Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  5. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  13. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  14. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

Ungarns Familienpolitik der letzten zehn Jahre zeigt Erfolge

1. Juli 2021 in Familie, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Zahl der Eheschließungen und Geburten steigt, Scheidungen und Abtreibungen werden seltener. Die ungarische Regierung stellt ein breites System zur Unterstützung von Familien zur Verfügung.


Budapest (kath.net/LifeSiteNews/jg)

Die ungarische Familienpolitik der letzten zehn Jahre zählt zu den erfolgreichsten in Europa. Der Schlüssel zum Erfolg liege darin, dass Eheschließung, Familiengründung und Kinder keine finanziellen oder sozialen Nachteile haben, sagte Balázs Molnár, Vizepräsident des Maria Kopp Institutes für Demographie und Familie beim „Transatlantischen Dialog“, einer Veranstaltung des Political Network for Values (Politisches Netzwerk für Werte).

Die Zahl der Eheschließungen habe zugenommen, es gebe weniger Scheidungen, mehr Geburten, weniger Abtreibungen, mehr Familien die im Eigenheim wohnen. Die Rolle der Mütter und der Großeltern sei gesellschaftlich besser anerkannt.


Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Die Fruchtbarkeit ist in den Jahren 2010 bis 2020 von 1,25 Kindern pro Frau auf 1,55 gestiegen. Die Zahl der Lebendgeburten hat um 2,1 Prozent zugenommen, die Zahl der Abtreibungen hat sich beinahe halbiert. Die Zahl der Eheschließungen ist um 89,5 Prozent höher, die Zahl der Scheidungen hat um 57 Prozent abgenommen. 90 Prozent der jungen Menschen wollen Kinder, 43 Prozent wollen mindestens zwei, 18 Prozent drei oder mehr Kinder. Gleichzeitig ist der Anteil der Frauen, die berufstätig sind, von 54,6 auf 67 Prozent gewachsen. Alle Zahlen beziehen sich auf die Periode von 2010 bis 2020.

Molnár betonte in seinem Referat, dass die ungarische Familienpolitik nicht nur auf die Kinder konzentriert sei, sondern ein breites System für die Unterstützung von Familien bereitstelle. Ungarn stellt jungverheirateten Paaren finanzielle Unterstützungen zur Verfügung und hilft Familien bei Hypothekarkrediten. Die Einkommensteuer reduziert sich mit der Zahl der Kinder, sodass viele Familien mit drei oder mehr Kindern keine Einkommensteuer mehr zahlen.

Es gibt auch staatliche Hilfen für den Kauf größerer Autos für große Familien und finanzielle Unterstützung für Mütter, die sich um ihre jungen Kinder sorgen. Es gibt Kindertagesstätten, aber auch ein System, bei dem Großeltern die Betreuung der Enkelkinder übernehmen, wenn die Mutter einer außerhäuslichen Arbeit nachgeht.

Das Political Network for Values ist eininternationales Netzwerk von Politikern und Entscheidungsträgern, die sich für den Schutz des Lebens, der klassischen Familie und der Grundfreiheiten engagieren. Die Transatlantischen Dialoge finden monatlich statt. Bei der letzten Veranstaltung im Juni nahmen Vertreter aus 22 Ländern Europas, Nord- und Südamerikas teil.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  3. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  4. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  5. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  6. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  7. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme
  8. Britisches Unterhaus stimmt erneut über Sterbehilfe-Gesetz ab
  9. 'Gott ist gut'
  10. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Spanischer Erzbischof erinnert angesichts der Migrationskrise an die Reconquista
  13. Drei katholische Bischöfe werden am Marsch für das Leben teilnehmen
  14. Archäologen ‚absolut‘ sicher: Bethsaida gefunden
  15. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz