Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. MAGNIFICA HUMANITAS
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  11. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  12. Adios Toni!
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Impfung: Weihbischof Turnovszky warnt vor Spaltung der Gesellschaft

9. Oktober 2021 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Weihbischof meint in NÖN-Kommentar: Sorgen ablehnender Menschen ernst nehmen, aber kein Grund, in Impf-Frage Medizinern und politisch Verantwortlichen nicht zu vertrauen


Wien  (kath.net/KAP) Der Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky hat eindringlich vor einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft durch die Debatte über die Corona-Schutzimpfung gewarnt. "Wir sollen alles unternehmen, um eine tiefere Spaltung der Gesellschaft zu verhindern, und daher unermüdlich Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Einstellung bauen", mahnte Turnovszky in seinem Kommentar in der aktuellen Ausgabe der Niederösterreichischen Nachrichten. Als Kirchenvertreter biete er an, "wenn gewünscht, dafür eine Gesprächsbasis zur Verfügung zu stellen". Er selbst sei geimpft, so der Bischof. Nachsatz: "Und ich bin dankbar dafür." Er empfehle jedem Priester, Diakon und Pastoralassistenten oder jeder Pastoralassistentin die Impfung ausdrücklich, weil diese Personengruppen mit vielen Menschen in Kontakt stünden. Als Theologe könne er jedoch die Wirksamkeit der Impfung im Kampf gegen die Pandemie nicht beurteilen.


Er habe sich daher entschlossen, "sowohl Medizinern zu vertrauen als auch den politisch Verantwortlichen. Weil sie alle sich in der Materie besser auskennen als ich. Ich sehe keinen Grund, warum ich nicht vertrauen sollte. Mein ganzes Leben basiert auf Vertrauen gegenüber anderen Menschen." Kritiker hätten hingegen kein Vertrauen gegenüber der Impfung. Er halte aber Druck für keine geeignete Methode, Vertrauen zu stärken, "eher wird man damit Misstrauen festigen sowie Spannungen, Aggressionen und Widerstand hervorrufen", so der Bischof.

Er plädiere deshalb dafür, "die Sorgen ablehnender Menschen ernst zu nehmen, sie anzuhören und sich mit ihren Befürchtungen auseinanderzusetzen". Verständnis, Vertrauen und Zusammenhalt seien in einer Gesellschaft kostbare Güter. "Ihr Fehlen ist mindestens so gefährlich wie das Coronavirus selbst, weil damit Solidarität schwindet, ohne die wir nicht leben können", so der Wiener Weihbischof.

 

Copyright 2021 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  - Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  5. Liegt ein Schisma in der Luft?
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  8. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  9. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  15. Adios Toni!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz