Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  11. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  14. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist
  15. Organspende? - Schweigen ist keine Zustimmung, Hirntod ist kein Tod im landläufigen Sinne

"Benedikt XVI. sieht sein Werk der Versöhnung zu seinen Lebzeiten zerstört"

9. September 2021 in Aktuelles, 47 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholische Gruppen üben schwere Kritik an Papst Franziskus "Rom bricht das von Papst Benedikt XVI. gegebene Wort mit Brutalität und Unnachgiebigkeit"


Paris (kath.net/rn)

"Rom bricht das von Papst Benedikt XVI. gegebene Wort mit Brutalität und Unnachgiebigkeit, weit entfernt von der viel gepriesenen brüderlichen Gastfreundschaft." Mit kräftigen Worten haben diese Woche einige katholischen Gruppen, die die "Alte Messe" sehr schätzen, Kritik am jüngsten Papstschreiben "Traditionis Custodes" von Papst Franziskus geübt. In einem kath.net vorliegenden Offenen Brief, der unter anderem von der Pilgerfahrt Notre-Dame de Chrétiente/Paris-Chartres,  Rennaissance Catholique, Paix Liturgique, Le Salon Beige, Chrétiente Solidarité, SOS Chrétiens d'Orient unterschrieben ist, wird Franziskus aufgefordert, das Schreiben zurückzunehmen. Franziskus wird der Vorwurf gemacht, dass dieser das von Papst Benedikt XVI. gegebene Wort mit "Brutalität und Unnachgiebigkeit", weit entfernt von der viel gepriesenen brüderlichen Gastfreundschaft, bricht. "Nach dem ausdrücklichen Willen von Papst Franziskus, der in dem Motu Proprio „Traditionis Custodes“ vom 16. Juli 2021 zum Ausdruck kommt, soll die Feier der Messe der Tradition der Kirche verschwinden", heißt es wörtlich.


Die Gruppen fragen sich, welchen Schaden denn die Gläubigen anrichten, die einfach nur beten wollen, wie es ihre Vorfahren seit Jahrhunderten getan haben. "Können wir nicht wissen, dass die tridentinische Messe viele Seelen bekehrt, dass sie junge und eifrige Versammlungen anzieht, dass sie viele Berufungen weckt, dass sie Seminare, Ordensgemeinschaften und Klöster hervorgebracht hat, dass sie das Rückgrat vieler Schulen, Jugendgruppen, Katechismusaktivitäten, geistlicher Exerzitien und Pilgerfahrten ist?", heißt es weiters.  Der emeritierte Papst Benedikt XVI. erlebe - heißt es weiter -, wie sein "Werk der Versöhnung" zu seinen Lebzeiten zerstört werde. "Die drastische Einschränkung der Erlaubnis, die Messe in ihrer traditionellen Form zu feiern, wird Misstrauen und Zweifel hervorrufen und kündigt die Rückkehr eines quälenden liturgischen Krieges für das christliche Volk an."

Abschließend heißt es im Schreiben, dass man nicht zulassen werde, dass jemand den Gläubigen diesen Schatz vorenthält. Man werde auch den eigenen Kindern nicht dieses "privilegierte Mittel zur Weitergabe des Glaubens" vorenthalten. Papst Franziskus wird ersucht, seine Entscheidung rückgängig zu machen und die volle Freiheit zur Feier der tridentinischen Messe wiederherstellen.

 

 

VIDEO-TIPP: Wachsende Sehnsucht nach Klarheit in Kirche und Gesellschaft - Prof. Werner Münch - Kongress FREUDE am Glauben 21


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Uruguay, man muss sich auf den Weg machen! Leo XIV. vertraut Uruguay der Gottesmutter an

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz