Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Umgang mit Missbrauchsfall - Bietet Marx dem Papst den Rücktritt an?
  2. "Einen Schritt in Richtung Schisma"
  3. Segnen geht anders
  4. Kfd ruft zum Predigerinnentag auf und beruft sich auf „Apostelin Junia“
  5. Hochkarätige Vatikan-Tagung mit Impfstoff-Produzenten beginnt
  6. Musterbrief 'Sehr geehrter Herr Bischof!' – Missbrauch der Liturgie, zerstört Frieden in der Kirche
  7. Die Krise: ein Weckruf an die Menschheit
  8. Kardinal Müller zu Schisma-Möglichkeit: „Ich fürchte: Ja! und hoffe: Nein!“
  9. Kirche ist kein Wunschkonzert
  10. Warum sollte Bischofskonferenz die Kompetenz haben, die der Glaubenskongregation abgesprochen wird?
  11. Vatikan für Zurückhaltung in US-Debatte um Kommunionempfang
  12. Heiligenkreuz: Konflikt um Kirchenhistoriker Schachenmayr
  13. "Bischof" darf nicht zum Schimpfwort werden!
  14. Franziskus von "konservativen Kräften" gefangen?
  15. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?

Oberer der Legionäre Christi bei Papst Franziskus

23. April 2021 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Geistlicher Pater John Connor hat Papst über Stand der Reformen bei Legionären Christi und der Gemeinschaft Regnum Christi informiert - Mehrjähriger Erneuerungsprozess als Folge von sexuellen und psychologisch-geistlichen Missbrauch-Vorwürfen


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat am Donnerstag den Oberen der Legionäre Christi, Pater John Connor, in Privataudienz empfangen. Der US-Geistliche Connor (52) wurde Anfang Februar 2020 zum neuen Generaldirektor der Gemeinschaft gewählt. Der übliche Antrittsbesuch beim Papst sei pandemiebedingt abgesagt und jetzt nachgeholt worden, erklärte ein Sprecher der Gemeinschaft. Connor habe den Papst über den Stand der Reformen bei den Legionären Christi wie auch bei der Gemeinschaft Regnum Christi, die mit den Legionären verbunden ist, informiert.


Anfang der 2000er-Jahre waren schwere Fälle sexuellen und psychologisch-geistlichen Missbrauchs durch den Gründer der Legionäre, den mexikanischen Priester Marcial Maciel (1920-2008), bekannt geworden. Dies hatte eine schwere Krise des Ordens und einen mehrjährigen Erneuerungsprozess zur Folge. Angesichts von Mängeln in den inneren Leitungsstrukturen verfügte Papst Benedikt XVI. 2010 eine umfassende Untersuchung der Gemeinschaft und durchgreifende Reformen.

Die Reformen waren über etliche Jahren hinweg bei mehreren Generalkapiteln erarbeitet worden. Ende März veröffentlichten die Legionäre Christi eine aktualisierte Übersicht von Missbrauchsfällen. Darin listeten sie sämtliche Fälle von Beschuldigten aus ihren Reihen weltweit auf. Der "Jahresbericht 2020: Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung" aktualisiert Statistiken aus einem ersten Bericht von 2019. Dem in Rom veröffentlichten Bericht zufolge beläuft sich die Gesamtzahl der Priester der Gemeinschaft, von denen bekannt ist, sexuellen Missbrauch begangen zu haben, auf 27 Personen. Dies entspricht zwei Prozent der 1.380 Mitglieder, die in der Geschichte der Kongregation zum Priester geweiht wurden.

Die Legionäre zählen nach eigenen Angaben derzeit knapp 1.500 Mitglieder in 21 Ländern.

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto (c) Legionäre Christi


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu









Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. "Einen Schritt in Richtung Schisma"
  3. Umgang mit Missbrauchsfall - Bietet Marx dem Papst den Rücktritt an?
  4. Kardinal Müller zu Schisma-Möglichkeit: „Ich fürchte: Ja! und hoffe: Nein!“
  5. Musterbrief 'Sehr geehrter Herr Bischof!' – Missbrauch der Liturgie, zerstört Frieden in der Kirche
  6. Segnen geht anders
  7. Osterspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre Hilfe!
  8. Wenn der Fatima-Tag auf Christi Himmelfahrt fällt
  9. Heiligenkreuz: Konflikt um Kirchenhistoriker Schachenmayr
  10. Maria 1.0 ruft deutsche Bischöfe zur Einheit mit Rom auf
  11. "Kraft apostolischer Vollmacht errichte ich den laikalen Dienst des Katecheten"
  12. Priesterweihen mit Erzbischof Gänswein und Kardinal Koch
  13. Kfd ruft zum Predigerinnentag auf und beruft sich auf „Apostelin Junia“
  14. Was steckt eigentlich hinter dem ›Gender-Sternchen‹?
  15. Hochkarätige Vatikan-Tagung mit Impfstoff-Produzenten beginnt

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz