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Irak: Vom IS zerstörte Klosterkirche in Mosul wurde restauriert

17. November 2021 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Wiedereröffnung der Hauptkirche des Klosters "Mar Korkis" (Kloster des heiligen Georg) soll noch im November stattfinden


Bagdad (kath.net/KAP) Nach dem erfolgreichen Abschluss der Restaurierung der Hauptkirche des Klosters "Mar Korkis" (Kloster des heiligen Georg) in der irakischen Stadt Mosul, soll die feierliche Wiedereröffnung noch in diesem November stattfinden. Das berichtete der Pro-Oriente-Informationsdienst (Dienstag) unter Hinweis auf entsprechende Meldungen des römischen Nachrichtenagentur "Fides" und mehrerer Medien im Irak und den Nachbarländern. Kirche und Klosteranlage waren während der Terrorherrschaft des IS schwer beschädigt worden.

Die Restaurierung wurde im Rahmen eines Programms zur Förderung des irakischen Kulturerbes in Zusammenarbeit mit dem chaldäisch-katholischen Antonianer-Orden vom Heiligen Hormizd durchgeführt. Finanzielle Unterstützung kam vom US-Außenministerium, das mehrere Projekte zum Wiederaufbau von Kirchen und Denkmälern im Nordirak finanziert.


Das Mar-Korkis-Kloster liegt auf der östlichen Seite des Tigris, direkt an der Straße von Mosul nach Dohuk, rund zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Die Klostergründung wird in historischen Quellen auf die Zeit vor dem 10. Jahrhundert datiert.

Im März 2015 beschädigten die IS-Terroristen die Kirche schwer. Die damals zunächst in Umlauf gebrachten Gerüchte über eine totale Zerstörung des christlichen Gotteshauses stellten sich als übertrieben heraus. Die Schäden waren freilich trotzdem enorm. Die Zerstörungswut der Dschihadisten konzentrierte sich auf die Kuppel und die Fassade der Kirche, die sich durch eine besondere architektonische Gestaltung auszeichnet, bei der die Ziegel und Öffnungen so angeordnet sind, dass sie ein großes Kreuz zeichnen.

Die Kreuze, die auf der Kuppel und dem Dach des Klosters standen, wurden bereits im Dezember 2014 von den Dschihadisten abgerissen. Damals veröffentlichte Fotos und Dokumente bestätigten, dass der an die Kirche angrenzende Friedhof, auf dem die Leichen vieler christlicher irakischer Soldaten, die während des irakisch-iranischen Konflikts gefallen waren, begraben wurden, am stärksten verwüstet worden war.

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