Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  4. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  5. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  8. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  9. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  12. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  13. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  14. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  15. Mutmaßlicher IS-Anhänger soll Anschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben - Festnahme

Sie wurde von einer Kugel getroffen, die für Johannes Paul II. bestimmt war: Ann Odre

19. Mai 2021 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst empfing Ann Odre einige Wochen später und sagte zu ihr: „Es tut mir leid, dass Sie für mich leiden müssen.“


Vatikan (kath.net/pl) Am 13. Mai 1981 stand die US-Amerikanerin Ann Odre auf dem Petersplatz auf einem Stuhl. Sie reckte den Hals, um den Heiligen Vater Johannes Paul II. zu sehen. Sie wollte so sehr sein Gesicht sehen ... Doch dann hörte sie den Knall eines Schusses und fühlte einen Schmerz in ihrer Brust. Sie fiel zu Boden. Ein Blutfleck erschien auf ihrer Bluse. Ruhig bat sie die Leute um Hilfe. Niemand bemerkte, dass sie verletzt war. Die Kugel beschädigte einige innere Organe. Ordre musste sich in nur sechs Monaten vier Operationen unterziehen. Sie hatte Schwierigkeiten beim Atmen. So stellt das Nachrichtenportal „Aleteia“ in seiner polnischen Ausgabe die Vorgänge beim Attentat auf Papst Johannes Paul II. dar. Der Papst hatte das Attentat nur knapp überlebt.


Als der Papst aus dem Krankenhaus entlassen war, empfing er Odre in der Bibliothek des Apostolischen Palastes. Sie wurde im Rollstuhl zu ihm geschoben, begleitet von ihrer Tochter und einem Arzt. Auch der Papst war noch geschwächt. Er sagte: „Es tut mir leid, dass Sie für mich leiden müssen.“ Er fragte nach ihrer Gesundheit. Odre antwortete ihm mit Tränen in den Augen auf Polnisch. Johannes Paul II. reagierte überrascht darüber und wurde dann darüber informiert, dass Odres Mutter genau wie Karol Wojtyła in Wadowice geboren worden war. Ann Odre selbst war am selben Tag und Monat wie Papst Johannes Paul II. geboren worden, drei Jahre nach seiner Geburt.

Das Attentat verband Ann Odre bis zu ihrem eigenen Tod 1997 mit Papst Johannes Paul II. Ihr Enkel beschrieb später, dass seine Großmutter nicht ohne Gott und Gebet habe leben können.

Archivfoto: Papst Johannes Paul II. sinkt von Kugeln getroffen auf dem Papamobil zusammen (c) Osservatore Romano


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KatzeLisa 20. Mai 2021 
 

erstaunlich

Daß bei dem Attentat auf Papst Johannes Paul II. eine Amerikaner von einer Kugel getroffen wurde, war mir völlig unbekannt.
Die Duplizität einiger Angaben wie Geburtsort der Mutter der Verletzten und ihr eigenes Geburtsdatum machen nachdenklich, so wie auch der Tag des Attentats ein Fatima-Tag war!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  2. Kardinal Koch zu Israel und Gaza: Ehrlich miteinander sprechen
  3. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  4. Stanislaus-Kostka-Wallfahrt von Wien nach Rom erreicht ihr Ziel
  5. Papst: In der Seelsorge auf das Wesentliche konzentrieren
  6. Bruder von Leo XIV.: Papst hilft bei der Steuererklärung
  7. Bischof an Jugend: "Licht des neuen Afrikas liegt in euch"
  8. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  9. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  10. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  11. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  12. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  15. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz