Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  12. Was eine Messe wiegt
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

Will der Erzbischof von Berlin eine neue ‚Gay-Kirche‘?

20. Mai 2022 in Kommentar, 41 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Kommentar von Roland Noé zu den 35 "Gay-Beauftragten" des Erzbischofs von Berlin und warum Heiner Koch diese Wochenende den zweiten Brief des Hl. Paulus an Timotheus lesen sollte


Linz (kath.net)

Der Berliner Erzbischof Heiner Koch bittet um Vergebung für angebliche Homophobie in Kirche und sprach von einer „unheilvollen Traditionslinie" bei einem „Tag gegen Queerfeindlichkeit“. Wie bitte? Koch ist immerhin der Vorsitzende der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz. Gehört es für einen deutschen Bischof in Berlin schon zum guten Ton, sich bei der Gay-Szene beliebt zu machen? Und was meint Koch denn hier genau? Hat der Erzbischof von Berlin ein Problem damit, die Lehre der Kirche zu dem Thema zu verkünden? Aber Koch geht noch weiter. Er möchte zukünftig in seinen 35 Pfarren auch Beauftragte einsetzen, die sich gegen eine solche „Diskriminierung“ (lat. discriminare', unterscheiden!) engagieren?  Was meint Koch denn damit? Müssen jetzt alle, die sich für Ehe und Familie im biblischen Sinne einsetzen, in der Erzdiözese Berlin mit Problemen rechnen? Auch wenn Koch & Co es nicht hören wollen, die Bibel ist bei dem Thema ganz klar. Man hat fast das Gefühl, dass der Erzbischof eine Art „Gay-Kirche“ möchte, in der die Lehre der Kirche beim Thema „Ehe und Familie“ keinen Platz mehr hat.


Was aber noch eher bedenkenswert ist. Gibt es in den Berliner Pfarren in jeder Pfarre einen Beauftragten für die Mission -wie bringe ich Jesus zu den Menschen? Davon hört man vom Berlin Erzbischof wenig. Gibt es vom Berliner Erzbischof einen Beauftragten für die Pro-Life-Agenda? Angesichts von jährlich 100.000 toten kleinen Kindern im Mutterleib wäre das durchaus eine viel dringendere Sache. Hat er das Datum des diesjährigen Marsches für das Leben schon dick in seinem Terminkalender markiert und seine Teilnahme fix eingeplant? Und vor allem: gibt es in den Berliner Pfarreien eigentlich auch Beauftragte für Ehe und Familie, d.h. Menschen, die hier die Lehre den Menschen erklären und lehren?

„Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln“. Herr Bischof, bitte studieren Sie dieses Wochenende den zweiten Brief des Hl. Paulus an Timotheus!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Was auch immer Synodalität sein soll
  3. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  4. Europa „entseuchen“?
  5. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  6. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  7. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  8. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  9. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  10. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  11. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  12. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Das Hochzeitsmahl und die Einladung Christi: das Verhältnis zwischen Gott, Christus und der Kirche
  15. Nach Sperre: Au-pair-Plattform stimmt Vergleich mit christlichem Vater zu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz