Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  4. Vom Benehmen mit Majestäten
  5. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  6. Ein Jahr Papst Leo XIV.
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Ein Moment zum Schämen
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  11. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  12. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

„Fronleichnam - die Kirche ehrt die reale Gegenwart Jesu unter den Erscheinungen von Brot und Wein“

3. Juni 2021 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnische Bischofskonferenz erläutert in Presseaussendung das Fronleichnamsfest: „Die wirkliche und tatsächliche Gegenwart Jesu Christi unter den Erscheinungen von Brot und Wein beruht auf den Worten Jesu: „Dies ist mein Leib ... Dies ist mein Blut.“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) Das Fest des Heiligsten Leibes und Blutes Christi wird in Polen am Donnerstag nach der Feier der Heiligen Dreifaltigkeit gefeiert. Die unmittelbare Ursache seiner Gründung waren die Erscheinungen von seligen Juliana von Lüttich. Unter ihrem Einfluss gründete Bischof Robert von Thourotte 1246 das Fronleichnamsfest für die Diözese Lüttich (Belgien).

Papst Urban IV. begründete dieses Fest für die ganze Kirche 1264 mit der Bulle "Transiturus de hoc mundo". Der Tod des Papstes verhinderte die Veröffentlichung der Bulle und die Einführung des Feiertags in der gesamten Kirche. Dies wurde 1334 von Johannes XXII. getan, und Bonifatius IX. befahl 1391, das Fronleichnamsfest überall dort einzuführen, wo es noch nicht gefeiert worden war. Eucharistische Prozessionen wurden später als das eigentliche Fest eingeführt, erst in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts, und seit der Reformation gilt die Teilnahme an der Prozession als öffentliches Glaubensbekenntnis. In Polen ließ 1320 als erster Bischof Nankier dieses Fest in der Krakauer Diözese feiern. Während der liturgischen Erneuerung wurde anstelle des traditionellen Namens des Fronleichnamsfestes ein neuer Name eingeführt: Hochfest des Leibes und Blutes Christi.


Von Anfang an verkündet die Kirche den Glauben an die reale Gegenwart Christi im Allerheiligsten Sakrament. Damit wird die Eucharistie, die in der katholischen Kirche als eucharistisches Opfer und als Sakrament, das während der Heiligen Messe gefeiert wird, verwirklicht wird, zum Zentrum der Anbetung gemacht. Es ist das Fest der ganzen Kirche, die beim „Brotbrechen“ entsteht und sich versammelt. Die Gegenwart Christi wird in der eucharistischen Liturgie auf vielfältige Weise verwirklicht, insbesondere weil der Priester nach dem Willen Jesu das eucharistische Gebet über Brot und Wein als Segensgebet spricht. Durch diese Kraft wird Jesus Christus unter den eucharistischen Gestalten wahrhaft gegenwärtig (nicht nur im Zeichen), tatsächlich (nicht durch Gleichnis) und substantiell (durch die Umwandlung der ganzen Substanz des Brotes in den Leib Jesu und des Weines in sein Blut). Die wirkliche und tatsächliche Gegenwart Jesu Christi unter den Zeichen von Brot und Wein beruht auf den Worten Jesu: „Dies ist mein Leib ... Dies ist mein Blut“ (Mk 14,22,24).

In diesem Jahr finden aus epidemiologischen Gründen eucharistische Prozessionen unter besonderen Bedingungen statt. Die Bischöfe der einzelnen Diözesen regeln die Art und Weise der Feierlichkeiten gemäß den geltenden Hygienevorschriften und verpflichten die Teilnehmer, die vorgeschriebenen Sicherheitsregeln einzuhalten.

Archivfoto (c) Polnische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  3. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  6. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  7. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  10. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  11. Wenn die Wahrheit unglaubwürdig ist: Bankmitarbeiterin beendete Telefonat mit Papst Leo
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Ein Moment zum Schämen
  15. Vom Benehmen mit Majestäten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz