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Moskauer Patriarchat verleibt sich orthodoxe Kirche auf der Krim ein

11. Juni 2022 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen
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Die drei orthodoxen Diözesen der ukrainischen Halbinsel gehörten bisher offiziell zur Ukrainisch-orthodoxen Kirche


Moskau (kath.net/KAP) Der Heilige Synod der Russisch-orthodoxen Kirche (ROK) hat am Dienstag auf seiner Sitzung in Moskau nicht nur den bisherigen Leiter des kirchlichen Außenamtes, Metropolit Hilarion (Alfejew), abberufen, sondern sich auch die orthodoxen Diözesen auf der Krim einverleibt. Die drei Diözesen auf der 2014 von Russland völkerrechtswidrig annektierten ukrainischen Halbinsel standen bisher zumindest offiziell noch unter Jurisdiktion der Ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats (UOK-MP).

Schon in den vergangenen Jahren war gerätselt worden, ob und wenn ja, wann Moskau diesen Schritt vollziehen wird. Nachdem nun ein Konzil der OUK-MP aufgrund der Unterstützung des russischen Angriffs auf die Ukraine durch Patriarch Kyrill seine vollständige Unabhängigkeit von Moskau erklärt hat, war der Schritt der ROK von Beobachtern erwartet worden.

In der offiziellen Erklärung aus Moskau hieß es am Dienstag, dass die Bischöfe der drei orthodoxen Diözesen der Krim den Heiligen Synod um Aufnahme in die ROK ersucht hätten. Das oberste Leitungsgremium der ROK unter dem Vorsitz von Patriarch Kyrill habe diesem Ersuchen entsprochen. Das Moskauer Patriarchat nahm auch gleich eine jurisdiktionelle Umwandlung der Krim vor. Die Krim wurde zu einer eigenen Metropolie, die künftig von Metropolit Lazar von Simferopol und der Krim geleitet wird.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

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Lesermeinungen

 SCHLEGL 13. Juni 2022 
 

@MarinaH

Offensichtlich sind die Statements von UweLay u. Chris2 von der Redaktion wegen Anklängen an "Putinismus" gelöscht worden.


3
 
 SCHLEGL 13. Juni 2022 
 

@Labrador

Die schwarzen Limousinen mit schwarzen Scheiben sind verschwunden.Seit 1. 06. dürfen sie nicht mehr gratis parken! In der ukr. Community haben diese Oligarchen Ärger ausgelöst bei den Müttern/Großmüttern, die mit Kindern hier sind.
Die Oligarchen in Russland/Ukraine/Rumänien usw. haben sich nach Ende des Kommunismus die schönsten "Filetstücke" aus den Betrieben des Landes angeeignet und Politik gegen das eigene Volk gemacht (Janukowitsch, Poroschenko usw.). Präsident Volodymir Selensky stand man am Anfang kritisch gegenüber, er hat sich aber stark verbessert, zeigt Mut!
Die Situation der Gläubigen in St. Barbara heute, können Sie nicht mit Ihrer Kenntnis vor Jahren vergleichen. Wir haben den JÜNGSTEN Pfarrkirchenrat Österreichs, neben dem normalen Chor (neuer Dirigent, neue Sänger/innen) existiert auch ein Jugendchor! Der Kirchenbesuch ich schon vor dem Krieg seit den 90.-er Jahren drastisch angestiegen.Viele junge Ukrainer studieren/arbeiten in Österreich.


2
 
 MarinaH 13. Juni 2022 
 

Schade, dass man der Diskussion nicht folgen kann,


1
 
 Labrador 12. Juni 2022 
 

Lieber Msgr. Schlegl - zuerst zu dem, wo wir übereinstimmen:

- natürlich haben der Kommunismus (inkl. Atheismus), der Holodomor, aber auch der hohle Konsum seine Spuren hinterlassen. In Russland aber auch in der Ukraine länger, als in Osteuropa
- ja, einen Christen kann man (auch) daran erkenne, wo er nicht mitmacht.
- so ziemlich alle Eltern wollen, dass es den Kindern besser geht. Selbst die Boys aus dem Cenacolo (Sr. Elvira)sagen das von ihren Eltern…
- mir hat mal jemand gesagt, dass in Moldawien viele Dörfer ohne Eltern sind, die Kinder bei den Großeltern leben, die Eltern in St. Petersburg arbeiten

Was ich dazu ergänze:
- Im deutschsprachigen Raum leben wir noch vielfach von der Glaubenssubstanz. Selbst Menschen die schon lange nicht mehr “glauben” verhalten sich (solange es nicht allzu “belastend” ist) ähnlich wie Christen.
- der Westen ist anders (Link) Joe Henrich macht dafür wesentlich Rom (auch im Vergleich mit Byzanz) verantwortlich.

www.youtube.com/watch?v=I6e_5x4LQz8


0
 
 Labrador 12. Juni 2022 
 

Lieber Chris2 - (3) …

Immer wieder, von ukr. Drohnen gefilmte und mit Hilfe von Panzerabwehrlenkwaffen oder in letzter Zeit auch Artillerie zur Explosion gebrachte russische Panzer. Ein Treffer und schon fliegt der Tonnenschwere Turm Dutzende Meter durch die Luft, weil bei diesen Geräten die Munition direkt im Turm gelagert wird. Das ist das Eine. Was ich aber nebenbei ebenso sehen konnte, das waren riesige Villen und Latifundien im Norden und im Osten der Ukraine. Ich weiß nicht, wo ich in Wien solche Gebäude finden könnte. Womit so Viele wohl so viel Geld verdient haben?


0
 
 Labrador 12. Juni 2022 
 

Lieber Chris2 - (2) …

+ Investitionen in Beton am Zielort verfüge (wie reichere Ukrainer in zB Wien, die Nobelkarossen mit hoffentlich nur Frauen und Kindern & UA auf der Nummerntafel)
+ auch keine Limousine oder einen SUV der Luxusklasse fahre, sind meinen Auswanderungen-Plänen Grenzen gesetzt. (Russland kommt in den Plänen definitiv nicht vor) Auch da gilt: Es gibt ebenso die Armen, dankbaren, die auf ein pa. m2 irgendwo in Polen hausen.
- Auch das Auftreten von Manchen erinnert an russ. Präpotenz.
- ich wäre gerne Kirchenmaus in St. Barbara, um die Ansichten der Alteingesessenen zu hören… so distinguiert wie ich die vor Jahrzehnten kennen gelernt habe, kann ich mir nicht vorstellen, dass die damit sehr glücklich sind)
- wie man einem Arbeiter, der Dacia fährt, erklärt, das er mit seinen Steuern eine Familie finanzieren soll, die einen Porsche Cayenne fährt, da warte ich noch auf eine überzeugende Anleitung…
- ich war noch vor dem Fall der Eisernen Vorhangs in der Ukraine…
- auf YouTube findet man


0
 
 SCHLEGL 12. Juni 2022 
 

@ Labrador

Glauben Sie wirklich, ich könne nach 47 Jahren Priestertum und 42 Jahren Tätigkeit als Gymnasiallehrer Chris2 nichts entgegnen?Solche Tiraden wie von ihm hört man sonst nur bei AfD, FPÖ und Identitären. (Bitte sein Statement unten nachlesen!).
Der Christ von heute wird daran erkannt, WOBEI er NICHT mitmacht! Wir sind in derselben Situation wie die Christen im heidnischen Römerreich bis 313. Nicht nur in der Ukraine, sondern in allen ehemals kommunistischen Staaten wurden 70-40 Jahre SOWJETMENSCHEN ohne Gewissen und Glauben erzogen! Die sind noch nicht ausgestorben. Daher sitzen auch Oligarchen und Gauner in der Ukraine, genau wie in Russland, Rumänien, Bulgarien usw. Die Leihmütter sind durch finanzielle Not dazu gezwungen worden, leider auch junge Frauen zur Prostitution. Viele sind ins Ausland schwarz arbeiten gegangen, um zu überleben, oder die Familie zu unterstützen (sehr viele aus Moldawien!).
Die meisten Ukrainer lieben ihr Land und wollen es für die Kinder verbessern.


5
 
 k.steiner 12. Juni 2022 
 

@Msgr Schlegl

Ich finde Ihre Worte bzgl des "PAUSCHALURTEILES" völlig richtig, Sie haben so etwas von Recht, danke dass Sie das mal so klar sagen.


3
 
 braydon 12. Juni 2022 
 

@Chris2

Was verstehen Sie unter "Entweißen"?
Einen Zwangsaufenthalt in einem Sonnenstudio?


4
 
 Labrador 12. Juni 2022 
 

Lieber Chris2 - (1) zu Ihrer hier geäußerten Gesellschaftskritik an unseren

(Westlichen)Zuständen:
- stimmt alles nach meinem dafürhalten, wer es nicht sehen will muß schon beide Augen heftig zukneifen, wie mir scheint.
- etwaige Ratschläge zum Auswandern entlarven sich selbst als Unfähigkeit, ihrer Diagnose zu widersprechen.
- die Zustände in der Ukr. waren schon vor dem Krieg weit weg von Insel der Seligkeit, dort wo die Menschen noch glauben… Als ein Zentrum der Leihmutterschaft, als “Quelle” von Akt-Modellen (Danisch bekommt aufgrund früherer Beschäftigung mit Aktfotografie jede Menge von Zuschriften ukr, Models) als Oligarchen-Territorium…
- keiner dieser Missstände rechtfertigt allerdings einen Angriffskrieg, noch dazu aus einem Land, dass insgesamt noch deutlich schlechtere Verhältnisse vorzuweisen hat! Es sei nur an russ. Abtreibungzahlen und Putins Aussage über russ. Huren erinnert (Link)
- wenn mir Österr. meine Investitionen in diese Gesellschaft auch nur annähernd abgelten würde, ich wäre Übermorgen weg.
- aber da ich nicht über

nypost.com/2017/01/18/russian-prostitute-putin-is-right-about-us-being-the-best/


1
 
 SCHLEGL 12. Juni 2022 
 

Uwe Lay

Zusätzlich darf ich Sie auffordern Vokabel wie "völkisch-kulturelle Identität" nicht zu verwenden! Das Wort "VÖLKISCH" erinnert an eine verheerende Zeit, in der die Würde des Menschen mit Füßen getreten wurde! Unter Umständen kann Sie sogar Schwierigkeiten mit der Staatspolizei/Verfassungsschutz bekommen.
Ergänzend zu Ihrem, nur als ENTGLEISUNG zu bezeichnen Statement möchte ich hinzufügen: Sie haben hiermit die Priester aus Afrika, Indien und verschiedenen osteuropäischen Staaten beleidigt, die hier für uns Dienst tun. Ebenso die Ordensschwestern, aber auch die Heimhilfen, die jene Arbeit machen, für die sich Deutsche und Österreicher offenbar zu gut sind! Und natürlich auch die Krankenschwestern aus dem Orient und Osteuropa, die gegebenenfalls auch Sie im Spital rundherum waschen und betreuen werden! Solche Sätze dürfen einen Katholiken als Mitglied einer WELTKIRCHE einfach nicht passieren!


7
 
 SCHLEGL 12. Juni 2022 
 

@Triceratops

Da ich nicht Niederländisch kann, kann ich das nicht beurteilen. Der verstorbene Pfarrer und Generalvikar der ukrainischen Gemeinde erklärte den Unterschied mit dem Vergleich Lateinisch-italienisch.


5
 
 daylight 12. Juni 2022 
 

@Triceratops

Oder deutsch und österreichisch auf dem Land (gesprochen nicht Schriftsprache). Wir waren als Norddeutsche in Österreich unterwegs und haben fast nichts verstanden ;-) mussten uns alles aufschreiben lassen.


2
 
 Triceratops 12. Juni 2022 
 

@Schlegl - Zum Unterschied Russisch - Ukrainisch

Klar, dass solche Gefühle für Unterschiede oft subjektiv sind. Aber ich kann ganz gut Tschechisch und Russisch. Slowakisch verstehe ich ziemlich gut, beim Verstehen von gesprochenem Ukrainisch tue ich mir eher schwer: diese "i", die im Russischen oft "o" sind! (Die "h" sind kein Problem, die kenne ich vom Tschechischen her). Manche Wörter sind mir eher vom Tschechischen/Slowakischen her vertraut als vom Russischen. Auch der Akzent ist ganz anders, finde ich.
Deshalb meine ich (subjektiv), dass sich Russisch und Ukrainisch doch deutlicher voneinander unterscheiden als Tschechisch und Slowakisch. (Standard-)Deutsch-Niederländisch kommt mir da als Vergleich passender vor.


1
 
 k.steiner 12. Juni 2022 
 

@Chris2

Sie bringen da etwas durcheinander. Die Querdenker sind m.W. diejenigen, die gegen Covid-19 und die Maßnahmen dagegen, wie Impfungen, Lockdown, Maslen, ... protestiert haben. Diese Proteste haben Sie doch auch gut gefunden.


5
 
 Richelius 12. Juni 2022 
 

@ winthir

Moralisch sollte Kyrill auf die Sanktionsliste. Politisch wäre es unklug. Viele in Rußland lebende Russen würden das falsch verstehen, nämlich als Krieg des heidnischen Westens gegen ihre Kirche. Es wäre also genau die Rechtfertigung für Kyrills Aussagen.


0
 
 winthir 12. Juni 2022 

und - noch was gefunden, zum Thema (s. untenstehender link):

Moskau möchte nun auch den ATHOS übernehmen (und das klingt wie ein Witz, ist aber keiner).

- was ich schon wußte: Dass es da Differenzen gibt, z. B. gab es Athos-Mönche, die Transparente aufhingen, auf denen der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel als "Antichrist" bezeichnet wurde.

- Was ich noch nicht wußte: Daß Herr Putin schon mindestens zweimal den Athos besucht hatte, und: daß es da wohl ziemlich undurchsichtige Verflechtungen finanzieller Art gibt - siehe Artikel in der NZZ.

www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/es-gibt-einen-krieg-zwischen-dem-patriarchat-von-konstantinopel-und-dem-patriarchat-von-moskau/ar-AAYmSar?ocid=msed


4
 
 winthir 12. Juni 2022 

mal ein großes DANKE gesagt an "unseren" Msgr. Schlegl -

ich habe in meinem Leben selten so sehr viel Sachkundiges gelesen zum Thema Orthodoxie. Und das will was heißen.

Und noch zu Kyrill: Er sollte auch auf die Sanktionsliste der EU gesetzt werden, was am Veto Ungarns (keine Ahnung, warum Ungarn intervenierte) scheiterte.

ich gönne ihm seine wohl ca. 20 "Schulungsheime", sein "Boot" (auch "Yacht" genannt), und seine Luxus-Armbanduhren.

Es gab wohl mal eine Studie (ist schon lange her), daß ab einem bestimmten Punkt des Vermögens das Glück durch Vermehrung des Vermögens nicht größer wird.


7
 
 SCHLEGL 12. Juni 2022 
 

@Chris2

Erstaunlich, was Sie da schreiben, ohne jemals in der Ukraine gewesen zu sein, oder die Sprache zu können!
Keineswegs übersehe ich die gesellschaftliche Krise in Westeuropa. Aber es scheint doch, das Sie hier ganz gut leben! Sind Sie etwa eine Putin-Versteher?
Denn solche Tiraden hört man gewöhnlich von ihm.
Das ukrainische Volk steht geschlossen hinter dem Präsidenten und der Regierung (auch wenn es durchaus in der Vergangenheit viel zu kritisieren gegeben hat!).Selensky ist jedenfalls NICHT FEIG davongelaufen, als die Russen ihren Überfall starteten. Dabei wurde ihm sogar ein Flugzeug dazu angeboten.
Meine Ukrainer sagen mir, dass sie sehr wohl auch das Negative in Westeuropa sehen, aber dennoch in die EU eintreten wollen.
Sollte es Ihnen persönlich hier nicht gefallen, haben Sie doch die Möglichkeit in ein Land Ihrer Wahl auszuwandern. Russland, Serbien, Albanien käme zum Beispiel infrage. Jedenfalls ist Ihr plakatives PAUSCHALURTEIL falsch und eine Beleidigung für viele in Europa.


9
 
 SCHLEGL 11. Juni 2022 
 

@daylight

Ungefähr wie Tschechisch und Slowakisch.


6
 
 daylight 11. Juni 2022 
 

@chorbisch

Dazu kommt sicher auch die Migration wegen der doch stark unterschiedlichen Lebensbedingungen. Im Baltikum ließ es sich sicherlich besser leben, als sagen wir in Kirgisien.


2
 
 chorbisch 11. Juni 2022 
 

@ Uwe Lay; daylight

Wenn es den in der Ukraine lebenden Russen nur um die Bewahrung ihrer "völkisch-kulturellen Identität" ginge, dann hätten sie doch einfach nach Rußland umziehen können, oder nicht?

Möglicherweise haben ukrainische Politiker und Beamte die in ihrem Land lebenden Russen manchmal ungeschickt behandelt, oder gar diskrimniert. Aber das kann auch eine Reaktion darauf sein, daß sich manche Russen nicht nur zu Zeit der Sowjetunion wie "Herrenmenschen" aufgeführt hatten.
Ich denke an die im Baltikum lebenden Russen, die es teilweise als unzumutbar empfanden, nun lettisch oder estnisch lernen zu müssen.

@ daylight: In der Sowjetunion war diese Binnenwanderung von Staat gewollt, um diese Regionen zu "russifizieren", siehe Estland. Die dort lebenden Russen kamen erst nach 1945 da hin. Und Russifiziert wurde schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts.


5
 
 daylight 11. Juni 2022 
 

@Msgr Schlegl

Darf ich Sie in diesem Zusammenhang etwas fragen? Wie weit sind sind die Sprachen Russisch und Ukrainisch auseinander? So wie Deutsch und Niederländisch? Ungefähr?


2
 
 Benno Faessler-Good 11. Juni 2022 
 

Zum Glück ist die Katholische Kirche nicht "nationalstaatlich" organisiert!

So kann ich als Schweizer Katholik die Heilige Messe in Deutschland, in Frankreich, in Italien und in Österreich besuchen kann!

Die "völkisch-kulturelle Identität" spielt keine Rolle.

Wir Katholiken sind:

Ein einig Volk von Schwestern und Brüdern.

Wir wollen frei sein, wie die Mütter und Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.

Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht des Un-Menschen Putin!"

Ich gebe zu, dass ich Friedrich Schiller und seinen "Wilhelm Tell" "verfremdet" habe!


4
 
 SCHLEGL 11. Juni 2022 
 

@Uwe Lay

Sie haben wenig Ahnung von der Ukraine! Einst haben Sie in Ihrem Blog eine sehr positive Stellungnahme zu Putin geschrieben!
Es waren 3 orthodoxe Bischöfe, die auf Druck von Moskau dieses Ansinnen gestellt haben, weil sie Angst um ihre Positionen hatten! So schaut's aus!
Soweit ich weiß, sprechen Sie wieder Russisch, noch Ukrainisch? Jedenfalls, das können Sie sogar im Internet anhören, hat der allergrößten Teil der russisch sprechenden Bevölkerung der Ukraine KEIN Interesse dem russischen Reich des Kriegsverbrechers Wladimir Putin einverleibt zu werden. Auch die russisch sprechende Bevölkerung steht im Krieg auf der Seite der ukrainisch Regierung, außer die von Moskau bezahlten und eingeschleusten Separatisten unter dem Pseudo-Politiker Puschilin, eines Sklaven Putins.
Übrigens hat eine Synode in Konstantinopel im 19. Jh.diese politischen Spielchen mit den nationalen Anschluss von Teilkirchen als Häresie bezeichnet!


11
 
 daylight 11. Juni 2022 
 

Leider wird es womöglich so auch in anderen Ländern weitergehen, in denen auf grund der damaligen Binnenmigration zu Zeiten der Sowjetunion viele Russen wohnen. Putin wird das früh oder später nutzen, um auch diese Länder zu annektieren.


7
 
 SCHLEGL 11. Juni 2022 
 

Was zu erwarten war!

Nachdem Metropolit Onuphrij, das Oberhaupt der orth. Kirche der Ukraine (Moskau Patriarchat), sich auf Wunsch seiner Gläubigen, Priester und Bischöfe, von Patriarchat von Moskau losgesagt hat, war dieser Schritt zu erwarten! Die Seelsorge der griech. kath. Kirche und der römisch-kath. Kirche auf der Krim sind seit der Annexion 2014 bereits schwer behindert!
Wenn der mörderische Diktator Putin die Ukraine in die Hand bekäme, würden auf einmal "die orthodoxen Gläubigen des Landes um Aufnahme in die russisch-orthodoxe Kirche bitten" das ist doch klar. Nach der Beseitigung der griechisch katholischen Hierarchie (wie unter Stalin!) würden natürlich auch in einer SCHEINSYNODE die griechisch katholischen Gläubigen in die "heilige Mutterkirche" = die putinistisch-Orthodoxe Kirche, aufgenommen werden wollen.
Eines ist sicher: Die russisch-orthodoxe Kirche ist ökumenisch am Ende und wird auch in Russland einen sehr hohen Preis für die Verbrechen des KGB-Patriarchen Kyrill zahlen müssen.


13
 

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