Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  15. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'

Ihr seid die Hoffnung!

26. Mai 2022 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Petrus ruft uns dazu auf, jedem Rede uns Antwort zu stehen, der nach der uns erfüllenden Hoffnung fragt – er ruft uns also dazu auf, Zeugnis für Jesus Christus abzulegen - Die Jugendkolumne von Victoria Samp


Krakau (kath.net)

Zuletzt bin ich auf ein wunderschönes Schreiben des Hl. Johannes Paul II getroffen – das Schreiben „Dilecti Amici“ an die Jugend von 1985. Und obwohl ich Zweifel habe, ob ich noch zu dieser Jugend gehöre und obwohl das Schreiben schon bald seinen 40-sten Geburtstag feiert, kann ich mit dem Inhalt erstaunlich viel anfangen!

Gleich zu Anfang zitiert der Papst aus dem Petrusbrief: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15). Die Jugend und die Hoffnung stehen im engen Zusammenhang. Gerade, weil die älteren Generationen so viel Hoffnung auf uns setzen, sind sie manchmal so enttäuscht von uns. Die positive und optimistische Einstellung, die noch unzerstörte Ideale und der manchmal „naiv“ erscheinende Glaube an das Gute in der Welt zeichnen diese besondere Zeit aus, in der wir aus der Kindheit ins Erwachsenenleben übergehen. Diese Zeit ist eine wundervolle Gnadenzeit, in der wir erste wichtige Lebensentscheidungen treffen und erfahren, dass wir nicht nur passiv alles so hinnehmen müssen, wie es ist, aber real Einfluss auf unsere Umgebung haben können. Ist das nicht genial?! Wenn wir uns bewusst werden, dass wir diejenigen sind, die die Zukunft gestalten, dass wirklich jeder von uns Einfluss darauf haben kann, wie die Welt und unser Leben und Zusammenleben aussehen, dann kann man nicht mehr gleichgültig sein. Es liegt in unserer Verantwortung, die Welt mitzugestalten. Wir können Einfluss darauf haben, in was für einer Welt unsere Kinder und die nächsten Generationen aufwachsen werden.


Petrus ruft uns dazu auf, jedem Rede uns Antwort zu stehen, der nach der uns erfüllenden Hoffnung fragt – er ruft uns also dazu auf, Zeugnis für Jesus Christus abzulegen. Wie in der Geschichte des reichen Jünglings (vgl. z.B. Mk 10), suchen wir in der Zeit unserer Jugend nach Idealen, Vorbildern, nach Anweisungen und Wegweisern, die uns sagen, wie wir das ewige Leben gewinnen. Die Antwort Jesu ist eine – „Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge Mir nach!“ (Mk 10, 21). Jesus sagt zudem auch „Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.“ (Mk 10, 18). Die Aufgabe von uns, jungen Leuten, ist also eine: Alles auf Gott setzen! Und bereit sein, ein Zeugnis der Hoffnung abzulegen.

Bald, am 1.06. begehen wir den Welt-Kindertag. Und obwohl die meisten von uns schon längst aus dem Kindesalter herausgewachsen sind, fehlt uns manchmal das Bewusstsein darüber, dass wir auf dieser Erde eine konkrete, unersetzbare, einmalige und einzigartige Aufgabe erfüllen und diese Welt mitgestalten sollen. Ich denke auch, es ist keine Schande, im Leben erfolgreich zu sein, Karriere zu machen und ein gute Position einzunehmen. Es ist auch keine Schande, einen bescheidenen Weg einzuschlagen. Wenn wir ein gut geformtes Gewissen und ein Gott abgegebenes Herz haben, wenn wir auf unser Leben und unsere Talente als Geschenke schauen, wird unser Leben nur zum Wohle der Menschheit dienen und wir werden wirklich Zeugnis ablegen können. Wir selber müssen aber auch zur vollkommenen Liebe reifen. Vergeuden wir diese wunderbare Gnadenzeit der Jugend nicht!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jugendkolumne

  1. Wovor beugst du das Knie?
  2. Dein Glaube und die Herrlichkeit Gottes
  3. Wenn Gott dich ruft: Bist du da?
  4. Brennt dein Herz noch für Gott?
  5. Der Friede, den Gott dir nachwirft
  6. Ruhelos in der Welt, doch ruhig in Christus
  7. Jesu Kreuzesopfer und dein Bekenntnis
  8. Gnade in jedem Augenblick
  9. Die Sehnsucht Christi nach dir
  10. Gerufen, das Blut Christi zu lieben







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz