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"Ich werde ja nun bald vor dem endgültigen Richter meines Lebens stehen!"

8. Februar 2022 in Weltkirche, 57 Lesermeinungen
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Stellungnahme von Benedikt XVI. nach Missbrauchsbericht: "Daß das Versehen ausgenutzt wurde, um an meiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln, ja, mich als Lügner darzustellen, hat mich tief getroffen" + Faktencheck der Berater + VIDEO von Erzbischof Gänswein


Vatikan (kath.net) kath.net dokumentiert den Brief des emeritierten Papstes Benedikt XVI. zum Missbrauchsbericht des Erzbistums München und Freising in voller Länge

Aus dem Vatikan, am 6. Februar 2022

Liebe Schwestern und Brüder!

Nach der Vorstellung des Missbrauchs-Gutachtens für die Erzdiözese München und Freising am 20. Januar 2022 drängt es mich, ein persönliches Wort an Sie alle zu richten. Denn wenn ich auch nur knapp fünf Jahre Erzbischof von München und Freising sein durfte, so bleibt doch die innere Zugehörigkeit mit dem Münchener Erzbistum als meiner Heimat inwendig weiter bestehen. Zunächst möchte ich ein Wort herzlichen Dankes sagen. Ich habe in diesen Tagen der Gewissenserforschung und Reflexion so viel Ermutigung, so viel Freundschaft und so viele Zeichen des Vertrauens erfahren dürfen, wie ich es mir nicht hätte vorstellen können. Besonders danken möchte ich der kleinen Gruppe von Freunden, die selbstlos für mich meine 82-seitige Stellungnahme für die Kanzlei verfaßt hat, die ich allein nicht hätte schreiben können. Es waren über die von der Kanzlei mir gestellten Fragen hinaus nahezu 8000 Seiten digitale Aktendokumentation zu lesen und auszuwerten. Diese Mitarbeiter haben mir nun auch geholfen, das fast 2000-seitige Gutachten zu studieren und zu analysieren. Das Ergebnis wird im Anschluß an meinen Brief auch veröffentlicht.

Bei der Riesenarbeit jener Tage – der Erarbeitung der Stellungnahme – ist ein Versehen erfolgt, was die Frage meiner Teilnahme an der Ordinariatssitzung vom 15. Januar 1980 betrifft. Dieser Fehler, der bedauerlicherweise geschehen ist, war nicht beabsichtigt und ist, so hoffe ich, auch entschuldbar. Das habe ich bereits in der Pressemitteilung vom 24. Januar 2022 durch Erzbischof Gänswein mitteilen lassen. Es ändert nichts an der Sorgfalt und an der Hingabe an die Sache, die den Freunden selbstverständliches Gebot war und ist. Daß das Versehen ausgenutzt wurde, um an meiner Wahrhaftigkeit zu zweifeln, ja, mich als Lügner darzustellen, hat mich tief getroffen. Um so bewegender sind für mich die vielfältigen Stimmen des Vertrauens, herzlichen Zeugnisse und berührenden Briefe der Ermutigung, die mich von sehr vielen Menschen erreicht haben. Besonders dankbar bin ich für das Vertrauen, für die Unterstützung und für das Gebet, das mir Papst Franziskus persönlich ausgedrückt hat. Endlich möchte ich noch eigens der kleinen Familie im Monastero „Mater Ecclesiae“ danken, deren Mitsein in frohen und schwierigen Stunden mir jenen inneren Zusammenhalt gibt, der mich trägt.

Dem Wort des Dankes muß aber nun auch ein Wort des Bekenntnisses folgen. Es berührt mich immer stärker, daß die Kirche an den Eingang der Feier des Gottesdienstes, in dem der Herr uns sein Wort und sich selbst schenkt, Tag um Tag das Bekenntnis unserer Schuld und die Bitte um Vergebung setzt. Wir bitten den lebendigen Gott vor der Öffentlichkeit um Vergebung für unsere Schuld, ja, für unsere große und übergroße Schuld. Mir ist klar, daß das Wort „übergroß“ nicht jeden Tag, jeden einzelnen in gleicher Weise meint. Aber es fragt mich jeden Tag an, ob ich nicht ebenfalls heute von übergroßer Schuld sprechen muß. Und es sagt mir tröstend, wie groß auch immer meine Schuld heute ist, der Herr vergibt mir, wenn ich mich ehrlich von ihm durchschauen lasse und so wirklich zur Änderung meines Selbst bereit bin.

Bei all meinen Begegnungen vor allem auf mehreren Apostolischen Reisen mit von Priestern sexuell mißbrauchten Menschen habe ich den Folgen der übergroßen Schuld ins Auge gesehen und verstehen gelernt, daß wir selbst in diese übergroße Schuld hineingezogen werden, wenn wir sie übersehen wollen oder sie nicht mit der nötigen Entschiedenheit und Verantwortung angehen, wie dies zu oft geschehen ist und geschieht. Wie bei diesen Begegnungen kann ich nur noch einmal meine tiefe Scham, meinen großen Schmerz und meine aufrichtige Bitte um Entschuldigung gegenüber allen Opfern sexuellen Mißbrauchs zum Ausdruck bringen. Ich habe in der katholischen Kirche große Verantwortung getragen. Umso größer ist mein Schmerz über die Vergehen und Fehler, die in meinen Amtszeiten und an den betreffenden Orten geschehen sind. Jeder einzelne Fall eines sexuellen Übergriffs ist furchtbar und nicht wieder gut zu machen. Die Opfer von sexuellem Missbrauch haben mein tiefes Mitgefühl und ich bedauere jeden einzelnen Fall.

Immer mehr verstehe ich die Abscheu und die Angst, die Christus auf dem Ölberg überfielen, als er all das Schreckliche sah, das er nun von innen her überwinden sollte. Daß gleichzeitig die Jünger schlafen konnten, ist leider die Situation, die auch heute wieder von neuem besteht und in der auch ich mich angesprochen fühle. So kann ich nur den Herrn anflehen und alle Engel und Heiligen und Euch, liebe Schwestern und Brüder, bitten, für mich zu beten bei Gott unserem Herrn.

Ich werde ja nun bald vor dem endgültigen Richter meines Lebens stehen. Auch wenn ich beim Rückblick auf mein langes Leben viel Grund zum Erschrecken und zur Angst habe, so bin ich doch frohen Mutes, weil ich fest darauf vertraue, daß der Herr nicht nur der gerechte Richter ist, sondern zugleich der Freund und Bruder, der mein Ungenügen schon selbst durchlitten hat und so als Richter zugleich auch mein Anwalt (Paraklet) ist. Im Blick auf die Stunde des Gerichts wird mir so die Gnade des Christseins deutlich. Es schenkt mir die Bekanntschaft, ja, die Freundschaft mit dem Richter meines Lebens und läßt mich so zuversichtlich durch das dunkle Tor des Todes hindurchgehen. Mir kommt dabei immer wieder in den Sinn, was Johannes in seiner Apokalypse am Anfang erzählt: Er sieht den Menschensohn in seiner ganzen Größe und fällt vor ihm zusammen, wie wenn er tot wäre. Aber da legt er seine Hand auf ihn und sagt: Fürchte dich nicht, ich bin es!... (vgl. Offb 1, 12 – 17).

Liebe Freunde, in diesem Sinn segne ich Euch alle.
Benedikt XVI.

 

Faktencheck der Berater von Benedikt XVI.

Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl (Rom) (Kirchenrecht)
Prof. i. R. Dr. Dr. Mag. Helmuth Pree (LMU München) (Kirchenrecht)
Dr. Stefan Korta (Buchloe) (Kirchenrecht)
Rechtsanwalt Dr. Carsten Brennecke (Köln) (Äußerungsrecht)


Behauptet wird: Kardinal Joseph Ratzinger habe den Priester X. Anfang 1980 in Kenntnis seiner Missbrauchstaten in der Seelsorge eingesetzt und damit dessen sexuelle Missbrauchstaten vertuscht.

Begründung: Joseph Ratzinger war entgegen seiner Angabe in der Stellungnahme gegenüber den Gutachtern in der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 anwesend, in der über den Priester gesprochen wurde.

Das ist falsch. Richtig ist: Joseph Ratzinger hatte weder Kenntnis davon, dass Priester X. ein Missbrauchstäter ist, noch dass dieser in der Seelsorge eingesetzt wird.

Die Akten zeigen, dass in der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 nicht über einen seelsorgerlichen Einsatz des Priesters X. entschieden wurde. Die Akten zeigen auch, dass in der fraglichen Sitzung nicht thematisiert wurde, dass der Priester sexuellen Missbrauch begangen hat.

Es ging ausschließlich um die Unterbringung des jungen Priesters X., weil er sich in München einer Therapie unterziehen sollte. Diesem Anliegen wurde entsprochen. Der Grund der Therapie wurde in der Sitzung nicht benannt. In der Sitzung wurde somit nicht entschieden, dass ein Missbrauchstäter in der Seelsorge eingesetzt wird.

Behauptet wird: Benedikt XVI. habe zu seiner Anwesenheit in der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 bewusst falsch ausgesagt, er habe gelogen.

Das ist falsch. Richtig ist: Die Darstellung in der Stellungnahme von Benedikt XVI., er habe an der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 nicht teilgenommen, war zwar falsch. Dennoch hat Benedikt XVI. nicht gelogen oder bewusst falsch ausgesagt:

Benedikt XVI. wurde bei der Abfassung der Stellungnahme von einem Beraterteam unterstützt. Dieses besteht aus Rechtsanwalt Dr. Carsten Brennecke (Köln) und den kirchenrechtlichen Beratern Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl (Rom), der im Auftrag von Benedikt XVI. die Akteneinsicht vorgenommen hat, Prof. Dr. Dr. Helmuth Pree und Dr. Stefan Korta. Die Berater wurden hinzugezogen, weil Benedikt XVI. die Menge der Fragen in der Kürze der Zeit nicht alleine bearbeiten konnte, und die mit dem Gutachten beauftragte Kanzlei Fragen mit kirchenrechtlichem Bezug gestellt hat, so dass für eine Antwort eine kirchenrechtliche Einordnung erforderlich war.

Ausschließlich Prof. Mückl wurde die elektronische Akteneinsicht gewährt, ohne dass die Möglichkeit bestand, Dokumente zu speichern, auszudrucken oder zu kopieren. Kein anderer der Berater konnte die Akten einsehen. Nachdem die Daten der Akteneinsicht (8.000 Seiten) durch Prof. Mückl aufbereitet waren, unterlief Herrn Dr. Korta in einem der weiteren Arbeitsschritte ein unbemerkter Übertragungsfehler. Dr. Korta hielt irrtümlich fest, dass Joseph Ratzinger bei der Ordinariatssitzung am 15. Januar 1980 abwesend war. Diese irrtümliche fehlerhafte Eingabe der Abwesenheit ist den Beratern nicht aufgefallen. Sie haben sich auf die irrtümlich fehlerhafte Angabe verlassen und bei Benedikt XVI. nicht aktiv abgefragt, ob er an dieser Sitzung anwesend war. Vielmehr wurde unterstellt, dass Joseph Ratzinger entsprechend der fehlerhaft übertragenen Protokollierung nicht anwesend war. Benedikt XVI. hat diesen Fehler aufgrund des hohen Zeitdrucks, unter dem seine Überprüfung der Stellungnahme in wenigen Tagen wegen enger Fristsetzung der Gutachter notwendig war, nicht erkannt, sondern sich auf die vermeintliche schriftliche Protokollierung seiner Abwesenheit verlassen. Diesen Übertragungsfehler kann man Benedikt XVI. nicht als bewusste Falschaussage oder „Lüge“ anlasten.

Es hätte auch keinen Sinn ergeben, dass Benedikt XVI. absichtlich seine Anwesenheit bei der Sitzung leugnet: Denn im Protokoll der Sitzung wurden Äußerungen von Joseph Ratzinger protokolliert. Die Anwesenheit von Joseph Ratzinger war damit offensichtlich. Zudem haben bereits im Jahr 2010 mehrere Presseartikel - unwidersprochen - davon berichtet, dass Kardinal Ratzinger in der Sitzung anwesend war. Gleiches hält eine 2020 erschienene Biographie über Benedikt XVI. fest. Dort heißt es: „Als Bischof hatte er 1980 bei einer Sitzung des Ordinariatsrates lediglich zugestimmt, den betreffenden Priester für eine Psychotherapie nach München kommen zu lassen.“ (Peter Seewald, Benedikt XVI., Droemer Verlag 2020, Seite 938).

Behauptet wird: Außerdem belastet das Gutachten Benedikt XVI. in drei weiteren Fällen mit einem Fehlverhalten. Denn er habe auch in diesen Fällen Kenntnis davon gehabt, dass die Priester Missbrauchstäter sind.

Das ist falsch. Richtig ist: In keinem der Fälle, die das Gutachten untersucht, hatte Joseph Ratzinger Kenntnis von Taten oder vom Tatverdacht sexuellen Missbrauchs der Priester. Das Gutachten präsentiert keine Beweise dafür, dass es sich anders verhält.

Zum öffentlich diskutierten Fall des Priesters X., dessen Unterbringung für eine Therapie in der Ordinariatssitzung 1980 besprochen wurde, hat selbst einer der Gutachter in der Pressekonferenz vom 20.01.2022 zur Vorstellung des Missbrauchsgutachtens bestätigt, dass es keinen Beweis für eine Kenntnis von Joseph Ratzinger gibt: Auf Nachfrage einer Journalistin, ob die Gutachter beweisen könnten, dass Joseph Ratzinger Kenntnis davon gehabt hat, dass der Priester X. sexuellen Missbrauch begangen hat, stellte der Gutachter klar, dass es keinen Beweis für eine Kenntnis von Joseph Ratzinger gibt. Das sei nur nach der subjektiven Meinung der Gutachter "überwiegend wahrscheinlich".

Die Pressekonferenz ist unter dem nachstehenden Link abrufbar: https://vimeo.com/668314410 Bei Spielminute 2:03:46 findet sich die Frage der Journalistin: „Auch meine Frage bezieht sich noch einmal auf den Fall des Priesters X. Kann die Kanzlei beweisen, dass Kardinal Ratzinger damals wirklich informiert war darüber, dass der Priester X. ein Täter war? Was heißt in diesem Zusammenhang „überwiegend wahrscheinlich“? (...)

Ein Gutachter antwortet: „(...) „Überwiegend wahrscheinlich“ heißt: Wir gehen mit einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon aus. (...).“

Das Gutachten enthält keinen Beweis für einen Vorwurf des Fehlverhaltens oder der Mithilfe bei einer Vertuschung. Als Erzbischof war Kardinal Ratzinger nicht an einer Vertuschung von Missbrauchstaten beteiligt.

Behauptet wird: Benedikt XVI. habe in der Stellungnahme exhibitionistische Handlungen verharmlost. Als Beleg dafür dient diese Angabe in der Stellungnahme: „Pfarrer X ist als Exhibitionist aufgefallen, aber nicht als Missbrauchstäter im eigentlichen Sinn.“

Das ist falsch. Richtig ist: Benedikt XVI. hat in der Stellungnahme Exhibitionismus nicht verharmlost, sondern ausdrücklich verurteilt. Der Satz, der als vermeintlicher Beleg für eine Verharmlosung des Exhibitionismus dient, ist aus dem Zusammenhang gerissen.

Benedikt XVI. sagt in der Stellungnahme in aller Deutlichkeit, dass die Missbrauchstaten, einschließlich des Exhibitionismus, „furchtbar“, „sündhaft“, „moralisch verwerflich“ und „nichtwieder gut zu machen“ sind. Es wurde lediglich in der kirchenrechtlichen Bewertung geäußert, dass es sich nach dem damals geltenden Recht nach Einschätzung der kirchenrechtlichen Berater bei Exhibitionismus nicht um eine kirchenrechtliche Straftat handelte, da die einschlägige Strafvorschrift derartige Verhaltensweisen tatbestandlich nicht erfasste.

Damit hat die Stellungnahme von Benedikt XVI. Exhibitionismus nicht verharmlost, sondern klarund deutlich verurteilt.

Dieser Faktencheck wurde durch die Berater in der deutschen Fassung erstellt. Sollte es im Zugeder Übersetzung sprachliche Abweichungen geben, ist die deutsche Fassung maßgeblich.

Prof. Dr. Dr. Stefan Mückl (Rom) (Kirchenrecht)
Prof. i. R. Dr. Dr. Mag. Helmuth Pree (LMU München) (Kirchenrecht)
Dr. Stefan Korta (Buchloe) (Kirchenrecht)
Rechtsanwalt Dr. Carsten Brennecke (Köln) (Äußerungsrecht)

 

Der Brief - Vorgelesen von Erzbischof Georg Gänswein als VIDEO:

RUMBLE - https://rumble.com/user/kathnet 

Kathnet-Me - https://mewe.com/p/kathnet

 


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Lesermeinungen

 Essig 10. Februar 2022 
 

"Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt.."
Mt 5,10/11/12


1
 
 Schillerlocke 9. Februar 2022 
 

Sündenbock

Etliche der Kommentare habe ich nun durchgelesen. Einen Aspekt will ich hinzufügen: Wenn Teile der Öffentlichkeit vom Papa emeritus nach seiner jüngsten Erklärung, in der er vollumfänglich seine Verantwortung übernimmt, verlangen, er solle überdies für Fehler und Versäumnisse geradestehen, die ihm persönlich nicht anzulasten sind, dann wird er zum Sündenbock gemacht. Damit betreiben die Gegner des Papa emeritus unwillkürlich seine Heiligung. Letztlich wissen sie nicht, was sie tun.


3
 
 Innozenz11 9. Februar 2022 
 

Unruhestifter

@girsberg74, @KatzeLisa

Zu @MichaelX2:
Nur gehaltloses, inhaltsleeres Gelaber ... keine Fakten. Da bin ich mal wieder geneigt, den Troll zu vermuten, der nur Unruhe stiften will


2
 
 KatzeLisa 9. Februar 2022 
 

@MichaelX2

Was wurde ihm nachgewiesen? Es gab nichts nachzuweisen. Es gab nur Vermutungen und Anschuldigungen, die schon längst zurückgewiesen worden waren.
Aber der Wunsch, dem emeritierten Papst zu schaden, war so groß, daß man den alten, fast blinden Mann zeitlich unter massiven Druck setzte, daß man das Gutachten fast um seine Person herum strickte, daß man sich bei der Präsentation fast genüßlich auf die Anschuldigungen gegen ihn konzentrierte.
Wie bestellt, so geliefert?
Eine schäbige Aufführung!


3
 
 Karlmaria 9. Februar 2022 

Von Leuten die nicht wohlmeinend sind

Da wird immer alles gegen Ihn verwendet werden. Das englische Königshaus hat da die Tradition dass gar nichts gesagt wird. Weil man schon weiß wie das läuft. Papst Franziskus hat das vielleicht teilweise auch übernommen. Das wo jetzt diese Anklage der Lüge kommt da hätte Papst Benedikt ja gar nichts sagen brauchen. Nun hat halt jeder seinen Stil. Die große Öffentliche Beachtung kann auch genutzt werden um evangelistisch zu wirken. So hat immer alles auch seine guten Seiten. Wer es hören will der wird in den Aussagen von Papst Benedikt16 auch den Weg zu Gott finden. Der Weg in den Himmel ist eigentlich ganz einfach: Zugeben meine Taten sind es wert dass es viel Bestrafung gibt. Und dann so wie der Schächer am Kreuz: Herr wenn du in Deinem Reich bist gedenke meiner. Oder so wie es normalerweise üblich ist: Gott erbarme dich meiner!


2
 
 matthieu 9. Februar 2022 
 

War es nicht auf Malta,

dass ein Missbrauchopfer nach dem Gespräch mit Papst Benedikt sagte: Ihr in Rom habt einen Heiligen auf dem Bischofsstuhl. - Ich habe mir die Quelle leider nicht gemerkt, dachte auch nie, nie, dass ausgerechnet dieser gute Mann so an den Pranger soll.


4
 
 girsberg74 9. Februar 2022 
 

In wessen Diensten stehen Sie?

@MichaelX2 „Perfekt“

Was dürfen wir bei Ihnen vermuten?


4
 
 SalvatoreMio 9. Februar 2022 
 

Ein ganz widerlicher Gedanke

drängt sich mir auf: ob Papst Benedikt gerade wegen seiner Geradlinigkeit in der reinen Lehre und gerade, weil er sich bemühte, völlig entgleisten Mitbrüdern das Handwerk zu legen,selbst ins Abseits manövriert wurde und es sich dennoch erdreistete, mal den Mund zu öffnen?


7
 
 Zeitzeuge 9. Februar 2022 
 

Ad multos annos, em. Papst Benedikt XVI.!

Ein "Gutachten" ist nur soviel wert, wie der oder

die Gutachter!

Interessant wäre es, das Vorverständnis (Gadamer)

der "Gutachter" zu kennen!

Im übrigen gilt:

Wer sagt, daß so ein Gutachten überhaupt an die

Öffentlichkeit gehört, muß gleichzeitig fordern,

daß alle derartigen Untersuchungen öffentlich

stattfinden und nicht nur die aus dem Bereich

der kath. Kirche!

Interessant ist auch, daß die Kritiker des em.

Papstes, auch nicht die häresie- und schisma-

verdächtigen Bischöfe, fordern, daß eine allge-

meine gesetzl. Anzeigepflicht für alle diese

Schandtaten sexuellen Mißbrauchs eingeführt

wird!

Entschuldigungen sind von den medienhörigen

Bischöfen wohl keine zu erwarten!


5
 
 Mystery 9. Februar 2022 

Vor allem Heiliger Vater

brauchen SIE keine Angst zu haben wenn Sie vor dem Richterstuhl Gottes stehen.

Danke für alles.


4
 
 MichaelX2 9. Februar 2022 
 

Perfekt

Alles wurde ihm nachgewiesen, aber die Antwort:
Das war ein Versehen und sowieso haben doch nur alle anderen agiert; Nur nicht ich, der Bischof von München war...und eigentlich der es sein
sollte, der die
Verantwortung trägt... Nein und Ne, waren immer die
anderen...Und das wird gefeiert...Unglaublich
dies unbedingte Hörigleit... Soviel zum wahren Glauben...Plötzlich spielt Verantwortung keine Rolle mehr... Waren doch sowieso immer die anderen...Ohne Worte


2
 
 rosenkranzbeter 9. Februar 2022 
 

Johannes Paul II.

Man übertrage diese Situation nach Polen.
Es ist wohl unvorstellbar, dass einst polnische Bischöfe so Johannes Paul II. kritisiert hätten, wie das jetzt unsere Hirten mit Papa em. Benedikt XVI. tun.
Lieber Papa Benedetto, wir leiden und beten mit dir!
Wir beten natürlich ebenso für die Missbrauchsopfer, die so Unsägliches erlitten haben.


7
 
 rosenkranzbeter 9. Februar 2022 
 

Gutachten auch für Köln

@ CusanusG
Diese Herren "Rechtsbeistände" (?) hben auch das erste Gutachten für Köln erstellt.
Jetzt kann ich Kardinal Wölki noch besser verstehen, dieses sog. Gutachten nicht zu veröffentlichen.


6
 
 girsberg74 8. Februar 2022 
 

Bei aller Freude über diese Wendung,

die Überlegungen zu dem Wastl-Gutachten müssen weitergehen und zwar mit der Frage, wie genau oder ungenau, wie fair oder unfair andere Personen angegangen werden, die mit der Leitung des Erzbistums befasst waren oder noch sind, ob etwa – nur als Frage – andere Personen geschont worden sind oder noch werden.

Um dieses Wastl-Gutachten nicht durch Unwucht zu entwerten, sollte zuallernächst der Auftraggeber des Wastl-Gurachtens in den Mittelpunkt des Interesses gerückt werden.


6
 
 Gewitterwolke 8. Februar 2022 
 

Die Stellungnahme unseres geliebten Papstes Benedikt wird heute in den deutschen TV-Nachrichten thematisiert und es wird weitergehetzt. Es ist zum Weinen wie diese Stellungnahme von den Medien beurteilt wird. Woanders habe ich gelesen dass im Pfarrverband Vogtareuth-Prutting (bei Rosenheim) das Glaubensbekenntnis abgeändert wurde. Anstatt "ich glaube an die heilige katholische Kirche" wird nun "ich glaube an die heilige christliche Kirche" gebetet. Die Leute dort und der Pfarrer wissen offenbar nicht das die katholische Kirche wirklich ist.


6
 
 ottokar 8. Februar 2022 
 

Liebe Freunde

Bitte lasst uns jetzt mit der Überzeugung, mit der wir hier diskutieren, Leserbriefe schreiben. An Ihre regionale oder überregionale Tageszeitung, damit nicht nur das ZDK, glaubenslose Journalisten, Maria2 oder synodale Irrläufer zu Wort kommen.Todesanzeigen und Leserbriefe sind die meistgelesenen Rubri ken einer Zeitung!


4
 
 proelio 8. Februar 2022 
 

"Sprungbereite Feindseligkeit"

Da ist sie wieder, die "sprungbereite Feindseligkeit", wie sie Benedikt XVI. bereits im Jahre 2009 erleben musste, als er sich mit großem Mut den Piusbrüdern annäherte.
Mittlerweile müsste eigentlich dem dümmsten Konservativen klar sein, dass es sich bei Bätzing und Co. nur noch um deutschnationale Bischöfe handelt, die sich längst von der katholischen Kirche abgespalten haben. Gute Nacht!


5
 
 Mr. Incredible 8. Februar 2022 
 

Was für ein Mensch. Glanzvoll.

Auch wenn die Enzyklika von JPII ist, fällt mir doch angesichts Josef Ratzingers der Titel veritatis splendor ein. Der Glanz der Wahrheit. Ich kann mich erinnern, wie ausserordentlich getroffen und berührt ich war, als der Camerlengo auf der Loge über dem Petersplatz "Iosephum cardinalem Ratzinger" oder so ähnlich ausrief.
Tiefe Zuneigung empfinde ich diesem Mann gegenüber, der sicher einmal als Kirchenlehrer im Brevier zu finden sein wird. Für mich einer der Allergrößten.


6
 
 SalvatoreMio 8. Februar 2022 
 

Wer ist heilig?

@winthir: Ihre Ergänzung in Ehren. Aber es fehlt noch etwas: der hl. Paulus grüßt in etlichen Briefen die ganze Gemeinde mit "Mann und Maus" als "Heilige"! Nicht einer aber war makellos, da wir unter makellosen Menschen nur EINE solche kennen: Maria! Und doch wurden sie Heilige genannt.


2
 
 Stephaninus 8. Februar 2022 
 

Deutschland - Polen

Schaut, wie die Polen mit Johannes-Paul umgehen. Schaut, wie die Deutschen mit Benedikt umgehen. Da braucht es keine Worte mehr, um zu sehen, wie schlecht es um dieses Deutschland steht.


5
 
 Joachim Heimerl 8. Februar 2022 
 

Das Berührende

Das Berührende an diesem Text ist die Schlichtheit und Innigkeit sowie das Fehlen jeder Apologetik, das alle "Ankläger" nur umso mehr entlarvt. In der jüngeren Kirchengeschichte ist das ohne Beispiel und spricht für sich selbst.


17
 
 je suis 8. Februar 2022 

QUERDENKEN ERLAUBT

Wie erkläre ich mir diese SCHMUTZKAMPAGNE: 3 unmittelbare Vorgänger Benedikt XVI. sind heilig gesprochen worden, die Seligsprechung Johannes Paul I. steht bevor...! Welches Interesse könnte die Mehrheit des deutschen Episkopats und deren "journalistscher", "juristischer" und leider auch "theologischer" Rattenschwanz wohl haben, so viel Dreck gen Rom zu schleudern?! (Kein Schelm, der Böses dabei denkt.)


10
 
 JC 8. Februar 2022 
 

Wo sind Peter Hullermann und all die noch lebenden Täter? Es wird aller höchste Zeit der Öffentlichkeit zu sagen: "Ich bin schuld und nicht Papst Benedikt!" Wie kann man nur so zuschauen, wie Unschuldige am Pranger stehen für die eigenen Schandtaten! Die Täter müssen sich entschuldigen bei den Opfern, bei Papst Benedikt und bei allen Katholiken! Das würde auch ihrem eigenen Seelenheil dienen! Besser hier auf der Erde büßen als in der Ewigkeit.


7
 
 Hilfsbuchhalter 8. Februar 2022 

Mysterium iniquitatis

„Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“, hatte Dostojewskij geschrieben und damit nicht auf die Taten oder Untaten von Anarchisten oder Antichristen angespielt, sondern auf die Kirche selbst. Denn es ist der von der Kirche autorisierte Großinquisitor, der zu Jesus Christus sagt: „Geh, und kehr nie wieder.“

Mit der Aufgabe vom Glauben an die Wiederkunft Christi hat die Kirche aber nicht nur ihr eschatologisches Büro, sondern auch ihre Seele verkauft. Und die Figur, in der in der katholischen Kirche dieser Tage diese Sachlage bewusst geworden ist, heißt Benedikt XVI.

Die synodale Kirche versucht den Erfordernissen der weltlichen Macht zu genügen. Möge nur Gott nicht wieder kommen. Benedikt hingegen ist sich dessen schon seit seinem Rücktritt bewusst. Seine Kirche hat sich für die geistliche Macht entschieden.


5
 
 Limberia 8. Februar 2022 
 

Deutsches Volk

Finde es befremdend, dass bei jedem Thema das Impfen aufgegriffen wird. Denke gerade bei diesem Brief unseres lieben Heiligen Vater Benedikt XVI geht es um etwas grundsätzlich anderes. Dieser Brief hat mich tief beeindruckt und da war ganz bestimmt nicht mein erster Gedanke das "Impfen".


3
 
 ottokar 8. Februar 2022 
 

Und schon fallen die Synodalen über unseren Papst Benedikt her

.".er versuche sich mit dieser Entschuldigung und dem Schreiben in ein besseres Licht zu stellen"..
Genau das ist es , was diese heidnischen Feinde namens "Wir sind Kirche" wollen: Das hohe Bild des Papstes zerstören, weil sie ihm intelektuell nicht im Entferntesten die Hand reichen können.Meistens schadet sich Dummheit selbst..


10
 
 KatzeLisa 8. Februar 2022 
 

@winthir

Paulus hat einen Brief an "alle Heiligen in ganz Achaia" geschickt.
Es gibt Darstellungen von Heiligen mit einem eckigen Heiligenschein. Das waren Menschen, die bereits als heilig erkannt wurden aber noch lebten.

Allen Vorrednern, die ihre Liebe zu Benedikt ins Wort gebracht haben, schließe ich mich gerne an.
Ein großer Theologe, ein bescheidener und aufrechter Mensch, dessen Glaube unerschütterlich ist. Möge der Herr ihn für sein Zeugnis belohnen!


6
 
 Bene16 8. Februar 2022 
 

Ihre Heiligkeit, Papst Benedikt emeritus

Ob Sie wohl kath.net lesen?
Dann könnten Sie ahnen, wie sehr wir Sie lieben und vermissen, mit Ihnen leiden und für Sie beten.
DANKE, dass Sie sind, dass Sie treu sind und in der Liebe bleiben.
Menschen in Kirche und Welt (in der verweltlichten Kirche), die sich im Morast der Sünde suhlen, haben es gewagt, Sie mit Schmutz zu bewerfen. ABER: Dem Reinen ist alles rein. Das Licht Ihrer Heiligkeit leuchtet uns jetzt umso heller.
Gott vergelte Ihnen alles überreich!


15
 
 gebsy 8. Februar 2022 

Sicher betet

Papst Benedikt XVI. um das Seelenheil seiner Peiniger, weil die GANZE KIRCHE mit Verirrten mitleidet.


3
 
 Bernhard Joseph 8. Februar 2022 
 

Ich kann es nur immer wieder wiederholen: es geht um die Vernichtung des Glaubens

Da diejenigen, die die Kirche in eine heidnische Sekte verwandeln wollen, der Theologie von Papst Benedikt XVI. nichts Substantielles sondern nur zeitgeistige Flachheiten entgegensetzen können, versuchen sie eben diesen großen Kirchenlehrer durch konstruierte Anschudigungen zu diskreditieren.

Der Hass gegenüber Papst Benedikt XVI. gilt im tieferen dem katholischen Glauben, so wie er durch Ratzinger stets gelehrt und standhaft vor der Verfälschung bewahrt wurde.


17
 
 Polarstern 8. Februar 2022 
 

Die Wahrheit

Die Wahrheit brennt nicht im Feuer. Danke, Heiliger Vater, für Ihren wertvollen Brief. Unzählich ist die treue Schar der liebenden Freunde, fern und nah, die die Wahrheit erkennt. Ich bete jeden Tag für Sie. Gott segne Papst emeritus Benedikt.


13
 
 lakota 8. Februar 2022 
 

@winthir

...."soweit ich weiß, kann in unserer Kirche nur jemand "richtig" heilig sein, nachdem er gestorben ist."

Sie meinen, wenn jemand "heiliggesprochen" wird oder?
Warum wird jemand heilig gesprochen? Wohl weil er schon zu Lebzeiten ein Heiliger war.


11
 
 Vox coelestis 8. Februar 2022 
 

Jetzt wären andere an der Reihe

Wenn ich das lese, kommt mir unwillkürlich in den Sinn, dass jetzt auch viele andere an der Reihe wären sich zu entschuldigen!
Anstatt eine Stellungnahme des Verurteilten abzuwarten, wurde sofort mit Steinen auf ihn geworfen. Das erinnert mich alles sehr an den Prozess Jesu vor Pilatus. Jetzt aber scheint immer deutlicher zu werden, dass jene, welche ihn mit so vielen Vorwürfen überzogen, selber im Glashaus sitzen und gut daran täten, erst mal den Dreck vor ihrer eigenen Türe wegzukehren.
Sie haben den Splitter im Auge Benedikts gesehen, aber den Balken in ihren Augen, den Balken der Selbstgerechtigkeit und der Vor-Verurteilungen, den haben sie ausgeblendet.
Für mich ist das jetzt eine klare Rechtfertigung und ein Befreiungsschlag Benedikts XVI.
Der Schaden aber, der durch solch ein Nebel-Gutachten entstanden ist, ist immens und kaum wieder gutzumachen.
Beten wir für Papst Benedikt, der noch in seinem hohen Alter solche Seelenqualen über sich ergehen lassen muss. Herr steh ihm bei!!


20
 
 Dinah 8. Februar 2022 

Gelobt sei Jesus Christus,

wie schön, vom Heiligen Vater em. zu lesen bzw. zu hören. Sein edler Charakter wirkt wohltuend und aufbauend. Mögen ihm und seiner "kleine Familie" noch ein langes, gedeihliches und erfülltes Leben vergönnt sein, bis hundert und zwanzig!


14
 
 Herbstlicht 8. Februar 2022 
 

Danke, lieber, ehrwürdiger Papst Benedikt!

Diese Stellungnahme des emer. Papstes hat mich sehr berührt.
Benedikt spricht darin von seiner Verantwortung, von seinem Gefühl von Scham und Schmerz und er bittet die Opfer glaubwürdig um Entschuldigung.

Mit keinem Wort spricht er abwertend von jenen, die ihn beschuldigten, ein Lügner zu sein. Er spricht nur davon, wie sehr ihn diese Anschuldigungen geschmerzt haben.
Benedikts Gegner sollten sich sein Verhalten zum Vorbild nehmen, von ihrem hohen Ross steigen und reumütig in sich gehen.

Sehr gefreut hat mich, dass Benedikt auch davon gesprochen hat, "... daß der Herr nicht nur der gerechte Richter ist, sondern zugleich der Freund und Bruder, der mein Ungenügen schon selbst durchlitten hat und so als Richter zugleich auch mein Anwalt (Paraklet) ist. ..."

Darauf dürfen auch wir vertrauen, die wir doch alle Sünder sind.


20
 
 ottokar 8. Februar 2022 
 

jetzt wir die Journalistenmeute mit bischöflicher Unterstützung erst recht über diesen Mann herfalle

Er ist ein heiligmässiger Mann, ein Vorbild für den Glauben, eine Hoffnung in dieser neuen heidnischen Zeit.Jedes seiner Worte hat schon immer der Wahrheit entsprochen, mehr noch,seine Schriften und Predigen hatten und haben prophetischen Charakter. Und das alles hasst inzwischen die Mehrheit der deutschen Bischöfe und des ZKD, weil Benedikts Lehre ihren "Wertvorstellungen" entgegen gerichtet ist, weil seine Lehre wahr ist. Und der Teufel hat vor der Wahrheit Angst.Jetzt befürchte ich, dass die Journallie ihn zerreissen wird.


11
 
 edessa 8. Februar 2022 
 

@Winthir

So eine Korinthenkackerei! Papst em. Benedikt XVI ist schon jetzt heilig!


8
 
 Devi 8. Februar 2022 
 

Papst Benedict

Lieber guter Papst emeritus,soviele Menschen hier in Deutschland haben die sogenannte Freiheit einer Idiologie gewählt ,sie sind in die Irre gegangen! Die guten Priester werden nicht ihre Gläubigen verlassen.Niemals,sie rufen zum Gebet und zum Rosenkranz.Die Mutter Gottes wird die Kirche schützen!Gottes reichen Segen für Sie heiliger VaterPapst Benedict emeritus !Devi

Benedict .16. Papst Emeritus


11
 
 winthir 8. Februar 2022 

"Hier spricht ein Heiliger der Kirche!"

schrieb "unser" Gandalf.

dazu eine kleine Ergänzung:

soweit ich weiß, kann in unserer Kirche nur jemand "richtig" heilig sein, nachdem er gestorben ist.

womit - um allfälligen Mißverständnissen vorzubeugen,

ich unserem papa em. Benedictus XVI. gern alles Gute wünsche:

- Gute Gesundheit
- ein weiterhin gutes Leben, und

- "last, but not least":

Gottes reichen Segen!


2
 
 Scotus 8. Februar 2022 

Im Unterschied zu seinen Gegnern braucht sich Benedikt vor dem Gericht nicht zu fürchten.


18
 
 Rolando 8. Februar 2022 
 

Gelebte Liebe, Heiligkeit

Die, die den hochverdienten Papst Benedikt verurteilen, tun ihm und sich unbewusst Gutes. Er wächst in der Heiligkeit, im Ertragen des Bösen, diese Heiligkeit kommt ihnen als Fürsprache vor Gott zugute, was er sicher tut. Unter seiner Fürsprache im Himmel, da bin ich mir sicher, kommt Deutschland zum wahren Glauben zurück. Die Saat geht auf, obwohl das Unkraut droht sie zu überwuchern. Es war mir schon suspekt, wozu hunderte Seiten des Gutachtens erforderlich sind, wäre was gewesen, hätten 30 Seiten gereicht. Da dies eh fast keiner liest, sind den negativen Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Ich schäme mich für mein Volk vor diesen großen Papst, einem Geschenk Gottes. Ich bitte den Papst Benedikt stellvertretend um Vergebung. Ich bin im Gebet an seiner Seite.


10
 
 novara 8. Februar 2022 
 

Danke.......

...Papst Benedikt, vergelts Gott!

Ich denke jetzt oft an das Schriftwort:
"Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen!"


12
 
 Smaragdos 8. Februar 2022 
 

Ich stehe 200% hinter Papst emeritus Benedikt! Gott segne Sie, Ihre Heiligkeit!


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 Joachim Heimerl 8. Februar 2022 
 

Ein Heiliger

Es ist der zutiefst berührende Text eines Menschen, der ganz von Christus her und in Christus lebt - und der all jene Lügen straft, die den Heiligen Vater Benedikt XVI. um jeden Preis verurteilen wollten und verurteilt haben. Ganz besonders gilt das für die Bischöfe, die sich in Deutschland gegen ihn ereifern. Ein vergleichbares Zeugnis tiefster Spiritualität hat man von ihnen allerdings nie vernommen. Umso mehr wird erkennbar, welch großes Geschenk dieser Papst für die ganze Welt war und noch immer ist.


19
 
 723Mac 8. Februar 2022 
 

Holy Father em., Your Sanctity

we pray with You and in unity with Your Succesor daily!

www.kathtube.com/player.php?id=51811


8
 
 Wiederkunft 8. Februar 2022 
 

Wahre Größe!

Das ist wirklich wahre Größe! Als Angeklagter antwortet dieser Papst als großer Theologe! Er hält uns das Gericht Gottes vor die Augen und das Jesus Christus es ist, der uns aus unseren Tiefen herausholt, um uns zum Vater zu führen. Ich verbeuge mich tief, denn Papst Benedikt ist bereit für den Himmel!!!


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 rosengarten1997 8. Februar 2022 

Unser wahrer Papst !

Wenn ich das lese, kommen mir die Tränen, wieviel Ungerechtigkeit gibt es in dieser Welt, wer kann sie ermessen, außer DEM DER für uns gelitten hat! Lieber Benedikt XVI, Danke für alles, was Sie für uns erleiden! Möge Gott uns verzeihen!


24
 
 CusanusG 8. Februar 2022 
 

2000 Seiten elektronische Akteneinsicht ohne Speichermöglichkeit

Das ist eine ganz klar kriminelle Art des Umgangs mit dem rechtlichen Gehör gewesen, den die Kanzlei Westphal hier an den Tag gelegt hat. Man hat einen einzelnen Juristen mit so viel Material zugeschüttet, dass der praktisch gar nicht umhin kam, Fehler zu machen.

MAn stelle sich dasvor: 200 Seiten ohne möglichkeit etwas an Unterlagenwissen zu sichern, zu speichern zu reproduzieren. So etwas gibt es in keinem Rechtsstaat.

Anschließend hat man genüsslich den Wissensvorsprung aus den Akten genutzt, um "Fehler" zu konstruieren.

Ich würde die Rechtsanwälte der Kanzlei anzeigen. Man müsste hier ganz klar standsrechtlich vorgehen. Ein solches Verhalten ist beispiellos und kriminell.

Das ganze Vorgehen wirft ein übles Licht auf die Auftraggeber, die an dubiose Anwälte Millionen an Kirchensteuern verschwendet haben, um ein Gefälligkeitsgutachten zu erwirken, das zu kirchenpolitischen Zwecken missbraucht werden soll.

Rücktritt Marx und Bätzing und Handlanger! Der synodale Weg stinkt gewalt!


24
 
 mimamo 8. Februar 2022 
 

... ???

..auch immer, das bewusst?

Denken sie dran, dass auch sie dereinst vor dem stehen werden, der sie weitaus strenger beurteilen wird, als den normalen Christen, weil sie eine besondere Berufung und damit schwerer Aufgabe hatten?
So sagt es der Hl Paulus in der Hl Schrift ...

Danke, lieber Papst Benedikt XVI em. für alles, was Sie getan haben für die Kirche und für Ihre besondere Liebe zu Christus, die man Ihnen in jeder Sekunde abspürt.
Möge der HERR Ihnen ganz nahe sein.


15
 
 mimamo 8. Februar 2022 
 

Ein Wort von ihm ...

@Wolfgang13121924: das stimmt nicht ganz, es gibt auch Impflinge, die ihr Hirn nicht abgeschaltet haben, ich bin geimpft und benutze mein Gehirn zum denken.

Es beruhigt mich, dass Papst Benedikt XVI em. sich jetzt zu Wort meldet und wie immer in einer Weise, die berührt.
Und was er sagt: dass er immer besser die Angst und Abscheu verstünde, die unser HERR und HEILAND empfunden hat - vor der Kreuzigung - sollte sich jeder von uns, vor allem aber die sogenannten Hirten und Verantwortungsträger zu Herzen nehmen: Jesus Christus hat nicht nur Blut geschwitzt, weil er wusste, dass eine Kreuzigung schmerzhaft ist - sondern weil der Dreck der Sünde auf IHN gelegt wurde .. alle Sünde, also auch die der Kinderschänder, jede Lüge, jede Abtreibung, ER wurde für uns zur Sünde gemacht, als hätte das alles ER, der Allerreinste unsere Sünden begangen... das ist ja sowieso unvorstellbar ...
Machen sich all diese Menschen, die in diese kirchlichen Mißbräuche vewickelt sind, auf welche Art ..


11
 
 Thomasus 8. Februar 2022 
 

Verurteilt

Jetzt kriechen die Bischöfe die den erm . Papst Benedikt verurteilt haben in die Schafskleider zurück.
Und die BILD kann titeln „ Wir sind wieder Papst „


4
 
 vk 8. Februar 2022 

die Angaben schwanken: jedes 5 bis 8. Kind wird Opfer von Gewalt

gegen ein Gutachten, egal wer es erstellt ist es immer zulässig eine Stellungnahme abzugeben. Es ist erstaunlich, das sich der Papst überhaupt so genau an die zeit in München erinnert. Zeichen dafür, dass er damals seine Aufgabe ernst genommen hat. Gegen die Angriffe und Anschuldigen der Gutachter bleibt Gutachter/in bleibt nun der Weg zum ordentlichen Verfahren vor den deutschen Behörden der Justiz. Es wird der Kirche in diesem Fall nichts anders übrig bleiben. Sicher wird der Papst dem Evangelium getreu noch den gütlichen Weg suchen. Aber bevor es eine zweiten Fell Pell gibt ist es klüger auf der WAHRHEIT ZU BEHARREN:


2
 
 Wolfgang13121924 8. Februar 2022 
 

Das deutsche Volk

Dieses Volk glaubt nur IMPFEN IMPFEN IMPFEN

das sagt alles


7
 
 Dottrina 8. Februar 2022 
 

Danke, lieber Papa Benedetto!

Was für ein berührender Brief! Wie sehr muss unser lieber Papst Benedikt gelitten haben und noch darunter leiden, dass so viel Hass und Hetze auf ihn niedergeht? Das sind die Angriffe des Bösen, des Diabolos, die besonders auf die Heiligen losgehen. Ja, für mich ist Benedikt XVI bereits seit Jahren schon ein lebender Heiliger. Ich bete jeden Tag für ihn.


31
 
 Ginsterbusch 8. Februar 2022 

In innigster Liebe zu Benedikt

habe ich niemals an ihm gezweifelt und bin Gott unendlich dankbar für diesen Mann!
Lieber Hl. Vater, wenn du nicht mehr auf dieser Erde sein wirst, werden alle Hemmungen der deutschen Mietlinge fallen. Sie bauen bereits an ihrem Schmutzturm des Unglücks.
Je höher sie ihn bauen, umso lauter wird er zusammenkrachen.
Sie haben bereits verloren.
Lieber Papa Benedikt, danke und ewiges Vergelts Gott für alles.
Ich hab dich lieb.


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 Gandalf 8. Februar 2022 

Hier spricht ein Heiliger der Kirche!

Jedes Wort von Benedikt XVI. hat mehr Kraft als die unheiligen Hetzer aus Deutschland: Bischöfe, ZdKler2.0-Fanatiker, Theologen und Journalisten


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 Monsventosus 8. Februar 2022 

Danke, Heiliger Vater!

Welch ein Gottesmann!
Danke, Heiliger Vater!
Armes, dummes deutsches Volk, dass du die Gnaden wegwirfst, die der Herr dir spendet!


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