Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Regierung Biden löst ‚Kommission für unveräußerliche Rechte’ auf

16. April 2021 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die unter Präsident Trump im Außenministerium eingerichtete Kommission hat unter anderem die Bedeutung der Religionsfreiheit weltweit hervorgehoben. Bidens Außenminister Blinken will sich weltweit für ‚reproduktive Rechte’ einsetzen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

US-Außenminister Antony Blinken hat ein Expertengremium aufgelöst, welches unter anderem die weltweite Achtung der Religionsfreiheit beobachtet und gefördert hat. Bei der Pressekonferenz anlässlich des 45. Länderberichts des Außenministeriums zur Menschenrechtslage am 30. März erwähnte Blinken die „Kommission für unveräußerliche Rechte“ nur indirekt und bestätigte deren Auflösung, berichtet die Christian Post.

Der damalige Außenminister Mike Pompeo hatte die Kommission 2019 ins Leben gerufen. Sie sollte das Außenministerium bei der Definition der Menschenrechte unterstützen, da diese nach Ansicht der damaligen US-Regierung durch ein behauptetes „Menschenrecht auf Abtreibung“ und „LGBT-Rechte“ zunehmend undeutlich geworden war. Die Kommission hob in einem Bericht vom Juli 2019 die Bedeutung des Rechts auf Religionsfreiheit und das Recht auf Privateigentum besonders hervor. Pompeo lobte den Bericht als „Orientierung auf die unveräußerlichen Rechte, zu deren Schutz wir uns verpflichtet haben“.


Blinken hielt dem entgegen, dass es nach seiner Ansicht keine Hierarchie gebe, die bestimmte Rechte wichtiger als andere mache. Es habe in der Vergangenheit „unausgewogene Stellungnahmen“ gegeben, die eine Hierarchie dieser Art suggeriert hätten. Als Beispiel führte er den Bericht „eines vor kurzem aufgelösten Beratungsgremium im Außenministerium“ an.

Blinken erwähnte in seiner Stellungnahme bei der Pressekonferenz zwar kurz das Thema der Verfolgung aus religiösen Gründen. Trotz der Zunahme der Verfolgung von Christen, Juden und Moslems hat die Religionsfreiheit nach Ansicht von Travis Weber vom Family Research Council in der Außenpolitik der Regierung Biden nicht das Gewicht, das sie unter Präsident Trump hatte.

Der US-Außenminister hat angekündigt, den Begriff „reproduktive Rechte“ wieder in die Menschenrechtsberichte aufzunehmen. Die Regierung Trump hatte die Bezeichnung vermieden. „Frauenrechte – einschließlich sexueller und reproduktiver Rechte – sind Menschenrechte“, sagte Blinken bei der Pressekonferenz. Zu den „reproduktiven Rechten“ wird auch ein „Recht auf Abtreibung“ gezählt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  2. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  3. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  6. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  7. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois

Religionsfreiheit

  1. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  2. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  5. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  6. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  7. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz