Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  2. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  3. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  4. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  5. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  6. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  9. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  10. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  15. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!

Finnland: Auch zukünftiger lutherischer Bischof wegen "Hassrede" angeklagt

4. Mai 2021 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Neben der Politikerin Päivi Räsänen ereilt Pastor Dr. Juhana Pohjola dasselbe Schicksal wegen der Bezeichnung praktizierter Homosexualität als Sünde.


Helsinki (kath.net/International Lutheran Council/mk) Neben Päivi Räsänen – kath.net hat berichtet – wurde auch der designierte Bischof der Evangelisch-Lutherischen Missionsdiözese Finnland, Dr. Juhana Pohjola (Archivfoto), von der finnischen Generalstaatsanwaltschaft wegen Hassrede angeklagt. Grund ist seine Herausgeberschaft bei einer Broschüre aus dem Jahr 2004, deren Autorin Räsänen ist und die sich mit der überlieferten christlichen Lehre über die menschliche Sexualität beschäftigt. Darin wird praktizierte Homosexualität auf Basis der Bibel als Sünde beschrieben.


Als Reaktion auf die Anklage verteidigte Pohjola die in der Broschüre vertretene Lehre, dass homosexuelle Beziehungen nicht im Willen Gottes seien und es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau gebe. Er hob aber auch hervor, dass jeder Mensch von Gott geschaffen und von Christus erlöst sei, und daher gleich wertvoll.

Die Anklageerhebung erfolgte, obwohl die finnische Polizei das Strafverfahren gegen die beiden nach einer Voruntersuchung schon einstellen wollte. Der Internationale Lutherische Rat, der zweitgrößte Bund lutherischer Kirchen, äußerte sich besorgt zu den Strafverfahren und ortete einen weltweiten Skandal. „Wenn die Behörden gewillt sind, das einem angesehenen Pastor und designierten Bischof sowie einer früheren Innenministerin, die nach wie vor im Parlament sitzt, anzutun, dann vermittelt es eine Botschaft der Angst und Einschüchterung an all jene in Finnland, die der Lehre der Schrift über die menschliche Sexualität folgen“, kommentierte der Generalsekretär des Rates, Dr. Timothy Quill. Er rief zur Solidarität mit den Angeklagten und zur Kundgabe der Empörung auf, eingebettet in das Gebot Christi: „Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Pakistan: Gericht prüft erneut Fall von entführter Christin
  2. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“
  3. ‚Mission ist kein Gegensatz zu nachhaltiger Hilfe‘
  4. Polens Parlament stimmt für erweiterte legale Abtreibungen
  5. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  6. Die Ehe: Lebens- und Liebesgemeinschaft - Die Familie: Grundlage der Gesellschaft
  7. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  8. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  9. Spanischer Nationaltrainer legt WM-Pokal der berühmten Marienstatue in Saragossa zu Füßen
  10. Der Rosenkranz als Schule der Christusbetrachtung
  11. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  12. Belgien: Anteil der Euthanasiefälle in den letzten fünf Jahren verdoppelt
  13. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  14. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  15. Patrozinium im Mailänder Dom, während draußen Explosionen und Sirenen zu hören sind

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz