Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. Technisch brillant, geistig obdachlos
  12. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  13. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  14. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  15. "Ich glaube, dass ich glaube"

Papst nimmt Rücktritt des südafrikanischen Kardinals Napier an

10. Juni 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


80-jähriger Kardinal war seit 1992 Erzbischof von Durban und machte sich in der Umbruchphase des Landes von der Apartheid zur Demokratie einen Namen als geschickter Verhandlungsführer


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Kardinal Wilfrid Fox Napier (80) als Erzbischof von Durban in Südafrika angenommen. Nachfolger wird der 64-jährige Mandla Siegfried Jwara, bisher Apostolischer Vikar von Ingwavuma.

Napier stand seit 1992 an der Spitze der Erzdiözese Durban. Bereits 2016 hatte er dem Papst mit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren seinen Amtsverzicht angeboten. Mitte Jänner starb jedoch Napiers ernannter Nachfolger für Durban, Bischof Abel Gabuza, mit 64 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Papst Franziskus hatte den vormaligen Bischof von Kimberley Ende 2018 zum Koadjutor-Erzbischof ("Helfer" des Amtsinhabers) ernannt, womit ein Nachfolgerecht verbunden war.


Nach dem "weißen" Kardinal Owen McCann (1907-1994) war Südafrika mit Napier seit 2001 erstmals mit einem "Coloured" im Kardinalskollegium vertreten. Napier, 1941 in Swartberg in der Diözese Kokstad geboren und 1970 zum Priester geweiht, war von 1981 bis 1992 Bischof von Kokstadt. 1992 machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Durban, als Nachfolger des berühmten Anti-Apartheid-Kämpfers Denis Hurley (1915-2004). Von 1994 bis 2008 war er zudem Interimsleiter der Diözese Umzimkulu.

Als Bischof von Kokstad war Napier sieben Jahre lang Vorsitzender der Südafrikanischen Bischofskonferenz und machte sich in der Umbruchphase des Landes von der Apartheid zur Demokratie einen Namen als geschickter Verhandlungsführer. 2009 ernannte ihn Benedikt XVI. zum delegierten Präsidenten der Bischofssynode zu Afrika. Napiers Kardinalswappen trägt den Gruß des Franziskanerordens, "Pax et bonum" (Frieden und Wohlergehen).

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 gloriosa 10. Juni 2021 
 

Schade,


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  11. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  12. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  13. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  14. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  15. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz