Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare

Initiator der Initiative Dubium: „Mich verwundert das Schweigen der Deutschen Bischofskonferenz!“

21. Juli 2021 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Dialog mit den deutschen Bischöfen gesucht“ – Neben der Glaubenskongregation und dem apostolischen Nuntius in Deutschland wurde auch die Deutsche Bischofskonferenz über das Dubium informiert.


Wattenscheid/ Bonn (kath.net/Initiative Dubium) Zum Pfingstfest 2021 haben drei Katholiken aus dem Bistum Essen Ihre Zweifel und Sorgen um die Einheit der katholischen Kirche in Deutschland mit der Weltkirche durch ein Dubium zum Ausdruck gebracht. Die Presse berichtete national und international ausführlich über das Dubium und die Motivation der Initiatoren. Inzwischen haben sich fast 300 Katholiken aus allen deutschen Diözesen rund um das Dubium vernetzt.

„Ich war positiv überrascht in den Bezug auf den Zuspruch zu unserem Dubium“, so Andre Wiechmann, ein Mitinitiator des Dubium. „Gleichzeitig verwunderte mich auch das Schweigen der Deutschen Bischofskonferenz!“, führt Wiechmann weiter aus. Neben der Glaubenskongregation und dem apostolischen Nuntius in Deutschland wurde auch die Deutsche Bischofskonferenz über das Dubium informiert.


Nun suchen die Initiatoren des Dubium das Gespräch mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing. In einem Schreiben wurde der Bischof gestern zu einem Dialog rund um die Themen Weiheämter für Frauen, Sexualmoral, Segnungen homosexueller Partnerschaften, unrechtmäßige Interkommunion und Laienpredigten in der Eucharistiefeier eingeladen.

Wiechmann zitierte in diesem Zusammenhang auch Papst Franziskus aus dem Motu Proprio „Traditionis custodes“ vom 16.7.2021: "Als Hüter der Tradition bilden die Bischöfe in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom das sichtbare Prinzip und Fundament der Einheit in ihren Teilkirchen. Unter der Leitung des Heiligen Geistes leiten sie durch die Verkündigung des Evangeliums und durch die Feier der Eucharistie die ihnen anvertrauten Teilkirchen." (Einleitung in „Traditionis custodes“).

Die Initiatoren des Dubium und ihre Mitstreiter hoffen nun auf einen Dialog mit den deutschen Bischöfen und einen konstruktiven Austausch rund um die zentralen Fragen des Dubium.

„Es geht um die wichtige Frage der Einheit“, unterstreicht Andre Wiechmann

 

VIDEO-TIPP:  Das Wunder vom kostbaren Blut Jesu - Mit Margarete Strauss

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 KatzeLisa 21. Juli 2021 
 

Dubium

Wenn sich der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz ein Beispiel am Papst nimmt, sitzt er das Dubium einfach aus, s o wie es Franziskus vorgemacht hat.
Aus die Maus!


4
 
 Dottrina 21. Juli 2021 
 

Nein, lieber Herr Wiechmann,

mich wundert das Schweigen der dt. Bischöfe nicht im Mindesten. Sind doch die im Dubium angesprochenen Themen genau ebenjene, die sie im Synodalen Irrweg durchboxen wollen. Ich drücke aber trotzdem ganz fest die Daumen für das Dubium!


4
 
 Uwe Lay 21. Juli 2021 
 

Einheit der Kirche?

Seit Papst Franziskus Angriff auf die "Alte Messe" sollte klar sein, daß nur noch eine Einheit unter Ausschluß der "Ewiggestrigen"-um es mit Papst Franziskus zu formulieren, erstrebt wird. Zudem soll ja die Einheit mit der Tradition der Kirche aufgesprengst werden: Indem faktisch die"Alte Messe" verboten wird, soll klargestellt werden, daß die nachkonziliare Kirche nicht mehr als in einer Kontinuität mit der bisherigen sich verstehen will.


4
 
 SalvatoreMio 21. Juli 2021 
 

Der Zeitgeist

dominiert die Bischofskonferenz total. Das ist in den letzten Jahren so erschreckend deutlich geworden, dass man nur noch hoffen und beten kann, dass die Katholische Kirche ihres Namens würdig bleibt. Gewiss hat die Kirche Deutschlands mehr Bedeutung als sie verdient und haben sollte, aber hier ist Geld vorhanden.


2
 
 Johannpeter 21. Juli 2021 
 

Das Verhalten vieler Kirchenoberer ist nicht glaubensspezifisch!

Ernstzunehmende Fragen, an Kirchenobere gestellt, nicht zu beantworten, ist einer christlichen Kirche unwürdig und zerstört das Vertrauen von Gläubigen. Man kann nicht jede Einzelfrage beantworten, doch wenn Fragen von allgemeiner Bedeutung sind, ist Sprachlosigkeit, völlig unangemessen.


5
 
 girsberg74 21. Juli 2021 
 

Kein Wunder, dass sich deutsche Bischöfe dazu nicht äußern;

denn sie hängen an dem Kreuz des Zeitgeistes, an das sie freiwillig haben nageln lassen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  4. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  5. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  9. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  10. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  11. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  12. Neuer Eichstätter Bischof Würtz will jetzt beim deutsch-synodalen Irrweg mitmachen
  13. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  14. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  15. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz