Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  15. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien

Abtreibungsaktivisten wollen US-Höchstrichter zu Hause bedrohen

9. Mai 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Aggression wurde durch einen publik gewordenen Urteilsentwurf ausgelöst, der in Kürze die Grundsatzentscheidung für Abtreibung umstoßen soll – Inzwischen ist Polizeischutz nötig


Washington D.C. (kath.net/mk) Linke Abtreibungsaktivisten aus den USA haben die Privatadressen von sechs Richtern des US-Höchstgerichts online veröffentlicht und zu Protesten vor deren Wohnhäusern aufgerufen. Das berichtet LifeNews. Diese Aggression stellte sich ein, nachdem ein Entwurf des Gerichts publik wurde, mit dem die bisher in Stein gemeisselte Grundsatzentscheidung für die Zulässigkeit der Abtreibung in gewissen Grenzen („Roe vs. Wade“) durch ein restriktiveres Urteil ersetzt werden soll. Eine Gruppe namens „Ruth sent us“ („Ruth hat uns geschickt“, eine Anspielung auf die bereits verstorbene links-liberale Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg) rief auf ihrer Website für den 11. Mai zu einem „friedlichen Protest“ vor den Häusern von „sechs extremistischen Höchstrichtern“ auf. In Virginia, wo drei der sechs Richter leben, sind Demonstrationen vor Privathäusern allerdings illegal. Weitere, darunter auch gewalttätige Gruppen haben sich dem Aufruf angeschlossen. Die Lebensschutzorganisation CatholicVote forderte US-Präsident Joe Biden dazu auf, diese versuchte Einflussnahme auf die unabhängige Justiz zu verurteilen.


Das Urteil des Höchstgerichts, mit dem über ein restriktives Abtreibungsgesetz aus Mississippi entschieden werden soll, wird mit Spannung für die kommenden Wochen erwartet. Sowohl der Entwurf als auch verschiedene Stimmen erfahrener Beobachter deuten darauf hin, dass das Höchstgericht den Anlass nutzen wird, um eine neue Grundsatzentscheidung zu treffen und die Abtreibungsgesetzgebung in die Hände der einzelnen Bundesstaaten zurückzugeben. Damit hätten es diese in der Hand, Abtreibungen stark einzuschränken oder gar zu unterbinden, was in vielen republikanisch dominierten Staaten des Südens und Mittleren Westens wohl auch geschehen würde.

Drei der sechs abtreibungskritischen Höchstrichter leben im US-Bundesstaat Virginia, der zuständige Gouverneur Glenn Youngkin sagte, die Polizei des Bundesstaates beobachte die für diese Woche geplanten Proteste vor den Häusern der Richter des Obersten Gerichtshofs, die von Abtreibungsaktivisten mit Adressangaben an den Internetpranger wurden. Das berichtete die „Christian Post“.

Archivfoto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ehrmann 14. Mai 2022 

Kindstötung im Mutterleib ist ein großes Geschäft - das Töten und das Verkaufen, vergessen wir das n


1
 
 Chris2 9. Mai 2022 
 

Mögen sie standhaft bleiben,

so wie die Wahlleute damals, die massiv bedroht wurden, weil Präsident Donald Trump um jeden Preis verhindert werden sollte. Oder wie Trump selbst, der die Hetzjagd mit frei erfundenen Vergewaltigungsvorwürfen gegen seinen Richterkandidaten Kavanaugh durchstand, die selbst hier bei uns unerträglich war. Kaum jemand anderer hätte diese Kraft gehabt.


3
 
 Smaragdos 9. Mai 2022 
 

Es ist buchstäblich Satan, der in diesen Menschen tobt! Wie kann man nur so viel Hass auf das Leben haben?


2
 
 jabberwocky 9. Mai 2022 

Erschütternd

Diese blutrünstige Geilheit der Abtreibungslobby, so viele Babys wie möglich im Bauch ihrer Mutter töten zu können, ist ekelhaft und abstoßend. Was ist in diesen Menschen kaputtgegangen, daß sie so geworden sind? Das finde ich wirklich erschütternd.


4
 
 kleingläubiger 9. Mai 2022 
 

Linke Kultur des Todes

Egal ob ungeborene Kinder oder Richter, die unangenehme Urteile fällen. Die ach so toleranten Linken wollen jeden Abweichler tot sehen.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz