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US-Kardinal Dolan in Polen: „Ich bin gekommen, um Mut zu machen und zu danken“

5. Mai 2022 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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„Ich bin im Namen der Katholiken der Vereinigten Staaten gekommen, um den ukrainischen Flüchtlingen Liebe und Ermutigung zu geben und dem polnischen Volk für den großartigen herzlichen Empfang zu danken, die es ihnen gegeben hat.“


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz/pl) „Ich bin im Namen des katholischen Volkes der Vereinigten Staaten gekommen, um den ukrainischen Flüchtlingen Liebe und Ermutigung zu geben und dem polnischen Volk für den großartigen herzlichen Empfang zu danken, die es ihnen gegeben hat.“ Dies sagte Kardinal Timothy Dolan, Metropolit Erzbischof von New York in Warschau, als er Ende April und Anfang Mai Polen, die Ukraine und die Slowakei besuchte.

Kardinal Dolan betonte, dass die Polen Flüchtlingen nicht nur helfen, sondern dies auf sehr herzliche und persönliche Weise tun. „Sie betrachten die Flüchtlinge nicht als Fremde. Sie betrachten sie als Familie, als Nachbarn, als Mitglieder in der Hausgemeinschaft des Glaubens. Und das hat mich sehr bewegt“, bestätigte der Erzbischof von New York.


Dolan ermutigte die Menschen auch, für die Ukrainer zu beten. Er erinnerte daran, dass „das Gebet keine Flucht davor ist, anderen zu helfen. Es ist ein Ansporn für uns, mit Gott zusammenzuarbeiten, um die Gebete für Frieden, Heilung und Hilfe zu erhören.“ „Wir können beten, wir können uns einsetzen und wir können helfen. Alle drei Punkte sind wichtig“, bemerkte Kardinal Dolan.

Er wies auf die Notwendigkeit hin, die Polen bei ihrer Hilfe für die Ukrainer zu unterstützen. „Wir müssen ihnen helfen, weil sie hart arbeiten und wir ein Teil davon sein müssen. Das muss eine weltweite Anstrengung sein, und es muss eine sehr katholische Anstrengung sein“, will sich der Kardinal mit solchen Worten an die Menschen in seinem Land wenden.

Der Kardinal teilte seine Erkenntnisse aus seinem Besuch in der Ukraine mit und bemerkte, dass er „in den Menschen auch keinen Pessimismus oder keine Depression sieht. Ja, sie machen sich Sorgen. Ja, sie haben ein schweres Kreuz zu tragen“. „Aber ich habe auch Widerstandskraft, ein Gefühl der Hoffnung gespürt“.

Er betonte, dass die USA Polen und der Ukraine zur Seite stehen: „Ich bin nur ein Mitglied des Chores, weil der ganze Chor Amerikas ‚God save Ukraine‘ singt. Gott segne Polen dafür, dass es ihnen geholfen hat“, schloss er.

Kardinal Dolan ist Vorsitzender der Catholic Near East Welfare Association (CNEWA), die bereits fast 2 Millionen US-Dollar (ungefähr 1,9 Millionen Euro) an Nothilfe zur Unterstützung humanitärer Bemühungen unter Flüchtlingen und Binnenvertriebenen in der Ukraine gespendet hat.

Foto: Kardinal Dolan in einem Zentrum der Knights of Columbus (c)Sebastian Nycz/Knights of Columbus

 


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