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Nach Kritik an Covid-19 Impfungen und LGBT-Zeitgeist: Priester der Petrusbruderschaft wird versetzt

11. September 2021 in Deutschland, 50 Lesermeinungen
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Die Pfarre, in deren Kirche P. Michael Ramm gewirkt hat, beschwerte sich wegen dessen Kommentaren zu aktuellen Themen beim Bistum.


Recklinghausen (kath.net/LifeSiteNews/jg)

P. Michael Ramm (Foto), ein Priester der Petrusbruderschaft, wird in die Tschechische Republik versetzt, nachdem die Pfarre St. Michael in Recklinghausen, in deren Kirche er bis jetzt gewirkt hat, wegen seiner Kommentare zur Covid-19 Impfung, zur Homosexualität und Gender-Ideologie beim Bistum Beschwerde eingelegt hat.

Am 24. August sandten drei Vertreter der Pfarrgemeinde einen Brief an Klaus Winterkamp, den Generalvikar der Diözese Münster, und Weihbischof Rolf Lohmann, der für den westlichen Teil des Bistums zuständig ist. Sie zitierten ausführlich aus dem Rundbrief August/September 2021, in welchem Ramm den gegenwärtigen Zeitgeist kritisiert hatte. Konkret hatte er die Covid-19 Impfstoffe angesprochen, zu deren Herstellung beziehungsweise Prüfung Zelllinien verwendet werden, die aus abgetriebenen Babys gewonnen wurden und den „freiwilligen Impfzwang“ beanstandet. Wie würden künftige Generationen über den „Genderismus“ urteilen, dem sich „heute alle beugen? Wird man es später auch noch als Heldentat feiern, dass Fußballstadien in Regenbogenfarben beleuchtet werden?“, fragte Ramm.


Die Pfarrvertreter warfen Ramm vor, Verschwörungsmythen zu verbreiten und Gruppen von Menschen zu diskriminieren, auf die sie als Pfarre offen zugehen wollten.

Winterkamp intervenierte daraufhin bei P. Stefan Dreher, dem Distriktsoberen der Petrusbruderschaft im Sinne der Pfarrgemeinde. Auf Anfrage von LifeSiteNews sagte ein Sprecher der Petrusbruderschaft, dass in den Medien zu Personalfragen grundsätzlich nicht Stellung genommen werde. Das Apostolat in Recklinghausen werde neu organisiert um die Situation zu beruhigen und die Seelsorge der Priesterbruderschaft in Zukunft ungehindert durchführen zu können, fügte er hinzu. Ein Mitglied der von P. Ramm betreuten Gemeinde in Recklinghausen gab gegenüber LifeSiteNews bekannt, dass Ramm in die Tschechische Republik versetzt werden soll.

 


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