Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  2. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  5. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  6. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  7. Homosexuellenapostolat Courage International kritisiert Synodenbericht
  8. Vom Benehmen mit Majestäten
  9. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  10. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  11. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  12. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  13. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  14. Wuppertaler stellv. Stadtdechant: „Lebendige Bindung an die Weltkirche“ statt „deutsche Sonderwege“
  15. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien

Michael Patrick Kelly: „Heute lebe ich nicht mehr in einer Klosterzelle, aber ich habe eine in mir“

3. Juni 2022 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Interview mit dem SRF erzählt der bekannte Musiker und Katholik von seinen Glaubensweg - Mit dem VIDEO


Zürich (kath.net) „Ich nehme mir heute jeden Tag mindestens eine halbe Stunde stille Zeit. Ich gehe quasi offline mit der Welt und chatte «online with the Lord». Das habe ich aus der Klosterzeit in die heutige Zeit mitgenommen.“ Das berichtet der bekannte Musiker Michael Patrick Kelly im Interview mit Ahmad Milad Karimi im „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF). Kelly ging darin kurz auf die drei großen Etappen seines Lebens ein: umjubelter Kinder- und Jugendstar der „Kelly Family“, Ordensmann in einem Kloster, nun weltbekannter Solokünstler.

Er habe „zusammen mit meiner Familie einen Riesenerfolg“ gehabt, „wir haben Stadien gefüllt, lebten in einem Schloss und hatten alles, wovon viele träumen. Trotzdem war da eine grosse Leere. Das hat mich zur Suche nach mehr bewogen, auf eine spirituelle Reise.“ Vor seiner Zeit im Kloster sei er „immer von etwas weggerannt oder auf etwas zu gerannt“, doch sei er dabei „nie wirklich bei mir“ gewesen. „Mit der Stille im Kloster habe ich zum ersten Mal in mich hineingehört, mich selbst erkannt. Irgendwann kam diese Ruhe – und das macht süchtig.“


Kelly verließ das Kloster nach sechs Jahren, noch vor den Ewigen Gelübden. „Heute lebe ich nicht mehr in einer Klosterzelle, aber ich habe eine in mir“, schildert er.

Gefragt danach, warum er die Ordensgemeinschaft verlassen habe, antwortet der gläubig-katholische Musiker, dass er eine Zeitlang mit Krankheiten und chronischer Erschöpfung gekämpft habe. Dies hätten die älteren Ordensleute als ein Zeichen empfunden und zu ihm gesagt: „Go get a girl, get back into music and go with God. – Nehme dir eine Frau, kehre zurück zur Musik und gehe mit Gott.“ Am Anfang sei es ihm schwer gefallen, „das Kloster zu verlassen. Ich bin so ein irischer Dickkopf, der mit dem Schiff sinken will“. Doch jetzt, im Nachhinein, sei er „dankbar für die Entscheidung dieser klugen Mönche, die mich wieder in die Welt hinaus entsandt haben. Für ein ganzes Leben im Kloster muss man berufen sein. Aber ab und zu offline gehen und sich bei Gott einloggen kann nicht schaden.“

Archivfoto: Michael Patrick Kelly © Andreas Nowak/Bonifatiuswerk

Michael Patrick Kelly: Jugendidol, Mönch, Superstar | Sternstunde Religion | SRF Kultur

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst warnt erneut die Piusbrüder! Geste wäre "ein schismatischer Akt"
  3. 'Der Bischof des Niedergangs ist Herr Feige'
  4. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  5. Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
  6. Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
  7. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  8. Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts bei Unfall schwer verletzt
  10. Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
  11. Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
  12. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  13. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  14. ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
  15. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz