Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  10. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

‚Geschlechtsumwandlung’: US-Regierung erhöht Druck auf Spitäler und Ärzte

14. Mai 2021 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Gesundheitsministerium will Menschen vor ‚jeder Form der Diskriminierung’ schützen. Christliche Spitäler befürchten, dass sie gezwungen werden könnten, gegen ihr Gewissen an ‚Geschlechtsumwandlungen’ mitwirken zu müssen.


Washington D.C. (kath.net/LifeSiteNews/jg) Die Regierung Biden erhöht den Druck auf Spitäler und medizinisches Personal, an Eingriffen zur „Änderung des Geschlechts“ mitzuwirken, ohne Rücksicht auf Religions- oder Gewissensfreiheit.

Das US-Gesundheitsministerium hat am 10. Mai bekannt gegeben, dass es die Gesetze, welche das Gesundheitswesen regeln, und Antidiskriminierungsbestimmungen in dieser Hinsicht interpretieren werde. Das Ministerium beruft sich unter anderem auf die Entscheidung „Bostock v. Clayton“ des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahr 2020, welche „Diskriminierung aufgrund des Geschlechts“ auf „sexuelle Orientierung“ und „Geschlechtsidentität“ ausgeweitet hat. Das Gesundheitsministerium will „alle Formen der Diskriminierung“ bekämpfen.


„Rachel“ Levine, eine Trans-Frau, die das Amt der „stellvertretenden Gesundheitsministerin“ ausübt, deutete an, dass der Schritt notwendig sei, um Personen, die sich als „LGBT“ identifizieren, medizinische Versorgung zu sichern, falls sie einen gebrochenen Knochen oder eine Krebsuntersuchung brauchen würden.

Brian Burch von CatholicVote widerspricht dieser Ansicht. Keinem Amerikaner werde eine medizinische Versorgung wegen seiner Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung vorenthalten. Der Schritt des Gesundheitsministeriums habe den Zweck, pubertätshemmende Medikamente und Eingriffe zur „Geschlechtsumwandlung“ zu normalisieren und Spitäler und medizinisches Personal dazu zu bringen, diese Maßnahmen durchzuführen. Der Druck auf katholische Krankenhäuser und Ärzte werde zunehmen, warnt Burch.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 15. Mai 2021 
 

Biden, immer für Überraschungen gut

Es ist erstaunlich, mit welch bösartigen Unterstellungen man inzwischen arbeitet, nur, um die eigene Agenda durchdrücken zu können. Immerhin gibt es in den USA noch Widerstand gegen diese Entwicklungen, die bis zur Bischofskonferenz reichen - in Deutschland undenkbar.
Und falls jemand mehr über das Kabinett Biden erfahren möchte, voilà:

en.wikipedia.org/wiki/Rachel_Levine


0
 
 girsberg74 14. Mai 2021 
 

Obsession

Diese Maßnahme gehört ebenso zur Angst vor Überbevölkerung wie die durchgehende Förderung der LGBT-Agenda und der Abtreibung sowieso.

Folgerung: Jeder Mensch, der zeugungsunfähig ist, ist ein Nicht-zu-Fürchtender!


5
 
 Chris2 14. Mai 2021 
 

Was hat denn ein Knochenbruch

mit Geschlechtsumwandlungen zu tun? Natürlich wird jedes katholische Krankenhaus jede medizinisch notwendige Behandlung durchführen, egal ob die Person sich als Mann, Frau oder sonstwas definiert.
Der Vatikan muss Biden gegenüber endlich klarstellen, dass sein Handeln schon lange nicht mehr katholisch ist dies im nächsten Zug auch öffentlich klarstellen. Falls er dennoch so weitermacht, ist eine Exkommunikation unumgänglich.


5
 
 si enim fallor, sum 14. Mai 2021 
 

Wenn es so weiter geht, irgendwann wird die Einnahme von Hormonen Pflicht

Willkommen in der progressiven Dystopie:
Die Regierung der USA wird Tests durchführen, um mögliche Dysphorien zu entdecken. Dann wird das betroffene Kind zu einer Geschlechtsumwandlung gezwungen, mit dem Argument, dass es wegen der unterdrückenden Gesellschaftsstrukturen oder der Transphobie von Eltern oder Freunden nicht merkt, dass er unter Dysphorie leidet.

Ich sage das, weil vor 20 Jahre keiner hätte es für möglich gehalten, dass im Land von "in God we trust" die Krankenhäuser der Kirchen gezwungen oder sehr stark unter Druck gesetzt würden um bei Geschlechtsumwandlungen mitzumachen (es sind aber eben keine echte Umwandlungen, sondern was anderes: man kann keine funktionierende Ovarien oder Prostata einpflanzen, auch kann keine Frau Spermatozoen und keinen Mann Eizellen produzieren).


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz