Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  6. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  7. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  8. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  13. Der Realismus der Barmherzigkeit
  14. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  15. Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan

Abtreibungsaktivisten wollen US-Höchstrichter zu Hause bedrohen

9. Mai 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Aggression wurde durch einen publik gewordenen Urteilsentwurf ausgelöst, der in Kürze die Grundsatzentscheidung für Abtreibung umstoßen soll – Inzwischen ist Polizeischutz nötig


Washington D.C. (kath.net/mk) Linke Abtreibungsaktivisten aus den USA haben die Privatadressen von sechs Richtern des US-Höchstgerichts online veröffentlicht und zu Protesten vor deren Wohnhäusern aufgerufen. Das berichtet LifeNews. Diese Aggression stellte sich ein, nachdem ein Entwurf des Gerichts publik wurde, mit dem die bisher in Stein gemeisselte Grundsatzentscheidung für die Zulässigkeit der Abtreibung in gewissen Grenzen („Roe vs. Wade“) durch ein restriktiveres Urteil ersetzt werden soll. Eine Gruppe namens „Ruth sent us“ („Ruth hat uns geschickt“, eine Anspielung auf die bereits verstorbene links-liberale Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg) rief auf ihrer Website für den 11. Mai zu einem „friedlichen Protest“ vor den Häusern von „sechs extremistischen Höchstrichtern“ auf. In Virginia, wo drei der sechs Richter leben, sind Demonstrationen vor Privathäusern allerdings illegal. Weitere, darunter auch gewalttätige Gruppen haben sich dem Aufruf angeschlossen. Die Lebensschutzorganisation CatholicVote forderte US-Präsident Joe Biden dazu auf, diese versuchte Einflussnahme auf die unabhängige Justiz zu verurteilen.


Das Urteil des Höchstgerichts, mit dem über ein restriktives Abtreibungsgesetz aus Mississippi entschieden werden soll, wird mit Spannung für die kommenden Wochen erwartet. Sowohl der Entwurf als auch verschiedene Stimmen erfahrener Beobachter deuten darauf hin, dass das Höchstgericht den Anlass nutzen wird, um eine neue Grundsatzentscheidung zu treffen und die Abtreibungsgesetzgebung in die Hände der einzelnen Bundesstaaten zurückzugeben. Damit hätten es diese in der Hand, Abtreibungen stark einzuschränken oder gar zu unterbinden, was in vielen republikanisch dominierten Staaten des Südens und Mittleren Westens wohl auch geschehen würde.

Drei der sechs abtreibungskritischen Höchstrichter leben im US-Bundesstaat Virginia, der zuständige Gouverneur Glenn Youngkin sagte, die Polizei des Bundesstaates beobachte die für diese Woche geplanten Proteste vor den Häusern der Richter des Obersten Gerichtshofs, die von Abtreibungsaktivisten mit Adressangaben an den Internetpranger wurden. Das berichtete die „Christian Post“.

Archivfoto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Stift Heiligenkreuz: Abt Maximilian Heim tritt zurück
  3. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  4. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  5. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  6. US-Bischof Coakley: 'Wir haben noch nicht das letzte Wort zu Traditionis custodes gehört'
  7. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  8. Jedes Rosenkranzgebet sollte mit einer klaren Intention begonnen werden!
  9. Kopf der hl. Agatha zum 900. Jubiläum der Reliquienrückkehr gekrönt
  10. Spanischer Priester hilft mehr als 1.200 Personen, einen Ehepartner zu finden
  11. Biologische Eltern verklagen Leihmutter, weil diese Abtreibung verweigerte
  12. Warnung vor Unterwanderung des Westens: ‚Hört auf, Feigheit mit Toleranz zu verwechseln‘
  13. Polen: Bei Ford-Werbung fehlt ein markantes Gipfelkreuz – Absicht oder Versehen?
  14. Warum die Erzdiözese Seoul so viele Priesterberufungen hat
  15. Erzbischof von Sydney kritisiert TV-Sender wegen einseitiger Berichterstattung zu Sterbehilfe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz