Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  11. „Wir werden erwartet“
  12. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  13. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Wenn der Fatima-Tag auf Christi Himmelfahrt fällt

8. Mai 2021 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aufruf zu drei Gebetsstunden im Zeichen von Opfer, Buße und Bekehrung - Von Michael Hesemann


Fatima (kath.net)

Viele Christen sorgen sich in diesen Tagen um die Zukunft. Eine Pandemie dient zur Begründung für immer drastischere Beschränkungen unserer Freiheit bis hin zur Religionsfreiheit. Zehntausende sterben an einem unheimlichen Virus, der viel gepredigten „Rettung“, der Impfung, misstrauen viele. Die von den Regierungen verordneten „Schutzmaßnahmen“ kosten Milliarden, der Wirtschaft droht der Zusammenbruch, Experten befürchten Massenpleiten und Millionen Arbeitslose, vielleicht sogar Staatsbankrott und Unruhen in der Bevölkerung. Die Politik propagiert ein neues Menschenbild, das im Widerspruch zu den Lehren der Kirche steht. Der Kirche selbst droht die Spaltung in jene, die ihren seit zwei Jahrtausenden bewahrten Werten die Treue halten, und andere, die eine zeitkonforme Kirche, dem neuen Menschenbild der Politik angepasst, propagieren. Zudem steht sie im Kreuzfeuer medialer Angriffe und inszenierter Skandale, was zu einem tragischen Vertrauensverlust und viel zu vielen Kirchenaustritten führt. Kein Zweifel: Wir werden in diesen Tagen geprüft wie nie zuvor zu unseren Lebzeiten. Aber wäre das nicht der beste Grund, Zuflucht in unserem Glauben zu suchen, der zuverlässig lehrt, dass am Ende alles gut wird, weil Christus der Sieger ist, auferstanden von den Toten, unser Erlöser von allem Leid?


Die Menschen früherer Zeiten durchlebten ähnliche Krisen: Pandemien und Kriege, antichristliche Regime und falsche Ideologien. Doch sie wussten, dass es einen einzigen immer effektiven Ausweg aus jeder Krise gibt: Das Gebet, die Umkehr, Opfer und Buße. Mit diesen vier Waffen haben sie die Pest besiegt und die Türkengefahr, die Expansion der Osmanen, überwunden, mit ihnen besiegten sie noch im 20. Jahrhundert den Kommunismus.

Eben das ist auch die Botschaft aller Heiligen und sämtlicher Marienerscheinungen: Kriege und Katastrophen, Pandemien und Irrlehren sind die Folge gottlosen Handelns. Auch die Geheimnisse von Fatima können auf diesen einen Nenner gebracht werden: Wenn … dann! Wenn die Menschheit Gott weiter beleidigt, drohen Kriege und Verfolgungen der Kirche. Wenn sie mit Gebet, Opfer und Buße umkehrt, wird ihr Unbeflecktes Herz triumphieren und Friede sein. Wer an die Botschaft von Fatima glaubt, der weiß: Die schrecklichsten Ereignisse des 20. Jahrhunderts, der Terror der gottlosen Kommunisten und der teuflischen Nationalsozialisten, der Zweite Weltkrieg und der Holocaust, hätten verhindert werden können, hätte die Christenheit auf den Appell der Gottesmutter von 1917 angemessen reagiert und sich damals schon bekehrt.   

In diesem Krisenjahr 2021 erleben wir ein seltenes Ereignis, das wie ein Wink der göttlichen Vorsehung erscheint: am 13. Mai 2021 begegnet gewissermaßen die Gottesmutter ihrem Sohn, fällt der 104. Jahrestag der ersten Erscheinung von Fatima auf das Hochfest Christi Himmelfahrt. Brauchen wir eine noch konkretere Einladung des Himmels? Tatsächlich rufen verschiedene Mystiker und Botschaften von Erscheinungsstätten die Christenheit auf, den 13. Mai 2021 als Tag der Wiedergutmachung für die Sünden unserer Zeit mit drei Gebetsstunden zu begehen. Ich möchte daher die Katholiken Österreichs, Deutschlands und der Schweiz herzlich einladen, diese drei Gnadenstunden zu praktizieren – angefangen vielleicht mittags um 12, als die Erscheinungen von Fatima begannen oder abends um 18 Uhr, wenn Papst Franziskus die Weltkirche zum gemeinsamen Rosenkranzgebet für das Ende der Corona-Pandemie einlädt.

Beten wir am 13. Mai besonders für die Bekehrung der Sünder und die Überwindung aller Irrlehren – insbesondere jene, die unsere Kirche zu spalten drohen. Erkennen wir, dass das Gesetz Gottes ewig gilt - und jeder menschengemachte Weg nur ein Irrweg sein kann. Beten wir aufopfernd um Wiedergutmachung für alles, das Gott beleidigt hat. Erfüllen wir die Botschaft von Fatima an diesem ganz besonderen Christusfest, das wie kein anderes den Weg weist in die Zukunft, als er uns versprochen hat, auf dieselbe Weise wiederzukehren, auf die er in den Himmel aufgefahren ist. Das, so lehrt die Heilige Schrift, wird geschehen, wenn die Not am größten ist.

Maranatha - Komm, oh Herr und erlöse uns!  

www.michaelhesemann.info


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Jesus begegnen im Stift Kremsmünster
  3. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  4. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  5. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  6. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  7. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  8. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  9. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  10. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  11. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  12. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  13. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  14. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz