Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  15. Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen

Vatikan:Erstmals kein Afrikaner mehr in der Kirchenleitung

24. Dezember 2021 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Leiter der vatikanischen Entwicklungsbehörde, Kurienkardinal Peter Turkson (73), muss nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit sein Amt abgeben


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Der Leiter der vatikanischen Entwicklungsbehörde, Kurienkardinal Peter Turkson (73), muss nach Ablauf seiner fünfjährigen Amtszeit sein Amt abgeben. Papst Franziskus bedankte sich am Donnerstag bei Turkson für seine Dienste. Zugleich übergab er die Leitung des Dikasteriums bis zur Ernennung eines neuen Präfekten vorübergehend an den Leiter der Abteilung für Migration, Kardinal Michel Czerny (75), und an die schon bisher im Leitungsteam der Behörde tätige Ordensfrau und Wirtschaftswissenschaftlerin Alessandra Smerilli (46).

Bereits seit einigen Tagen kursierten die Spekulationen, dass Turkson kurz vor der Ablösung stehe. So berichteten mehrere Medien am vergangenen Freitag, dass er sich von seinen Mitarbeitern bereits verabschiedet habe. Hintergrund sei, so die Medienberichte, dass eine interne Untersuchung im Sommer gravierende Führungsmängel im Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ergeben habe.


Der aus Ghana stammenden Turkson selbst hatte Anfang der Woche erklärt, dass seine Amtszeit regulär auf fünf Jahre beschränkt sei und somit in diesem Jahr auslaufe. Entsprechend habe er sein Amt zurück in die Hände des Papstes gelegt und warte auf dessen Entscheidung. "Ich stehe dem Heiligen Vater zur Verfügung", so Turkson.

Das Dikasterium umfasst seit 2017 die früheren Aufgabengebiete der Päpstlichen Räte für Gerechtigkeit und Frieden, für Migranten und für Gesundheit. Ebenfalls integriert wurde der Rat "Cor unum". Papst Franziskus wollte mit der Zusammenlegung Synergien schaffen. Doch in Personalfragen soll die Umstrukturierung zu Spannungen geführt haben. Vor allem die für Migration zuständige Abteilung unter Kardinal Czerny führte anscheinend ein Eigenleben.

Im Juni hatte der Vatikan mitgeteilt, dass das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen einer internen Visitation unterzogen werde. Damals hieß es, es handle sich um eine "normale Untersuchung der Aktivitäten" unter der Leitung des Erzbischofs von Chicago, Kardinal Blase Cupich.

Im Sommer verließ dann der Sekretär der Behörde, der französische Priester Bruno Marie Duffe (70), mit Ende seiner Amtszeit das Dikasterium und kehrte in seine Heimat zurück. Der beigeordnete Sekretär, der Argentinier Augusto Zampini (52), ging - ohne Angabe von Gründen - zurück nach Argentinien. Sein Abgang sorgte in Rom für Verwunderung, da er 2020 als Leiter der vatikanischen Covid-Kommission Verantwortung übernommen hatte. Beide Posten übernahm "ad interim" die italienische Ordensfrau Smerilli. Sie war im März zunächst zur Untersekretärin der Behörde ernannt worden.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  9. "Derselbe Polarstern"
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz