Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  11. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Vergiftete Missbrauchsprävention in katholischen Einrichtungen

21. Mai 2021 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das dem Namen nach katholische Papier attackiert frontal die eigene Lehre der katholischen Kirche zu Ehe, Familie und Sexualmoral und zitiert zweifelhafte Autoren – DemoFürAlle ruft dazu auf, sich bei Bischöfen zu beschweren


Magdeburg (kath.net) Das „Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DemoFürAlle“ hat eine Aktion gegen das Positionspapier der katholischen Bistümer zur Missbrauchsprävention gestartet: Die Bürger sollen den Bischof ihres Wohnorts auffordern, dieses Papier öffentlich zurückzuweisen. Das gab das Aktionsbündnis in einer Presseaussendung bekannt.

„Demo für alle“ erläutert, dass im April die Bundeskonferenz der Präventionsbeauftragten der deutschen katholischen Bistümer ein „Positionspapier zur Gestaltung der Schnittstelle von Prävention sexualisierter Gewalt und sexueller Bildung“ veröffentlichte. Doch kritisierte das Aktionsbündnis: „Das dem Namen nach katholische Papier attackiert frontal die eigene Lehre der katholischen Kirche zu Ehe, Familie und Sexualmoral, obwohl deren Befolgung den besten Schutz für Kinder und Jugend vor sexuellen Übergriffen garantiert.“


„DemoFürAlle“ erläutert weiter: Stattdessen plädieren die Autoren für eine emanzipatorische „sexuelle Bildung“, die auf den Ideen des Sexualpädagogen Uwe Sielert beruht, auf den sie sich auch offen beziehen. Sielert wiederum steht in direkter Nachfolge des Pädophilenaktivisten Helmut Kentler und soll diesen sogar als „väterlichen Freund“ bezeichnet haben. Das Papier zitiert sogar Michel Foucault, der die Streichung der Altersgrenze bei vermeintlich einvernehmlichen sexuellen Kontakten zwischen Kindern und Erwachsenen forderte und selbst unter Missbrauchsverdacht steht.

Der Elternverein NRW hat in einem Offenen Brief an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) dieses Positionspapier scharf kritisiert und die DBK aufgefordert, dieses zu verwerfen, kath.net hat bereits berichtet. Die Präventionsbeauftragten weisen die Kritik jedoch pauschal und unbeantwortet zurück. Die Bischofskonferenz will sich bisher nicht äußern.

Dazu erklärt Hedwig von Beverfoerde, Sprecherin des Aktionsbündnisses DemoFürAlle:

„Wie unser DemoFürAlle-Symposium ‚Heikle Beziehungen: Sexualpädagogik und Kindesmissbrauch‘ im April ausführlich gezeigt hat, sind die Methoden der Sexualpädagogik von Kentler und Sielert schamverletzend und öffnen sexuellem Kindesmissbrauch Tür und Tor. Schon der Begriff ‚sexuelle Bildung‘ (anstelle von Sexualbildung) offenbart deren sexualisierenden, ergo übergriffigen Charakter. Für kirchliche Einrichtungen, denen in Deutschland unzählige Kinder und Jugendliche anvertraut sind, sollte ‚sexuelle Bildung‘ ein knallrotes Tuch sein.

Die Bischöfe müssen sich als Oberhirten für den Schutz von Kindern und Familien einsetzen und dürfen sich nicht zum Handlanger antichristlicher Ideologien machen lassen.“

DemoFürAlle unterstützt den Offenen Brief des Elternvereins NRW und ruft die Bürger auf, ihren jeweiligen Ortsbischof zu kontaktieren und diesen aufzufordern, das skandalöse Positionspapier öffentlich zurückzuweisen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Im Licht der Liebe
  3. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  4. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  5. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  6. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  7. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  8. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  9. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  10. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  13. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  14. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  15. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz