Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Tantum ergo Sacramentum
  3. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  4. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  5. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  6. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  7. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  12. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  13. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  14. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

Universität Regensburg untersagt Lebensschutz nun auch offiziell

16. Mai 2022 in Prolife, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die begründungslose Ablehnung von Pro-Life-Gruppen ist in der links-liberalen deutschsprachigen Uni-Landschaft keine Seltenheit.


Regensburg (kath.net/mk) Nach monatelanger Wartezeit steht es jetzt leider fest: die Lebensschutz-Gruppe „ProLife Europe“ wurde nach eigenen Angaben von der Uni Regensburg offiziell als Hochschulgruppe abgelehnt, ohne Begründung. Bereits der „studentische Sprecher*innenrat“, der für die Anerkennung von Unigruppen zuständig ist, nannte – wie berichtet [https://www.kath.net/news/77644] – trotz dreimaliger Nachfrage keinen Grund für die Ablehnung. Seine Entscheidung wurde nun vom Vizepräsidenten der Universität bestätigt. Damit ist es offiziell: Der Lebensschutz wird an der Uni Regensburg de facto verboten. Denn ohne die Akkreditierung darf die Gruppe nicht einmal Flyer auflegen oder Räume der Uni mieten.


Die sieben Studenten, die sich für das Vorhaben in Regensburg zusammengefunden haben, wollen aber diesen Rückschlag so nicht hinnehmen. Schließlich planen sie nichts anderes, als wissenschaftliche Fakten, Risiken von Abtreibung und nach Bedarf Hilfe im Schwangerschaftskonflikt zu vermitteln, und zwar auf eine wertschätzende und nicht verurteilende Art. Stefan Landwehr, einer der sieben, trifft wohl den Nagel auf den Kopf mit seiner Erklärung: „Wir sind mit unserem Thema einfach nicht erwünscht.“

Die Gruppe hat Anwälte zur rechtlichen Überprüfung eingeschaltet und eine Petition gestartet, um die Sache an die Öffentlichkeit zu bringen. Tatsächlich ist Regensburg kein Einzelfall in der tendenziell links-liberalen deutschsprachigen Uni-Landschaft: Auch die Studentenvertretung der TU München verweigerte die Zulassung der Pro-Life Gruppe; an der Uni Augsburg wartet sie trotz vierfacher Nachfrage seit eineinhalb Jahren auf ihre Zulassung; und in Linz und Wien wurden Informationsveranstaltungen über Abtreibung untersagt.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  2. „Die hl. Märtyrer von Międzyrzecz waren Menschen aus Fleisch und Blut, die bereit waren…“
  3. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  4. Papst feiert Namenstag: Feiertag im Vatikan
  5. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf
  6. Vatikan wirbt für Religionsdialog - Eine Islamfeindlichkeit im Westen?
  7. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  8. US-Bischof Burbidge: „Die Kirche verkündet mutig ihr ‚Ja!‘ zum Schutz der Ungeborenen“
  9. Der Mensch vor dem Algorithmus - Die Würde vor dem System
  10. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  11. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  14. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  15. Damit die nächste Saat aufgehen kann

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz