Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  6. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  9. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  10. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  11. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  12. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  13. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet

Papst nimmt Rücktritt des südafrikanischen Kardinals Napier an

10. Juni 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


80-jähriger Kardinal war seit 1992 Erzbischof von Durban und machte sich in der Umbruchphase des Landes von der Apartheid zur Demokratie einen Namen als geschickter Verhandlungsführer


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch von Kardinal Wilfrid Fox Napier (80) als Erzbischof von Durban in Südafrika angenommen. Nachfolger wird der 64-jährige Mandla Siegfried Jwara, bisher Apostolischer Vikar von Ingwavuma.

Napier stand seit 1992 an der Spitze der Erzdiözese Durban. Bereits 2016 hatte er dem Papst mit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren seinen Amtsverzicht angeboten. Mitte Jänner starb jedoch Napiers ernannter Nachfolger für Durban, Bischof Abel Gabuza, mit 64 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Infektion. Papst Franziskus hatte den vormaligen Bischof von Kimberley Ende 2018 zum Koadjutor-Erzbischof ("Helfer" des Amtsinhabers) ernannt, womit ein Nachfolgerecht verbunden war.


Nach dem "weißen" Kardinal Owen McCann (1907-1994) war Südafrika mit Napier seit 2001 erstmals mit einem "Coloured" im Kardinalskollegium vertreten. Napier, 1941 in Swartberg in der Diözese Kokstad geboren und 1970 zum Priester geweiht, war von 1981 bis 1992 Bischof von Kokstadt. 1992 machte ihn Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Durban, als Nachfolger des berühmten Anti-Apartheid-Kämpfers Denis Hurley (1915-2004). Von 1994 bis 2008 war er zudem Interimsleiter der Diözese Umzimkulu.

Als Bischof von Kokstad war Napier sieben Jahre lang Vorsitzender der Südafrikanischen Bischofskonferenz und machte sich in der Umbruchphase des Landes von der Apartheid zur Demokratie einen Namen als geschickter Verhandlungsführer. 2009 ernannte ihn Benedikt XVI. zum delegierten Präsidenten der Bischofssynode zu Afrika. Napiers Kardinalswappen trägt den Gruß des Franziskanerordens, "Pax et bonum" (Frieden und Wohlergehen).

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz