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Und ewig lockt die Diakonin

2. Mai 2022 in Kommentar, 39 Lesermeinungen
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Linkspopulistische Pressure-Groups innerhalb der kirchlichen Strukturen werden nicht müde, der Kirche ihre Propaganda aufzudrängen - Der Montagskick von Peter Winnemöller


Linz (kath.net)

Es ist seit langer Zeit schon klar, dass sich die Heilige Katharina von Siena nicht als Maskottchen für die Protagonistinnen (m/w/d) des Diakonats für die Frau – gemeint ist damit wohl in rassistischer ausgrenzender Arroganz nur die Cis-Frau – eignet. So weit, so schlecht. Um der notwendigen Abgrenzung Willen sei hier erwähnt, dass der Heilige Papst Johannes Paul II. verbindlich und unfehlbar festgestellt hat, dass das sakramentale Weiheamt in der Kirche nur Männern gespendet werden kann.

Nichtsdestotrotz findet sich innerhalb der kirchlichen Strukturen, von denen man in Deutschland längst annehmen muss, dass sie partiell kaum noch mit der katholischen Kirche zur Deckung zu bringen sind, ganz offensive Werbung zum sogenannten „Tag der Diakonin“. Linkspopulistische Pressure-Groups innerhalb der kirchlichen Strukturen werden nicht müde, der Kirche ihre Propaganda aufzudrängen. Mit der katholischen Kirche hat das zwar nichts zu tun, doch das ist für außenstehende Menschen kaum zu erkennen oder zu verstehen. Dabei greifen einst katholische Verbände wie der KDFB, der sich immer noch „Katholischer Deutscher Frauenbund“ nennt, folglich eine Falseflag- Aktion ist, mit neuen Organisationen wie der blasphemischen Gruppe „Maria2.0“ und von der Kirche offiziell anerkannten Laiengremien, wie Diözesanräten, nahtlos ineinander. Der gemeinsame Nenner dieser Gruppen ist eine weitgehende Apostasie, die mit Gewalt in die Kirche hineingetragen werden soll.

Geradezu beispielhaft war in diesem Jahr eine Aktion der oben genannten Gruppierungen in Stuttgart. (https://web.archive.org/web/20220501074135/https://www.kath-kirche-stuttgart-mitte.de/service/journal/detail/tag-der-diakonin)

Auf der Seite findet sich folgende Einladung:
„Am Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena fordern wir die uneingeschränkte Gleichberechtigung von Frauen in der katholischen Kirche.

Wir versammeln uns dazu vor Kirchen und auf öffentlichen Plätzen. Wir schweigen, weil alles gesagt ist.

Wir sind laut, weil die Ungerechtigkeit zum Himmel schreit.

Wir tragen rote Kleidung als Zeichen von Feuer und Zorn - von Geistkraft und Liebe.

Wir teilen rote Äpfel als Gruß aus dem Paradies.

Schließen Sie sich unserem Protest an, gerne in roter Kleidung, mit Trommeln und Trillerpfeifen!

Eine gemeinsame Aktion vom Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart, Maria 2.0, Katholischem Frauenbund, Frauen aus Stuttgart-Mitte.“

Wer sich die Biografie der Heiligen Katharina durchliest und deren Einsatz für die Kirche ansieht, kann nur den Kopf schütteln, wie jemand auf die Idee kommen könnte, die Heilige für ein solches feministisches Framing vereinnahmen zu wollen. Die Teilnehmerinnen wollen nicht reden, das ist gut so. Sie wollen laut sein, das macht sie mit jeder anarchistischen Demo gemein. Die rote Kleidung soll als Symbol für Feuer und Zorn, sowie für Geistkraft und Liebe stehen. Damit geben die Teilnehmerinnen zu erkennen, dass sie keine Christen sind. Rote Äpfel wollen sie austeilen, als Gruß aus dem Paradies. Damit soll wohl die Frucht vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse angedeutet sein, was klar zu erkennen gibt, dass sich die Teilnehmerinnen absichtlich und offensichtlich gegen den Willen Gottes stellen wollen. Es ist das gute alte „non serviam“.

Bleibt als Fazit, dass hier die Kirche unseres Herrn von Apostaten und Blasphemikern bedrängt wird, gegen den offenbarten Willen Gottes zu handeln und dazu auch noch die kirchlichen Strukturen benutzt.

Aktionen dieser Art sind nicht neu, doch neu ist, dass sich die Kirche strukturell nicht mehr dagegen wehrt. Tief in den kirchlichen Strukturen tobt der Kampf gegen die Wahrheit der kirchlichen Lehre, hier der Lehre von Ordinatio sacerdotalis. Selbst im Episkopat wird erkennbar, dass sich einzelne Bischöfe diesen Kampf gegen die Wahrheit auf die Fahne geschrieben haben und den unmöglichen Diakonat für Frauen in Gestalt der ersten Stufe des dreigliedrigen Weiheamtes fordern. Der Treppenwitz ist, dass kein Bischof das Bischofsamt für Frauen fordert, denn kann die Frau Diakonin werden, kann sie Bischöfin werden. Es ist der eine Ordo in drei Stufen und die Bischofsweihe entfaltet die Fülle des sakramentalen Weiheamtes. Wieso diskriminieren mutmaßlich apostatische Bischöfe die Frauen, indem sie ihnen nur die Diakoninnenweihe gönnen wollen? Es kann wohl nur ein Rest klerikaler Arroganz sein. Fragen über Fragen. Bei den vorwiegend weiblichen Aktivistinnen für einen Diakonat der Frau ist klar, dass diese als Politikerinnen das Amt der Diakonin als Einstiegsdroge ins Amt als solches verstehen und mit Roten Kleidern, Trommeln und Trillerpfeifen das Amt ertrotzen wollen. Allein die dahinterstehende Geisteshaltung disqualifiziert die Aktivisten für jede Form von geistlichem Amt.

Das Beispiel Stuttgart ist deshalb gewählt, weil diese Stadt in diesem Jahr der Austragungsort für den sogenannten Katholikentag ist. Diese Veranstaltung wird nicht, wie man vermuten könnte, von der Kirche ausgetragen. Veranstalter ist das umstrittene Zentralkomitee deutscher Katholiken („ZdK“), das von den deutschen Bischöfen nach wie vor als offizielle Vertretung der katholischen Laien in Deutschland anerkannt wird. Im „ZdK“ sitzen mehrheitlich nominell katholische Religionsfunktionäre, die sich die zahlreichen Reformagenden des synodalen Weges – unter anderem den Diakonat der Frau – zu eigen gemacht haben. Insofern dürfte also auch auf dem Katholikentag reichlich Werbung für den Diakonat der Frau gemacht werden.

Man kommt leider nicht umhin, dass eine weit überwiegende Mehrheit der Menschen, die sich innerhalb kirchlicher Strukturen bewegen, in vielen Punkten, eben auch in der Frage von Ordinatio Sacerdotalis, die Lehre der Kirche nicht mehr oder nicht mehr vollumfänglich teilen. Nun ist ein Zweifel im Gewissen kein Grund, gleich mit dem Finger auf einen Bruder / eine Schwester zu zeigen und „Ketzer“ zu brüllen. Doch ist eine nachhaltige Ablehnung großer Teile der Lehre der Kirche durchaus ein Grund zur Sorge. Und wenn mit Magnus Striet einer der Vordenker des synodalen Weges von DBK und „ZdK“ bereits sicher ist, dass das von den Bischöfen immer noch bestrittene, Schisma längst existiert und er selber dies nicht einmal schlimm findet, sondern einen Ausdruck der Freiheit darin sieht, dann sollte das mindestens für unsere doch recht leichtsinnig scheinenden Bischöfe ein Grund zur Nachdenklichkeit sein. Man bedenke: Ein Schisma ist keine Kleinigkeit und hat in der Kirchengeschichte immer verheerende Folgen gehabt.


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Lesermeinungen

 Tante Ottilie 6. Mai 2022 
 

@Derfromme

Dann schauen Sie mal in den Blog von Bischof Clemens Pickel, dessen Bistum in Südrussland so groß ist wie die Flächen von Deutschland, Frankreich und der iberischen Halbinsel zusammen.
Allein das Dekanat(!) mittlere Wolga ist etwas größer als die Fläche der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Er hat da Priester aus 11 Nationen und bewältigt die Aufgaben mit diesen. Das ist Extremdiaspora, wovon man sich im reichen Deutschlsnd keine Vorstellung macht. Ausländische Priester sind hier und gerade auch im Erzbistum Hamburg nicht so gerne gesehen. Frauen können z.B. als Katechetinnen wertvoll für und in der Kirche tätig sein, aber die Sakramente sollten allein Priester spenden - vielleicht würde man sie dann auch wieder mehr Wertschätzung wie dort in Südrussland.

kath-ru.blogspot.com/?m=1


3
 
 Derfromme 5. Mai 2022 
 

Null Seminaristen

hat das Erzbistum Hamburg aktuell, so Erzbischof Heße. Durch einen beruflichen Termin habe ich die Chrisam-Messe in Hamburg besucht und der Bischof hat noch ca.hundert Priester und die Haarfarben grau und weiß dominierten. Das Dilemma ist klar, zukünftig wird es im flächenmäßig größten Bistum niemals genug Priester geben, um auch "nur" die Sakramente zu spenden. Es geht mir nicht um irgendwelche Gleichberechtigungsgründe oder ideologische Kämpfe, aber ich sehe im Augenblick wirklich nicht wie eine Spendung der Sakramente ohne den vermehrten Einsatz von Frauen, zumindest in den Bereichen die kirchenrechtlich möglich sind, sichergestellt werden soll.


0
 
 Tante Ottilie 3. Mai 2022 
 

@winthir - Ist mir schon klar, was die Aufgaben/Befugnisse des Diakons sind

Ich wollte halt nur herausstellen, dass es über die kirchlichen Befugnisse von Laienchristen doch deutlich hinausgeht - und das halte ich auch für richtig.

Ausnahmen, die Siecanführten ändern daran grundsätzlich nichts.

Wir hatten mal einen indischstämmigen Priester, den man in unsere Pfarrgemeinde gesteckt hat, ohne dass er richtig gelernt hatte bzw. Ihm beigebracht wurde, sich verständlich in der Predigt in Deutsch auszudrücken. Ein grobes Versäumnis des Erzbistums und eine Zumutung und glatte Unverschämtheit gegenüber den Betroffenen Gläubigen aber auch gegenüber diesem ausländischen Priester. Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers!
Laienpredigt halte ich für Dilettantismus, da dazu eine gediegene theologische Ausbildung aber auch absolute und nötigenfalls sanktionierte Treue zur kirchl. Lehre Voraussetzung sein sollte.


2
 
 Zeitzeuge 3. Mai 2022 
 

Werter Richelius, lieber Winthir,

danke für den Hinweis auf Nikaia!

Das Tun einzelner orth. Bischöfe ist für uns nicht
sakramententheologisch relevant.

Bereits Epiphanius (+403) schreibt in Haer 79,3:
"Obschon es einen Ordo der Diakonissen in der
Kirche gibt, so ist er doch nicht für die priesterlichen Funktionen oder für eine ähnliche Dienstleistung eingesetzt, sondern daß er für die gute Sitte des weiblichen Geschlechts Sorge trägt."

Zu beachten ist auch, daß der eigentl. Sakramentsbegriff erst von der Scholastik expliziert wurde,
vorher wurden etl. Weihen "Sakrament" genannt, die dann als "Sakramentalien" erkannt wurden, wie
z.B. Kirchweihe, Nonnenweihe, Weihwasserweihe
und Begräbnisriten (nach Bartmann, Dogmatik II,
S. 242 und 449 (1932, heute noch lesenswert u.a.
wegen seiner guten dogmengeschichtl. Darlegungen!


2
 
 discipulus 3. Mai 2022 
 

@SalvatoreMio

Ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Das Kirchenrecht sieht explizit die Möglichkeit vor, Laien mit der Eheassistenz zu beauftragen - und zwar überall dort, wo es aufgrund des Klerikermangels unzumutbar wäre, zu warten, bis eine Eheschließung mit Priester/Diakon möglich ist. In unseren Landen ist das gewiß nicht der Fall. Mein Kirchenrechtslehrer nannte die Forschungsstation in der Antarktis als Beispiel... Das gilt aber auch für große Länder mit geringer Siedlungsdichte und wenigen Christen. Und die Taufe darf explizit jeder spenden, wenn es nötig ist und kein Priester/Diakon greifbar. Man muß noch nicht einmal Christ sein, auch nicht vom zuständigen Ordinarius beauftragt, wie im Falle der Eheassistenz durch Laien.


1
 
 winthir 3. Mai 2022 

und nun noch: Verkündigung des Evangeliums, und auch die Homilie in der Messe.

1. Die Verkündigung des Evangeliums in der Hl. Messe ist dem Priester oder dem Diakon vorbehalten.

Praxis: wir hatten mal einen Aushilfs-Priester, bei dem kein Wort für uns zu verstehen war. Wir (die "Sakristei") hatten dann überlegt, ob wir auf die vorkonziliare Praxis zurückgreifen sollten: Priester verkündet das Evangelium, Laie liest das dann danach auf deutsch vor). Beim Abschieds-Hirtenbrief von Card. Wetter (der ja eigentlich vom Zelebranten vorzulesen war) haben wir das dann umgesetzt: Den habe ich dann verlesen.

2. Die Laienpredigt.

Nach der "Würzburger Synode" war es einige Jahre mit Genehmigung aus Rom gestattet, daß Laien die Homilie in der Hl. Messe halten durften, so daß ich meine "Probe-Predigt" damals in der Hl. Messe gehalten habe.

(Von den mühsam aus Predigtheftchen abgelesenen Predigten schweigt hier "des Sängers Höflichkeit".)


1
 
 Richelius 3. Mai 2022 
 

@ Zeitzeuge

Aufgrund von Nikaia vermute ich, daß die Frage strittig war. Sonst hätte das Konzil nicht betont, daß die Diakonissen zu den Laien zu zählen wären.


2
 
 winthir 3. Mai 2022 

hallo Tante Ottilie,

(ich sag jetzt mal einfach Du zu Dir),

das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute. soweit die kirchliche Lehre.

nun aber kam nach den spätmittelalterlichen Irren und Wirren (vor allem: mangelnde oder fehlende Dokumentation - ja, sind die überhaupt verheiratet?), das Konzil von Trient auf die Idee, die sog. "Formpflicht" einzuführen. Finde ich eine SEHR gute Idee. Also (in Kürze: Ehe ist kirchenrechtlich nur gültig, wenn in Anwesenheit eines Priesters und zweier Zeugen geschlossen (wobei der zuständige Bischof bis heute von der Formpflicht dispensieren kann).

und, noch zu mir: uns haben bei unserer Trauung gleich zwei Priester ihre Stolen um unsere Hände gewickelt, nach dem Motto der Tradition: "Doppelt genäht hält besser" :-)

hält übrigens bis heute. Unsere Ehe.


1
 
 SalvatoreMio 3. Mai 2022 
 

"Salami-Taktik"

@Liebe Tante Ottilie! Lassen Sie sich nicht verwirren und sich nichts vorschwätzen! Ein Diakon darf taufen und der Ehe assistieren. Ein Laie "kann" zwar alles Mögliche - darf es aber nicht! Wenn es jetzt Priester gibt, die Laien die Erlaubnis erteilen zur Taufe oder Ehe-Assistenz, handeln sie gegen die Ordnung der Kirche - so einfach ist das! (Über die Not-Taufe wurde hier schon öfter gesprochen). - Was das Vortragen des Evangeliums betrifft: wenn eine Wortgottesfeier stattfindet, der ein Laie vorsteht, darf diese Person das Evangelium vorlesen, aber nicht mit dem Gruß": "Der Herr sei mit Euch", sondern einfach: "Aus dem hl. Evangelium nach ..." - Im Übrigen laufen Dinge gelegentlich jetzt so ab, wie @Chris2 sie in seinem Beitrag beschreibt, mit Salami-Taktik: heute ein Scheibchen abschneiden und morgen wieder eins ...


1
 
 Tante Ottilie 3. Mai 2022 
 

@winthir - Hm, merkwürdig...

Eheassistenz? Früher war das Verständnis dieses Sakramentes bei den Gläubigen zumindest gefühlt ein anderes - nämlich dass die Ehekandidaten sich vor dem Priester in persona Christi das Treueversprechen gegenseitig geloben und dann feierlich vom Priester mit um die einander gereichten Hände gelegter Stola und dem Spruch der Erklärung der Ehe der beiden durch den Priester das Ehesakrament erklärt wurde.
Das kann jetzt auch ein geweihter Diakon - aber doch kein Laie, oder?

Außerdem darf kein Laie im kath. Gottesdienst das Evangelium verlesen sondern nur und ausschließlich ein Priester oder ein geweihten Diakon. Und homiletisch predigen darf doch auch nur ein Piester oder ein geweihten Diakon.


1
 
 winthir 3. Mai 2022 

"Dienen ohne Weihe" (SalvatoreMio) geht.

oder: Deine Berufung hat nicht aufgehört, nur weil die Kirche Dich nicht weihen will.

Also lebe ich meine Berufung: Sterbende (meine Eltern, meinen Bruder, meinen Freund) begleiten; einer armen Frau mal etwas finanziell "unter die Arme greifen", einen schwerkranken Nachbarn, von dem sich seine Familie losgesagt hatte, besuchen ...

meint

winthir, "Diakon ohne Weihe" :-)


0
 
 winthir 3. Mai 2022 

1. Warum wurde der CIC damals geändert?

Weil man schon damals befürchtete, daß irgendwann der Diakonat der Frau kommen könnte. Und dann die Argumentation: "Wenn man Frauen zu Diakoninnen weihen kann, warum dann nicht auch zu Priesterinnen?"

2. Ein Diakon "darf" nichts, was nicht auch ein Laie tun kann: Taufe, Eheassistenz, Begräbnis. Der einzige Unterschied überhaupt ist, daß (seit den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts) ein Diakon auch den sakramentalen Segen spenden kann.

3. Diakone werden oft als "Reservekapläne" verwendet, wg. Priestermangel. Was von der AUFGABE des Diakons wegführt: Ein Diakon arbeitet (eigentlich) in der Kirche "im Auftrag der Armen", was in dem Buch von Wolfgang Stockburger "Der Diakon im Auftrag der Armen" (sehr lesenswert) ausführlich beschrieben wird.


1
 
 winthir 3. Mai 2022 

Der Diakonat der Frau

wird derzeit in der Orthodoxie wieder praktiziert.

de.wikipedia.org/wiki/Diakonin#Orthodoxe_Kirchen


0
 
 Zeitzeuge 3. Mai 2022 
 

Werter Richelius,

ein Blick in die deutsche Vorkriegsdogmatik zeigt,
daß die Beurteilung der Sakramentalität der
Bischofs- und Diakonenweihe in der Tat nicht
einheitlich war, kritisch hierzu z.B. Schanz
und Gutberlet, während Pohle die gegenteilige
Auffassung vertrat.

Im Link "Sacramentum ordinis" von Papst Pius XII.;
wenngleich es darin um die Form des Sakramentes
geht, wird auch darin die Sakramentalität der
Bischofs- und Diakonenweihe vorausgesetzt.

Ich sagte bereits, daß "sent. certa" wohl die
theol. korrekte Qualifizierung ist.

Diese sichere Lehre der Kirche wurde hinsichtlich
der Diakonenweihe erst in unserer Zeit aus nicht
theologischen Gründen (innerkirchl. "Frauenemanzipation") hinterfragt, die Änderung des CIC ist
leider nicht hilfreich für die Verteidigung der
Kirchenlehre.
Die in der Antike amtierenden Diakonissen waren
sicher keine sakramentalen Ämter, darin sind
wir uns doch wohl bestimmt einig.

kathpedia.com/index.php/Sacramentum_ordinis


3
 
 SalvatoreMio 3. Mai 2022 
 

Dienen ohne Weihe

@Liebe Tante Ottilie! Für Frauen gibt es in der Kirche ein überaus reiches Feld, ihre Charismen einzubringen - weit mehr, als man bewältigen könnte. In der Seelsorge kann die Katechetin, Religionslehrerin, Pastoralreferentin, Gemeindereferentin sich so einbringen, dass ihr die Puste ausgeht. Die beiden letzteren Berufungen beinhalten ein ganzes Spektrum an Möglichkeiten, um den Dienst des Priesters und Diakons zu ergänzen. Man muss es nur sehen, wollen und im Einklang tun, d. h. in Absprache und ohne Eifersüchteleien.


4
 
 Tante Ottilie 3. Mai 2022 
 

Bericht aus der Extremdiaspora in Südrussland

Bischof Clemens Pickel schreibt gerade u.a. auf seinem sehr lesenswerten Blog "Katholisch in Südrussland":

"200 km vor Saratow gab es noch einen letzten Stop, nämlich in Kamyshin. Die dort befindliche Saratower Außenstation wird von einer Katechetin zusammengehalten, die sich um alles kümmert: Krankenbesuche, Telefondienst, Buchhaltung, Sakristei, Handwerker usw."

SOWAS bräuchten wir - und keine wohlstandskirchlich aus Übermut gewünschten Diakoninnen oder gar Priesterinnen.


4
 
 Tante Ottilie 3. Mai 2022 
 

Lieber Zeitzeuge,

Ich halte es genau wie Sie im Gottesdienst und höre genau hin, was gesagt wird.
Ganz besonders u.a. bei frei formulierten Texten wie den Fürbitten.
Wenn mir eine Fürbitte nicht zusagt, antworte auch ich nicht darauf mit einer Erhörungsbitte.

Ich vermute, dass in der betr. Hl. Messe, sowohl die vortragende Lektorin, die sehr wertkonservativ-fromm ist als auch der von mir ebenso als fromm eingeschätzt polnische Priester einfach überrascht und überrumpelt waren, weil sie die Texte nicht vorher durchgelesen hatten.


3
 
 Richelius 3. Mai 2022 
 

@ discipulus, Zeitzeuge

Benedikt folgt hier teilweise der Theologie des Amtes, wie es sie vor dem 2. Vat. gab. Kard. Müller folgt der Theologie des 2. Vaticanums.
Die Theologie der Weihe hat durch das Konzil stark verändert. Nicht nur in Bezug auf die Stufe des Diakons, sondern auch in Bezug auf die Bischofsweihe.
Papst JP II hat festgestellt, daß die Kirche kein Recht hat, Frauen zu Priestern zu weihen. Er folgt somit ebenfalls der „alten“ Theologie. Damit ist nichts über die Weihe zur Diakonissin gesagt. (Dogmen sind immer eng auszulegen.)
Diakonissen gab es. Was sie aber waren, läßt sich heute nur mehr schwer feststellen. Ein Diakonat im heutigen Sinn war es aber sicher nicht.


1
 
 Tante Ottilie 3. Mai 2022 
 

Diakoninnen sind m.E. NICHT erstrebenswert

Ich wünsche mir vielmehr Katechetinnen, was sich ja auch u.a. mit der Intention von Papst Franziskus deckt.

Es gibt viele unterschiedliche Charismen, die in der rk Kirche segensreich nutzbar gemacht werden könnten und einander an sich fruchtbar ergänzen können, ohne dass unbedingt Frauen Priester- oder Diakonenämter bekleiden müssten.

Letzteres scheint mir nur erstrebenswert unter dem Ziel, Einfluss, Macht und Geld zu gewinnen.

Das sollen aber nach Jesus Christus nicht die Ziele der Mitglieder Seiner Kirche sein.


4
 
 Zeitzeuge 3. Mai 2022 
 

Werter discipulus,

danke für Ihre Replik; in dieser Frage sind wir uns
hinsichtlich der unglücklichen Änderung des CIC
vollständig einig!

Die Argumente, die gegen eine "sakramentale
Diakoninnenweihe" vorgetragen werden behalten
aber dadurch ihre Gültigkeit, vgl. Link.

Daß die Diakonenweihe als Teil des Ordo
sakramentalen Chrakter hat, ist zumindest
sent. certa; dem sollte auch der CIC Rechnung
tragen um sachlich falsche Interpretationen
zu verhindern. Papst Benedikt XVI. hat natürlich
nie eine solche Interpretation vertreten und
auch sicher nicht mit der CIC-Änderung indendiert.

Daß der jetzige Papst diese Änderung rückgängig
macht, halte ich leider für ausgeschlossen, obwohl
es die beste Lösung wäre.

beiboot-petri.blogspot.com/2019/05/kardinal-muller-es-hat-nie-ein.html


2
 
 discipulus 3. Mai 2022 
 

Werter Zeitzeuge,

so eindeutig, wie Weihbischof Schneider das darstellt, sind die Konsequenzen der CIC-Änderungen durch Benedikt XVI. leider nicht. Sie hat eine klare Unterscheidung zwischen der repraensatio Chrsti in capite (Bischof, Priester) und einer weiter gefassten repraesentatio Christi im Dienen in das vormals als Einheit aufgefaßte sakramentale Weiheamt eingeführt. Das war und ist hochproblematisch und öffnet natürlich theologische Diskussionsräume darüber, ob die Repräsentation im Dienst nicht gemeinsames Gut aller Getauften ist. Mir hat das schon damals nicht gefallen. Am besten wäre es, diese CIC-Änderung schnellstmöglich als theologischen Irrtum rückgängig zu machen. Andernfalls wird sie früher oder später die Begründung für ein "Frauen-Diakonat" liefern. Bedauerlich, daß dieser lapsus ausgerechnet Benedikt XVI. unterlaufen ist.


1
 
 girsberg74 3. Mai 2022 
 

„Fürbitten“

Liebe @Tante Ottilie,
Ihr Post bringt mich auf den Gedanken, ob DIE Fürbitten überhaupt sein müssen. Nicht dass ich etwas gegen Bitten hätte, auch nicht gegen ein „Für“; nur befällt mich manchmal bei DEN Fürbitten das Gefühl, dass ich da gekratzt werde, wo es die „Ersteller“ derselben juckt oder was gerade im Fernsehen läuft. Ich bin dann dem Zeugs ausgeliefert. Es stört meine Andacht.

Besonders schlimm wird mir, wenn „Fürbitten“ noch „gekonnt“ vorgetragen werden.

Manchmal ist mir, als ob nur noch der Gruß „von / an Oma“ fehlte.


4
 
 Zeitzeuge 3. Mai 2022 
 

Liebe Tante Ottilie,

danke für Ihre offenen Worte; ich kann Sie gut
verstehen und die Fürbitten in der hl. Messe
sind oft mit Ärgernissen verbunden, die mitunter
an das berüchtigte "Politische Nachtgebet" aus
der unmittebaren Nachkonzilszeit erinnern.

Ich respondiere, wenn ich es für mich persönlich
geboten halte, einfach nicht!

Im Link ein Artikel, in dem u.a. die "Verschlimmbesserung" der uralten Allerheiligenlitanei
thematisiert ist!

Gerne wünsche ich Ihnen von Herzen Gottes Segen
und alles Gute!

P.S. "Diaspora" ist heute eigentlich wohl fast
überall, unser Städtchen war früher
katholisch geprägt, heute ist man
"ökumenisch" - nicht die Zeiten, sondern
die Menschen haben sich geändert, daher
ist das täglich Gebet um die Bekehrung
der Sünder und um die Bewahrung des
kath. Glaubens heute wichtiger denn je!

www.summorum-pontificum.de/themen/tradition-und-kultur/1592-bittage-vor-himmelfahrt-ii.html


4
 
 Zeitzeuge 3. Mai 2022 
 

Der Diakonat ist Teil des dreistufigen sakramentalen Ordos und somit

Frauen nicht zugänglich, daran ändert auch das
MP "Omnium in mentum" Papst Benedikt XVI. vom
26.10.2009 nichts, mehr dazu im Link von Weihbischof
Athanasius Schneider!

www.kathnews.de/index.php?s=omnium+in+mentem


2
 
 Seeker2000 2. Mai 2022 
 

Was übersehen wird:

Seit gut 15 Jahren, als der CIC geändert wurde, ist die Diakonenweihe in der Formulierung deutlich von der Priester- und/oder Bischofsweihe unterschieden. Diese neue Formulierung würde grundsätzlich und durchaus auch weibliche Diakone ermöglichen und gäbe weiter aber keinen automatischen "Anspruch" auf eine weitere Weihe. Darauf hat man damals schon geachtet. Leider hat diese "kleine Änderung" in der Formulierung kaum einer bemerkt.

Interessant wäre für mich immer noch, was passieren würde, wenn man - allgemein - die Weihe von der Leitungsfunktion trennen würde (könnte). (Rechtlich nicht möglich, aber ein interessantes Gedankenspiel.) Ob dann die Befürworter, Verfechter und Interessentinnen der Frauenordination immer noch an der Weihe interessiert wären oder, ob sie dann "uninteressant" wäre, wenn man dienen sollte und nicht leiten ...


2
 
 723Mac 2. Mai 2022 
 

eine Äbtisse ist immerhin ein Amt

(obwohl keine Weihe)
Die kirchliche Macht einer Äbtisse ist/war oft in der Vergangenheit außer des Sakramentalen mit der Macht eines Bischofs für mich durchaus vergleichbar .


1
 
 Tante Ottilie 2. Mai 2022 
 

Liebe Mitforisten,

Ich habe in jungen Jahren Lektorendienst in der Kirche gemacht, mich dann aber ganz davon zurückgezogen, weil es für mein geistliches Gebetsleben völlig kontraproduktiv war:
Ich konzentrierte mich fast nur darauf, perfekt die Texte vorzutragen- Gebet blieb auf der Strecke.
Das ist halt ARBEIT, die besser ein Hauptamtlicher (Priester, Diakon, Pastoralreferent o.ä.) tun sollte - der ja dafür u.a. auch bezahlt wird.
Ich für meinen Teil bin lieber einfaches Gemeindemitglied, das zur Kirche kommt, um anzubieten und dort im Glauben gestärkt zu werden.
Die Fürbitten zumindest erfährt man ja nur erst kurz vor der Messe in der Sakristei vom Zelebranten, der meist auch erst kurz vor Messbeginn dort eintrifft und auch noch anderes zu erledigen hat, als sich mit dem Lektor wg. Formulierungen der Fürbitten ggf. gar kritisch-kontrovers auszutauschen.
Andererseits gar eigenmächtig die Fürbitten zu verändern, würde zumindest MICH aufregen, Nerven kosten und vom Gebet in der Messe abbringen - no optio


3
 
 kleingläubiger 2. Mai 2022 
 

Das ist leider nicht das einzige, was wir in Stuttgart in der "Katholischen" Kirche erwarten dürfen. Hier hat sich schon einiges aneinandergereiht, was einen auch nur halbwegs gläubigen Menschen die Zornesröte ins Gesicht treibt:

- Konzelebration evangelisch/katholisch mit gemeinsamer Kommunion (selbst erlebt)
- Wortgottesdienste mit Frau am Altar (selbst erlebt)
- Feministische und Regenbotenbunte "Fürbitten"
- Feministische Predigten von Pastoralreferentin
- Regenbogenfahnen an vielen Kirchen
- Bunte Pfarrgemeinderäte
- Kommunion auch vor Corona fast nur im Stehen
- Beichtgelegenheit bestenfalls an Ostern (ausser im Dom, da täglich ausser Sonntag)
- Weihrauch und Weihwasser waren auch vor Corona Mangelware
- Kirchen werden zu Räuberhöhlen gemacht ("St. Maria als...) oder so "saniert", dass diese Mehrzweckhallen gleichen

Und so manches, was mir nun nicht mehr einfällt.

Der Katholikentag in Stuttgart wird sicher eine sehr herausfordernde Veranstaltung für manche Gläubige.


3
 
 girsberg74 2. Mai 2022 
 

Liebe Tante Ottilie!

Wenn Sie scheele Blicke aushalten können, und mir scheint Sie können das -,so tun Sie doch, was @Chris2 sagt, das ist ganz einfach, Sie müssen sich dabei nicht mal anstrengen.

Oder sagen Sie halblaut – für die nächster Umgebung – was Sie von einer solchen Sache /„Fürbitte“ halten; nichts gegen Personen, nur gegen die Sache.

Statt scheeler Blicke können Sie in einer Werktagsmesse, wo das Linksgewirkte ohnehin kaum zu finden ist, bei den alten Treuen Unterstützung erhalten.


2
 
 Zeitzeuge 2. Mai 2022 
 

Im Bistum Köln wurde ein ganzer "Giftschrank" voll Falschlehren

als Forderung erstellt, Kardinal Woelki will die

ses

Begehren an den Vatikan weiterleiten, vgl. Link!


Wie werden die Verantwortlichen im Vatikan

reagieren?

www.n-tv.de/der_tag/Glaeubige-fordern-quasi-alles-was-Kardinal-Woelki-ablehnt-article23303001.html


2
 
 Chris2 2. Mai 2022 
 

Liebe @Tante Ottilie

Hat das nicht schon mal jemand berichtet? Sind das etwa bustums- oder gar deutschlandweite Vorgaben? Wie auch immer: Wer sollte Lektoren zwingen, das so vorzutragen? Ich würde einfach etwas anderes nehmen. Wer mich dann als Lektor feuert, hat dann nur seine glaubensfeindliche und totalitäre Ideologie belegt...


1
 
 Chris2 2. Mai 2022 
 

Warum "nur" der Diakonat?

Das nennt sich "Salamitaktik". Halbiert jemand die Wurst und nimmt die Hälfte mit, merkt das (fast) jeder. Schneidet man aber immer nur kleine Scheiben von ihr ab, fällt den meisten gar nicht auf, dass sie immer kleiner wird. So kann man die meisten dazu bringen, Dinge zu akzeptieren oder gar gutzuheißen, die sie eigentlich ablehnen. Wie der Frosch im Kochtopf, der das ganz langsam bis zum Kochen erwärmtes Wasser auch nicht bemerkt. Geplante Revolution gegen Gott und seine Kirche in Zeitlupe. Und nein, nicht alle meinen es eigentlich gut...


5
 
 lesa 2. Mai 2022 

Anstatt dem Geschenk der Offenbarung Gottes zählt "virtual environment"

Danke für den hervorragenden Beitrag! In seinem Artikel "Plädoyer für eine Renaissance der Theologie" (TP 7.4.2022) schreibt M. Stickelbroeck: "Hinter den Reformdebatten in der Kirche stehen interessante Fragen grundsätzlicher Natur, die unberührt liegen bleiben und der Aufarbeitung harren. Im Tagesdisput dominieren flache Reformappelle". Wie ist es möglich, dass Staunen und Reflexion über die Inkarnation des Logos, das Hohepriestertum Jesu, die sakramentale Struktur der Kirche, das Geheimnis Christus und die Kirche usw. in solchem Maß ersetzt wird durch die Einstellung "wir machen das vornezu selbst"?
"es ist eine hypertechnologisierte Welt, in der sich das atomisierte Individuum vorfindet. Die Lebenswelt des Menschen verflüchtigt sich zugunsten eines „virtual environment“.


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 Tante Ottilie 2. Mai 2022 
 

Fürbitte um Diakoninnen am 29.4.2022

Bei uns in der örtlichen Kirchengemeinde war das am vergangenen Freitag (Festtag der Hl. Katharina von Siena) auch so, dass in den Fürbitten um Diakoninnen gebetet wurde.

Ich blieb zu der entspr. Fürbitte stumm und habe den Mund gehalten.

Mich wunderte nur, dass ich in dieser eigentlich von nur rd 12 sehr frommen Gläubigen besuchten Werktagsmesse wohl gefühlt der einzige war, der so handelte und dem die Fürbitte überhaupt auffiel.

Auf jeden Fall für mich ein gutes Argument, Lektorendienst u.a. entsprechend begründet abzulehnen, wenn dieses Ansinnen künftig vielleicht mal an mich herangetragen werden sollte:

Ich lasse mich nicht manipulieren oder geistig vergewaltigen, indem ich bei den Fürbitten etwa etwas vortragen müsste, was mir gegen meine ureigenen Überzeugungen geht!


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 discipulus 2. Mai 2022 
 

@723Mac

Eine Abt- oder Äbtissin"weihe" ist keine sakramentale Weihe, sondern lediglich eine Segnung durch den Bischof.


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 Stefan Fleischer 2. Mai 2022 

Wir teilen rote Äpfel als Gruß aus dem Paradies.

Wie war es doch damals im Paradies mit dem so schmackhaft aussehenden Apfel, den die "liebe" Schlange der Eva aufschwatze?
Oder wer es lieber aus der Märchenwelt hat:
Wie war es damals bei Schneewittchen, dem die "freundliche", Dame den schön roten Apfel anbot?
Sie werden jetzt sagen: Das weiss doch jedes Kind!" Aber scheinbar gibt es in , unserer Kirche Leute, die nichts daraus gelernt haben.


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 Adamo 2. Mai 2022 
 

Das Charakteristikum der linkspopulistischen Pressure-Groups,

die sog. Kath.Religionsfunktionäre mit dem Vordenker Magnus Striet (Prof. in der Erzdiözese
Freiburg, der uneingeschränkt Theologen ausbilden darf) und Richtungsweiser des Synodalen Weges von DBK und ZdK,
ist doch ganz klar: "NON SERVIAM"

Das hatten wir doch schon einmal. Eine hochgestellte Engelsgruppe sagte auch schon einmal:
"non serviam".

Fazit:
Diese Gruppe wurde vom Hl.Erzengel Michael in die Unterwelt gestürzt.

Hat dies die oben genannte Guppe schon registriert?


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 723Mac 2. Mai 2022 
 

es gibt in der katholischen Kirche ein Weihamt für Frauen nämlich einer Äbtisse

Deswegen eher Ja für eine Diakonisse- die Prämissen zu diesem neuen Amt müssen jedoch noch erarbeitet und klar vom sakramentalen Priestertum abgegrenzt werden

die Damen in leitenden Verwaltungspositionen der Kirche, falls sie unbedingt das möchten dann können auch Direktricen genannt werden

Nein für Diakonin (als Vorstufe der Priesterin)


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 Adamo 2. Mai 2022 
 

Die Charakteristika der linkspopulistischen Pressure-Groups,


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