inhalt ihrer Gespräche zu fragen". Laut dem Erzbischof verfolge Benedikt XVI. die aktuellen Spannungen und Verwirrungen in der katholischen Kirche genau. Der emeritierte Papst nehme einen „Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens" wahr. Benedikt XVI. stellte dabei fest, dass es im deutschen Episkopat an einer einheitlichen Haltung fehle.


 

VIDEO: Du bist auserwählt, die Welt auf meine Wiederkunft vorzubereiten! Die Botschaft von Jesus an Sr. Faustyna Kowalska - Pfarrer Roger Ibounigg - Predigt Pöllauberg - 11. April - Sonntag Göttlichen Barmherzigkeit

 


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Lesermeinungen

 phillip 15. April 2021 
 

Ist er sich der Tragweite dieser Aussage überhaupt bewusst?

Herbstlicht, können Sie allen Ernstes dieser Wortfolge in Anbetracht des päpstlichen Verhaltens zB zu den dubia, zur correctio filialis, zum Schreiben namhafter Theologen, zur Abu Dhabi-Erklärung, zum Geheimpakt mit dem roten chinesischen Drachen, zu amoris laetitia, fratelli tutti, zur Hölle, Vernichtung von Seelen, uam, noch ein Fragezeichen nachzusetzen?


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 Herbstlicht 14. April 2021 
 

@phillip

Franziskus sollte die Bischöfe fragen: Wollt Ihr die Spaltung?

Als ich dies schrieb, war mir in diesem Moment nicht bewusst, dass sich Franziskus tatsächlich einmal so geäussert hat, wie Sie es beschreiben, nämlich dass er in die Geschichte als der Papst eingehen werde, der die Katholische Kirche spaltet.
Ist er sich der Tragweite dieser Aussage überhaupt bewusst?
War das nur so leichtfertig dahergesagt, ein Flirt sozusagen oder würde er tatsächlich billigend und ganz bewusst eine Spaltung in Kauf nehmen, bzw. herbeiführen?
Papst Franziskus, bürgerlich Jorge Mario Bergoglio als Luther 2.0?

Und auch besagte Bischöfe sollten sich eingehend mit der Frage der Spaltung beschäftigen und sich ohne Wenn und Aber die Konsequenzen vor Augen führen.


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 phillip 14. April 2021 
 

Franziskus sollte die Bischöfe fragen: Wollt Ihr die Spaltung?

Das ist doch wohl eine nur rhetorische Frage, geschärztes Herbstlicht, oder? Sie richten diese Frage gerade an den Mann, der von sich selbst sagte, dass er in die Geschichte als der Papst eingehen werde, der die Katholische Kirche spaltet.


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 phillip 14. April 2021 
 

Was bedeutet Strafe in der Rede Gottes? (1/5)

Zunächst möchte ich dem Kath.net-Team herzlichst dafür danken, dass es - neuerlich in zunehmendem Maße - uns theologische Gedanken unseres PeBXVI in diesem Forum vermittelt. Ich habe dies auch als Anstoß genommen, selbst wieder Schriften und Bücher dieses großartigen und einmaligen Priesters, Bischofs, Kardinals, Theologen und Papstes wieder in die Hand zu nehmen und – ja auch, um für mich den aktuellen Stand meines Glaubenswissens und meiner -gewissheiten zu überprüfen – zu lesen. Als erstes habe ich – auch als aktuellen Bezug zur aktuellen Thematik „Straft Gott“ - das Buch „Gott und die Welt“ zur Hand genommen, und dort aufgeschlagen, wo ich seinerzeit aufgrund der mir besonders und wichtig erscheinenden Darlegungen ein den Heiligen Erzengel Michael und das an ihn gerichtete, bekannte Erlösungsgebet abbildendes Lesezeichen eingelegt hatte. Diese Stelle wird mit „Wie ist Gott“ betitelt. Nun ist es mir ein besonderes Anliegen, vor allem den Kritikern meiner Meinung, dass ich die …


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 phillip 14. April 2021 
 

Was bedeutet Strafe in der Rede Gottes? (2/5)

… Behauptung ablehne, jedes Übel, das Menschen trifft, sei als eine Strafe Gottes zu deuten, mitzuteilen, dass ich mich in meiner Haltung in Übereinstimmung mit dem Autor dieses Buches weiß. Unter Bedachtnahme auf die technische Begrenztheit dieses Forums sowie unter Verwendung seiner Worte, die auch in dem genannten Buch selbst auch nachgelesen werden können, und geringfügiger Einbringung durch mich darf ich dazu noch folgendes darlegen: Ist Strafe etwas, was Gott den Menschen auferlegt, weil er seinen eigenen Willen durchsetzen will? Nein, Strafe ist der Zustand, in den der Mensch gerät, wenn er sich von seiner eigentlichen Wesensgestalt entfernt, wenn er der Wahrheit entgegen lebt, zB Gebote Gottes nicht beachtet, sie abzuändern oder aufzuheben trachtet, er etwa die Würde eines anderen Menschen missachtet, usw, und auch auf diese Weise sich dem Schutz seines Schöpfers entzieht. Dann hat der Mensch zwar …


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 phillip 14. April 2021 
 

Was bedeutet Strafe in der Rede Gottes? (3/5)

… eine seiner von Gott gegebenen Schöpfungsgabe, nämlich die Freiheit gebraucht, aber zugleich sie auch wieder missbraucht. Er hat das Konzept, woraufhin er entworfen ist, seiner Existenz zertrampelt und zerstört – und zerstört sich damit auch selber. Freiheit bedeutet, dass der Mensch aus eigenem Wollen die Möglichkeit des Seins annimmt. Missbraucht der Mensch seine Freiheit, indem er vom Guten weg lebt, fällt er aus der Liebe hinaus und begibt sich ins Negative. Dann lebt er von Gott weg, begibt sich seines Schutzes und damit in den Zorn Gottes hinein. Zorn ist hier nicht etwas, was irgendein herrschsüchtiger und rachsüchtiger Diktator einem draufschlägt, sondern lediglich Ausdruck für eine innere Logik eines Handelns oder Unterlassens. Wenn der Mensch aus seiner Schöpfungsidee, die Liebe, die ihn trägt, herausgeht, dann fällt er ins Leere, in die Dunkelheit hinein. Dann ist er auch nicht mehr im Raum der Liebe, sondern in einem Raum, den man als Raum des Zornes ansehen kann…


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 phillip 14. April 2021 
 

Was bedeutet Strafe in der Rede Gottes? (4/5)

… Was dann auf ihn zukommt, sind keine Strafen in dem Sinn, dass Gott quasi Polizeigebühren und Polizeibußen festlegt und Lust daran hätte, einem etwas anzutun. Als Strafe Gottes sehe ich in Wirklichkeit als Ausdruck dafür, den richtigen Weg verlassen oder verfehlt zu haben und damit dann die Konsequenzen zu spüren zu bekommen, die sich ergeben, wenn der Mensch auf die falsche Spur tritt und damit aus dem richtigen Leben hinauslebt. Wichtig erscheint mir, dass die Kirche das Gottesbild groß genug darstellt und es nicht mit falschen Schreckensdrohungen versieht. Das ist sicher in einem Teil der Katechese geschehen und geschieht, wie wir recht anschaulich sehen und zum Teil auch hier in diesem Forum lesen können, auch heute noch da und dort. Viel wichtiger halte ich eine Katechese, die darauf abzielt, wie wichtig es ist, aus diesen, genannten Gründen zu Gott zurückzukehren, sich wieder in seine Liebe, Gnade und unter seinen Schutz zu begeben, damit dem Teufel kein Raum bleibt und …


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 phillip 14. April 2021 
 

Was bedeutet Strafe in der Rede Gottes? (5/5)

…jeder Versuchung und jedem von ihm ausgehenden Übel standgehalten werden kann. Auch unter diesen, obgenannten Gründen halte ich nach wie vor einen (ich meine teilweise üblen, weil rächenden) Strafkatalog, so wie er im AT bestand, als nicht dem eigentlichen Wesen Gottes, wie es sich im NT darstellt, entsprechend, und finde es nur mehr als konsequent, wenn uns Christus selbst keinen solchen hinterlassen hat.


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 galil?a! 14. April 2021 
 

Ich bitte nicht nur für diese hier, sondern auch für alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21 Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast

Der Wille Gottes ist die Einheit. Das Hohelieder der Liebe des Hl. Paulus, wenn das in unseren Herzen schwingt dann wurden wir wieder ein Herz und eine Seele sein. Vielleicht sollten wir uns nicht gegenseitig anklagen, sondern zuhören und reden uns gegenseitig aufbauen Abstand nehmen vom Hochmut, dass nur meine Meinung die einzig wahre ist und dem Herrn allein die Ehre geben und uns lieben wie er im Evangelium befohlen hat.

Möge Gott uns Gnade schenken das dies Hohelied der Liebe in unseren Herzen ist.


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 Herbstlicht 14. April 2021 
 

@Stefan Fleischer - Vielen Dank!

Ich habe geschrieben:
Wem fühlt Ihr Euch verbunden - Gott oder der Welt?
Ihr zitierter Spruch und Ihr Kommentar drückt sehr viel deutlicher aus, was ich gemeint habe.

Ja, wir alle werden einmal vor unserem Richter stehen und uns für unser Tun und Nicht-Tun verantworten müssen.
Darf ich sagen, dass ich vor Gottes Gericht dennoch keine Angst habe, denn ich glaube nicht, dass ER auf Angst zählt, sondern auf unsere Einsicht und den guten Willen, hier auf Erden.
ER wird uns und mich einst klar erkennen lassen, wo ich gefehlt habe und das wird weh, sehr weh tun.
Aber es wird ein heilsamer Schmerz sein!


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 Stefan Fleischer 14. April 2021 

@ Herbstlicht

Bei Ihrem Votum kam mir der Spruch in den Sinn:

"Wo der Mensch sich nicht mehr vor Gott verantwortlich weiss, wird er verantwortungslos."

Könnte es nicht sein, dass eine solche Verantwortungslosigkeit vor Gott einer der wichtigsten Gründe der heutigen Misere ist? Und müssten wir dann nicht - zuerst uns selbst und dann auch allen anderen - wieder in Erinnerung rufen, dass wir vor Gott, dem allwissenden und gerechten Richter der Lebenden und der Toten, verantwortlich sind für all unser Tun und Lassen, für all unser Reden , ja sogar für all unsere Gedanken? Das ist keine Drohbotschaft, nur eine realistische Sicht unserer Lebenswirklichkeit.


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 Lucilius 13. April 2021 
 

Nachtrag zu meinem Kommentar

Laut Erzbischof Gänswein nehme Benedikt in der Kirche einen „Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens" wahr. Er stelle fest, „dass es im deutschen Episkopat an einer einheitlichen Haltung fehle.“

Meine Frage: Nimmt Benedikt auch wahr, dass viele deutsche Bischöfe häretisch und schismatisch sind?


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 Lucilius 13. April 2021 
 

Franziskus und Benedikt treffen sich laut Erzbischof Gänswein regelmäßig. Schön und gut.

Niemand weiß, was Franziskus Benedikt alles erzählt. Benedikts eingeschränkte Menschenkenntnis ist bekannt. Ich glaube nicht, dass er wirklich weiß, mit wem er es bei Franziskus zu tun hat. Dieser pflegt sich widersprüchlich zu äußern, nebulös, nicht fassbar und unangreifbar. Dadurch stiftet er seit Jahren Verwirrung.


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 lesa 13. April 2021 

Gestorben ist immer der Hund

[email protected]: Die Frage von @Hendrik ist verständlich. Wie soll das gehen - denn es sind viele! Aber sprechen mit diesen Bischöfen nützt leider gar nichts. Das hat der Papst getan. Schließlich helfen da nur konkrete Maßnahmen. Reden ist denen gleichgültig, das geht an ihnen vorbei.
Die Kirche wird sich leeren, so oder so. Man möchte sagen: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Aber Gott allein weiß es. Wir müssen viel beten. Gott hat Möglichkeiten, wo wir keine mehr sehen.
Gerade während des Gebetes kam mir gestern in den Sinn, was jemand sagte: "Die Kirche war schon oft am Hund. Aber gestorben ist immer der Hund."


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 Herbstlicht 13. April 2021 
 

@Hendrik2 - Ihre Antwort an @Dottrina

"Soll er ein Drittel der Bischöfe in Deutschland rauswerfen?"

Nein, aber Franziskus müsste mit ihnen sprechen und ihnen klar vor Augen führen, welche Konsequenzen ihr Verhalten haben könnte: nämlich die Gefahr immer größerer Entfremdung zu den Gläubigen und zusätzlich die Gefahr einer Spaltung.

Franziskus sollte die Bisöchöfe fragen:
Wollt Ihr die Spaltung?
Könntet Ihr dies vor Eurem Gewissen verantworten?
Wem fühlt Ihr Euch verbunden - Gott oder der Welt?

Was würden die Bischöfe antworten?
Zumindest könnte ihnen bei diesen und anderen Fragen die Tragweite und die Folgen ihres Handelns klar werden. Besinnung und Umkehr wären möglich!


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 Dottrina 13. April 2021 
 

Lieber @Hendrik2: JA

Wenn diese Bischöfe nicht umkehren und sich dessen wieder bewusst werden, was sie einst bei ihrer Weihe versprochen haben und mal so richtig in sich gehen, dann eindeutig: JA. Obwohl dann nicht wirklich was G'scheits nachkommt. Gute, treu katholische Priester gäbe es, aber die werden mit Sicherheit nicht zum Bischof geweiht.


