Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Michael Patrick Kelly: „Heute lebe ich nicht mehr in einer Klosterzelle, aber ich habe eine in mir“

3. Juni 2022 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Interview mit dem SRF erzählt der bekannte Musiker und Katholik von seinen Glaubensweg - Mit dem VIDEO


Zürich (kath.net) „Ich nehme mir heute jeden Tag mindestens eine halbe Stunde stille Zeit. Ich gehe quasi offline mit der Welt und chatte «online with the Lord». Das habe ich aus der Klosterzeit in die heutige Zeit mitgenommen.“ Das berichtet der bekannte Musiker Michael Patrick Kelly im Interview mit Ahmad Milad Karimi im „Schweizer Radio und Fernsehen“ (SRF). Kelly ging darin kurz auf die drei großen Etappen seines Lebens ein: umjubelter Kinder- und Jugendstar der „Kelly Family“, Ordensmann in einem Kloster, nun weltbekannter Solokünstler.

Er habe „zusammen mit meiner Familie einen Riesenerfolg“ gehabt, „wir haben Stadien gefüllt, lebten in einem Schloss und hatten alles, wovon viele träumen. Trotzdem war da eine grosse Leere. Das hat mich zur Suche nach mehr bewogen, auf eine spirituelle Reise.“ Vor seiner Zeit im Kloster sei er „immer von etwas weggerannt oder auf etwas zu gerannt“, doch sei er dabei „nie wirklich bei mir“ gewesen. „Mit der Stille im Kloster habe ich zum ersten Mal in mich hineingehört, mich selbst erkannt. Irgendwann kam diese Ruhe – und das macht süchtig.“


Kelly verließ das Kloster nach sechs Jahren, noch vor den Ewigen Gelübden. „Heute lebe ich nicht mehr in einer Klosterzelle, aber ich habe eine in mir“, schildert er.

Gefragt danach, warum er die Ordensgemeinschaft verlassen habe, antwortet der gläubig-katholische Musiker, dass er eine Zeitlang mit Krankheiten und chronischer Erschöpfung gekämpft habe. Dies hätten die älteren Ordensleute als ein Zeichen empfunden und zu ihm gesagt: „Go get a girl, get back into music and go with God. – Nehme dir eine Frau, kehre zurück zur Musik und gehe mit Gott.“ Am Anfang sei es ihm schwer gefallen, „das Kloster zu verlassen. Ich bin so ein irischer Dickkopf, der mit dem Schiff sinken will“. Doch jetzt, im Nachhinein, sei er „dankbar für die Entscheidung dieser klugen Mönche, die mich wieder in die Welt hinaus entsandt haben. Für ein ganzes Leben im Kloster muss man berufen sein. Aber ab und zu offline gehen und sich bei Gott einloggen kann nicht schaden.“

Archivfoto: Michael Patrick Kelly © Andreas Nowak/Bonifatiuswerk

Michael Patrick Kelly: Jugendidol, Mönch, Superstar | Sternstunde Religion | SRF Kultur

 

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  13. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz