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US-Bischof zu Vorschlag des Synodalen Wegs zur Homo-Segnung: „Das ist schismatisch“

9. Februar 2022 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Bischof Strickland nach Vorschlag des deutschen„Synodalen Wegs“, die Lehre des Katechismus über Homosexualität zu ändern: „Beten Sie für die Gläubigen in Deutschland, dass sie diesen Angriff auf das Glaubensgut durch ihre eigenen Hirten brandmarken.“


Tyler (kath.net) „Das ist schismatisch. Keine Autorität auf Erden kann Sünde segnen. Beten Sie für die Gläubigen in Deutschland, dass sie diesen Angriff auf das Glaubensgut durch ihre eigenen Hirten brandmarken. Viele werden diesem ‚Weg‘ Beifall spenden, aber der einzige Weg, den ich suche, ist der Weg Jesu Christi. Hab Erbarmen, Herr!“ Das schreibt Joseph Strickland, der Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas), auf seinem Twitterauftritt. Er kommentierte mit diesen Worten eine Meldung „National Catholic Register“ mit der Überschrift: „Treffen des deutschen 'Synodalen Wegs' endet mit Aufruf zur Segnung Gleichgeschlechtlicher und zur Änderung des Katechismus beim Thema Homosexualität“ und mit einem Bild aus der Frankfurter Synodenaula mit Teilnehmern unter dem Logo des „Synodalen Wegs“.


Außerdem retweetete Bischof Strickland eine Meldung des „Catholic News Service“ mit dem Titel: „Kardinal Hollerich sagt, die Lehre der Kirche über Homosexuelle ist ‚nicht länger korrekt‘“, der Bericht fasste ein entsprechendes Interview mit dem luxemburgischen Kardinal Jean-Claude Hollerich zusammen, dem Präsidenten der katholischen EU-Bischofskommission ComECE. Strickland sparte nicht an deutlichen Worten und kommentierte auf Twitter: „Dieser Kardinal scheint eine private Offenbarung zu beanspruchen, die der Heiligen Schrift und dem Katechismus der Katholischen Kirche widerspricht. Jede private Offenbarung, die der öffentlichen Offenbarung widerspricht, muss verurteilt werden. Siehe Katechismus Nr. 66 und 67. Beten Sie für den Kardinal.“

Etwas allgemeiner gehalten war ein Post von Anfang Februar. Hier erinnerte der Bischof Strickland: „Die Menschheit braucht dringend die Tugend der Keuschheit. Unabhängig von der sexuellen Orientierung sind wir alle zur Keuschheit berufen. Jede und jeder muss Keuschheit vorleben und die Bischöfe, Priester und Diakone müssen vorangehen. Beten Sie für eine Herzensänderung für jeden, der es dies versäumt hat zu leben und rufen Sie andere zur Keuschheit auf.“

 


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Lesermeinungen

 Herbstlicht 10. Februar 2022 
 

Ein ähnliches Wort wünschte ich mir auch einmal konkret von Papst Franziskus.


2
 
 lesa 10. Februar 2022 

Schuldhaftes Schweigen der Bischöfe überlässt Menschen den Mächten der Finstern

Danke, Bischof Strickland!

"Wir Bischöfe müssten erzittern bei dem Gedanken an unser schuldhaftes Schweigen, an unser Schweigen als Mittäter, an unser Schweigen aus Willfährigkeit." (Kardinal Sarah)


3
 
 J. Rückert 9. Februar 2022 
 

Der Texaner

wird unter der derzeitigen Konstellation in Rom nie Kardinal werden.
Das Problem, so scheint mir, ist nicht nur deutsch (oder luxemburgisch, oder holländisch, oder ...).


1
 
 girsberg74 9. Februar 2022 
 

Bischof Strickland ist nicht zu kritisieren, überhaupt nicht!

Möglicherweise verstünde er das Problem in D besser, wenn er

https://www.kath.net/news/77524

richtig zur Kenntnis nähme.


0
 

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