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 SalvatoreMio 13. April 2021 
 

Frohlocken ...

@mphc: eines ist ganz klar: viele sind froh, Benedikt XVI losgeworden zu sein. Viele haben frohlockt über das lockere Erscheinen des Nachfolgers - doch so locker ist das gar nicht!
Was wird noch werden!?


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 Hendrik2 13. April 2021 
 

@Dottrina

Ich stimme voll und ganz zu. Die wichtigsten Eigenschaften des Christen sollten Demut und Liebe sein.

Nur: Wie soll Papst Franziskus hier durchgreifen? Soll er ein Drittel der Bischöfe in Deutschland rauswerfen ?


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 Dottrina 13. April 2021 
 

Feinsinnig

Wie es seine Art ist, umschreibt Papst Benedikt das Problem wieder sehr feinsinnig. Ich bin sicher, er leidet genauso am Ungehorsam der dt. Bischöfe wie wir hier. Warum, um alles in der Welt, greift Franziskus nicht mal rigoros durch? Vor allem, wenn er, wie beschrieben, sich öfter mit Benedikt austauscht, der die Situation hierzulande gut genug kennt.


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 mphc 13. April 2021 

@laudeturJC

Auch Papst Benedikt würden die Ungehorsamen nicht gehorchen.


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 Chris2 13. April 2021 
 

@laudeturJC

Danke für diese in jeder schmerzlichen Hinsicht auf den Punkt gebrachten Erkenntnis.


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 lesa 12. April 2021 

Viel Gebet muss der Stimme Gottes Gehör verschaffen.

Danke für diese gute Nachricht!

"Und Leben regt und reget sich und Ordnung tritt hervor und überall allüberall tönt Preis und Dank empor..."
@Augustinus: Friede ist Ruhe in guter Ordnung. (Hl. Augustinus)
Sein schöpferisches Wort - siehe Dei Verbum! - das durch die Kirche lebendig weitergegeben wird, wieder dankbar hören und gläubig aufnehmen, das wäre die Lösung.


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 Rojan 12. April 2021 
 

@Stefan Fleischer Problem

Je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr komme ich zu der Überzeugung, dass das Grundproblem unseres Glaubens, vor dem wir heute stehen, in dem Paradigmenwechsel von gottzentriert zu mensschenzentriert besteht.
Die Lösung kann nur in einer Refokussierung auf Gott bestehen.

Je mehr unsere modernen Theologen die Welt durch die Brille des moralistisch-therapeutischen Deismus betrachten, desto mehr solche "freundlichen" Worte werden wir zu hören bekommen.


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 Stefan Fleischer 12. April 2021 

«Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens»

M.E. geht es um noch viel mehr. Es geht um eine rasant wachsende Menschzentriertheit, oder vielleicht besser gesagt um eine sich rasch verbreitende Diesseitszentriertheit. Es geht um einen rasanten Schwund der Transzendenz im Leben der Kirche und der Welt. In einer solchen Umgebung aber eine Einheit zu herzustellen, ist eine offensichtliche Unmöglichkeit. Man kann nicht gleichzeitig den Egozentrismus bzw. den Egoismus fördern und eine Einheit unter den Menschen herstellen, von einer Einheit im Glauben (was eine Religion ja sein will und sollte) ganz zu schweigen. «Fried ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried» mahnte unser Landesvater Bruder Klaus die alten Eidgenossen. Das ist heute vielleicht noch aktueller als damals und nicht nur für die Schweiz.


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 laudeturJC 12. April 2021 

Mit einem amtierenden Benedikt XVI.

hätten wir diese schmerzliche Misere nicht...


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 Chris2 12. April 2021 
 

Eminent wichtiges Statement!

"Der emeritierte Papst nehme einen „Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens" wahr."
Die grassierenden Häresien und Ideologien und die drohende Kirchenspaltung kann man wohl kaum höflicher umschreiben. Beten wir zum Heiligen Geist und zum Erzengel Michael, dass möglichst wenige Gläubige noch mehr in die Irre geführt werden mögen und viele verwirrte Schafe bald wieder gute Hirten bekommen mögen. Und wir sollten uns, egal in welchem Bistum, auf zerstörte und zerrissene Strukturen auf allen Ebenen vorbereiten (von Familien über Pfarreien bis zu Ordinariaten und Bistümern). Und vor allem lösen wir uns endlich von der Vorstellung, dass allein und zwingend die Kirchensteuer das Himmelsportal öffnet. Da bin ich absolut bei Luthers Bild vom Geld im Kasten...


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