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Neue US-Studie zeigt: Ehen ohne voreheliches Zusammenleben halten besser

13. Jänner 2022 in Jugend, 14 Lesermeinungen
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Religiöse Ehen sind auch durch einen anderen Fokus bei der Partnersuche sowie breitere Ressourcen bei Eheproblemen begünstigt.


Washington D.C. (kath.net/Christian Post/mk) Religiöse Ehen enden seltener in einer Scheidung, weil die Religion zu weniger vorehelichen Lebensgemeinschaften beiträgt, wie eine neue Studie eines amerikanischen Familieninstitutes beweist. Dafür wurden die Lebensgeschichten von über 50.000 Frauen untersucht. Die Forscher erklärten, dass Frauen, die vor der Ehe nicht mit ihrem Partner zusammenlebten, niedrigere Scheidungsraten hätten. Dies sei vor allem erkennbar bei religiösen Frauen, die unter 25 geheiratet haben.


Die Studienautoren liefern noch weitere Erklärungsmöglichkeiten für den stabilisierenden Faktor Religion: diese beeinflusse zum einen den Kreis der potentiellen Ehemänner, denen sich Frauen aussetzen würden. Religiöse Frauen sähen sich tendenziell nach „ehefreundlicheren“ Männern um, die von ihren Werten und Glaubensvorstellungen her für eine lebenslange Beziehung tauglich seien. Zum anderen bringe Religion die Unterstützung einer Institution bzw. Gemeinschaft im Falle von Eheproblemen, sowie eine die Stabilität begünstigende Sichtweise auf die Probleme selbst.


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