Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht mehr ernst zu nehmen
  2. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Warnung vor Einschränkung der Religionsfreiheit in den USA

3. November 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Antichristliche Ansichten seien in der Gesellschaft zunehmend weiter verbreitet, sodass das Verständnis für die in der Verfassung grundgelegte Religionsfreiheit zurückgeht, schreibt John Stonestreet vom christlichen Colson Center.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Die Religionsfreiheit in den USA ist in Gefahr, schreibt John Stonestreet, Präsident des christlichen Colson Center in einem Kommentar für BreakPoint.org, die Internetpräsenz der Organisation.

Trotz vieler erfolgreich verlaufener Gerichtsprozesse erwartet Stonestreet eine Einschränkung der Religionsfreiheit, weil die Kultur der USA immer weniger Verständnis für die Religion aufbringt. Religion werde von immer mehr Menschen entweder als kurioses Überbleibsel aus der Vergangenheit oder Lizenz für Frömmelei gesehen. Diese kulturelle Verschiebung wird eine Auswirkung auf die Politik, die Richter und die Gesetze haben.

Antichristliche Ansichten seien in der Gesellschaft zunehmend weiter verbreitet, sodass das Verständnis für die in der Verfassung grundgelegte Religionsfreiheit zurückgeht. Immer mehr Menschen werden in Zukunft in Frage stellen, warum die Gerichte den Glauben und die Freiheiten von „Frömmlern“ verteidigen, befürchtet Stonestreet.


Um diese Entwicklung zu illustrieren bringt er ein Beispiel. Wenn jemand Barack Obama bei seinem ersten Antreten als US-Präsident 2008 gefragt hätte, ob religiöse Menschen Dinge feiern, fördern oder finanzieren sollen, die sie für falsch halten, hätte er damals sicher gesagt: „Auf keinen Fall.“ Heute seien wir genau dort.

Stonestreet führt verschiedene Fälle an, in denen die Regierung oder die Gesetze von christlichen Personen oder Institutionen verlangen, dass sie Dinge tun, die gegen ihr Gewissen sind. Ein christlicher Bäcker muss eine Hochzeitstorte für eine „Hochzeit“ zweier Männer machen, christliche Arbeitgeber müssen Verhütungsmittel und die „Pille danach“ in die Krankenversicherung ihrer Mitarbeiter aufnehmen.

Zwar würden viele Gerichtsprozesse zugunsten der Religionsfreiheit entschieden, schreibt Stonestreet. Doch schon allein die Tatsache, dass viele Gerichtsprozesse geführt werden, zeige, dass die Religionsfreiheit bedroht ist. Und trotz der vielen Siege müssten Christen immer noch um die Religionsfreiheit prozessieren. Das zeige, wie entschlossen die Gegenseite sei.

Man dürfe auch nicht davon ausgehen, dass die Urteile in Zukunft auch zugunsten der Religionsfreiheit gefällt würden. Schon jetzt seien die Urteile oft alles andere als eindeutig. Der christliche Bäcker Jack Philips werde seit mittlerweile 13 Jahren immer wieder vor Gericht gezerrt und habe immer wieder gewonnen. Trotzdem habe es noch kein Urteil gegeben, welches ihm klar das Recht zugestanden habe, zu bestimmten Aufträgen aus der LGBT-Szene „Nein“ zu sagen.

Ziel der Christen könne es nicht sein, sich eine Nische zu schaffen, in der sie existieren könnten. Sie hätten die Aufgabe, auf die Kultur einzuwirken und die Werte und Annahmen zu hinterfragen, die den Glauben an den Rand gedrängt hätten. Die Religionsfreiheit sei im ersten Verfassungszusatz garantiert und deshalb keine Nebensache, sondern sollte erste Priorität haben, schreibt Stonestreet abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  2. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  3. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  4. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  5. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  6. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  7. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville

Religionsfreiheit

  1. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  2. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  3. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  4. Nicaraguas Regierung verbietet Kreuzweg-Prozessionen
  5. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  6. Religionsfreiheit in den USA: Florida schneidet am besten ab
  7. Nicaragua: Ortegas Regime schließt Radio Maria






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Vatikan-Außenminister zieht positive Bilanz seiner Moskau-Reise
  4. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Polen - Erzbischof Galbas: „Es gehört auch zum Auftrag der Kirche zu sagen: ‚Du darfst nicht‘“
  8. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  9. Jüngerschaft in Wien und darüber hinaus
  10. ‚Wir steuern auf eine Katastrophe zu‘: Warnung vor gescheiterter Integration in Deutschland
  11. Polizei in Papst-Städtchen auf E-Bikes im Einsatz
  12. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  13. Goethes Lieblingsheiliger: Ein Meister der Freude und der Seelenschau
  14. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  15. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz