Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  5. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  6. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  7. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  10. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  11. Erzbischof Grünwidl: "Das größere Problem ist der Gläubigenmangel"
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

Abtreibungsaktivisten wollen US-Höchstrichter zu Hause bedrohen

9. Mai 2022 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Aggression wurde durch einen publik gewordenen Urteilsentwurf ausgelöst, der in Kürze die Grundsatzentscheidung für Abtreibung umstoßen soll – Inzwischen ist Polizeischutz nötig


Washington D.C. (kath.net/mk) Linke Abtreibungsaktivisten aus den USA haben die Privatadressen von sechs Richtern des US-Höchstgerichts online veröffentlicht und zu Protesten vor deren Wohnhäusern aufgerufen. Das berichtet LifeNews. Diese Aggression stellte sich ein, nachdem ein Entwurf des Gerichts publik wurde, mit dem die bisher in Stein gemeisselte Grundsatzentscheidung für die Zulässigkeit der Abtreibung in gewissen Grenzen („Roe vs. Wade“) durch ein restriktiveres Urteil ersetzt werden soll. Eine Gruppe namens „Ruth sent us“ („Ruth hat uns geschickt“, eine Anspielung auf die bereits verstorbene links-liberale Höchstrichterin Ruth Bader Ginsburg) rief auf ihrer Website für den 11. Mai zu einem „friedlichen Protest“ vor den Häusern von „sechs extremistischen Höchstrichtern“ auf. In Virginia, wo drei der sechs Richter leben, sind Demonstrationen vor Privathäusern allerdings illegal. Weitere, darunter auch gewalttätige Gruppen haben sich dem Aufruf angeschlossen. Die Lebensschutzorganisation CatholicVote forderte US-Präsident Joe Biden dazu auf, diese versuchte Einflussnahme auf die unabhängige Justiz zu verurteilen.


Das Urteil des Höchstgerichts, mit dem über ein restriktives Abtreibungsgesetz aus Mississippi entschieden werden soll, wird mit Spannung für die kommenden Wochen erwartet. Sowohl der Entwurf als auch verschiedene Stimmen erfahrener Beobachter deuten darauf hin, dass das Höchstgericht den Anlass nutzen wird, um eine neue Grundsatzentscheidung zu treffen und die Abtreibungsgesetzgebung in die Hände der einzelnen Bundesstaaten zurückzugeben. Damit hätten es diese in der Hand, Abtreibungen stark einzuschränken oder gar zu unterbinden, was in vielen republikanisch dominierten Staaten des Südens und Mittleren Westens wohl auch geschehen würde.

Drei der sechs abtreibungskritischen Höchstrichter leben im US-Bundesstaat Virginia, der zuständige Gouverneur Glenn Youngkin sagte, die Polizei des Bundesstaates beobachte die für diese Woche geplanten Proteste vor den Häusern der Richter des Obersten Gerichtshofs, die von Abtreibungsaktivisten mit Adressangaben an den Internetpranger wurden. Das berichtete die „Christian Post“.

Archivfoto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. Sieben Pfarreien sind viel zu viel für ein Bistum
  5. Vatikan an die Bischöfe in Deutschland: Klares NEIN zur Laienpredigt!
  6. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  9. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  10. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  13. Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln
  14. Bisher stärkster Weihejahrgang bei Priesterbruderschaft St. Petrus
  15. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz