Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  8. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  9. Zwei Formen - ein Ritus
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  11. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  12. Euthanasie trotz dreimaligem Senatsveto
  13. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  14. Militärdienst auch für Geistliche: Schweizer Kirchen protestieren
  15. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens

Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen

6. März 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weitere Einschränkung der Religionsfreiheit. Alle religiösen Aktivitäten während der Fastenzeit und der Ostertage müssen in den Räumen der Kirche stattfinden. Die traditionellen Kreuzweg-Prozessionen sind damit verboten.


Managua (kath.net/jg)
Die Regierung von Nicaragua unter Daniel Ortega und Rosario Murillo hat am ersten Freitag der Fastenzeit dieses Jahres die Durchführung von Kreuzweg-Prozessionen im ganzen Land untersagt, berichtet La Prensa

Betroffen waren mehr als 400 geplante Prozessionen, wie aus Berichten unabhängiger Medien und der renommierten Forscherin Martha Patricia Molina hervorgeht, welche die Verfolgung der katholischen Kirche in Nicaragua seit Jahren dokumentiert.


Auf Anordnung des Regimes sind alle religiösen Aktivitäten während der Fastenzeit und des Ostertriduums in den Kirchenräumen stattfinden. Traditionelle Kreuzweg-Prozessionen, bei denen die Gläubigen mit Kreuzen und Heiligenbildern durch die Straßen ziehen, waren damit untersagt. 

Molina sieht in der Maßnahme als Zeichen der Angst des Regimes vor öffentlicher Ausübung von Religiosität. „Jesus am Kreuz bleibt hinter den Mauern jeder Pfarrei gefangen. Die Diktatur hat Angst, dass die Laien und Heiligenbilder auf die Straße gehen, um zu beten und ihre Versprechen zu erfüllen“, sagte sie wörtlich.

Um das Verbot durchzusetzen sind Polizisten in Uniform und in Zivil in den Kirchen unterwegs, um die Programme für die Karwoche zu verlangen, Priester unter Druck zu setzen und die Einhaltung des Verbots religiöser Aktivitäten außerhalb von Kirchen zu kontrollieren. 

Im Jahr 2025 waren öffentliche Prozessionen in der Fasten- und Osterzeit bereits stark eingeschränkt oder ganz verboten worden.  (Siehe Link)

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Religionsfreiheit

  1. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  2. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  3. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  4. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  5. Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA
  6. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria
  7. Keine Torte für Feier einer ‚Geschlechtsumwandlung’ – christlicher Bäcker erneut vor Gericht

Nicaragua

  1. Nicaragua: Das Ortega-Regime verbietet Priester- und Diakonenweihen in vier Bistümern
  2. Keine Einladung? Oder eher Schwierigkeiten mit Reiseerlaubnissen vom Staat?
  3. Nicaragua: Priester müssen ihre Predigten von der Polizei kontrollieren lassen
  4. Nicaragua: Rektor des Priesterseminars in Haft
  5. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria
  6. Nicaraguas Diktator Ortega verbietet öffentliche Kreuzwegprozessionen
  7. Nicaragua: Regierungskritischer Bischof von Polizei festgenommen






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  4. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  7. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  8. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  9. Zwei Formen - ein Ritus
  10. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  11. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut
  12. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  13. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  14. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  15. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz