SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
- Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
| 
Italien: Erster Todesfall durch medizinisch assistierten Suizid21. Juni 2022 in Chronik, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
44-jähriger querschnittsgelähmter Mann nahm sich nach jahrelangem Rechtsstreit am Donnerstag das Leben.
Rom (kath.net/ KAP)
In Italien ist erstmals ein Mann legal durch medizinisch assistierten Suizid gestorben. Federico Carboni (44), bekannt geworden als "Fall Mario", nahm am Donnerstag selbst das tödliche Medikament zu sich, wie die Zeitung "Il Messaggero" berichtet. Vorausgegangen war ein jahrelanger Rechtsstreit. Ende 2021 war die offizielle Erlaubnis zu assistiertem Suizid erteilt worden. Carboni war nach einem Autounfall seit zwölf Jahren querschnittsgelähmt. 
Das italienische Strafrecht belegt bislang grundsätzlich Anstiftung und Beihilfe zum Suizid mit fünf bis zwölf Jahren Freiheitsentzug. Allerdings hatte Italiens Verfassungsgericht bereits 2019 entschieden, dass es unter bestimmen Umständen straffrei sei, die Ausführung eines frei gebildeten Suizidvorsatzes zu erleichtern. Ein Gesetz zu medizinisch assistiertem Suizid für Personen, die an einer irreversiblen Krankheit mit tödlicher Prognose oder an einem irreversiblen medizinischen Zustand leiden, ist derzeit in Arbeit.
Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | J. Rückert 22. Juni 2022 | | | | Was, wenn das Leben keinen Spaß mehr macht, |  0
| | | | | winthir 21. Juni 2022 | |  | "Der einzige Grund, der mir den Suizid verbietet, ist die Gottesfurcht." schrieb J. Rückert, hier. nun, mein wichtigster Grund (es gibt für mich wohl mehrere, und auch noch andere, Gründe) ist:
ich mag gerne leben.
Weil: mein Leben macht mir Spaß (vulgo: = Freude).
"weil: Wenn mir mein Leben nicht Spaß machen würde -
dann würde mir ja das ganze Leben keinen Spaß mehr machen."
(c) beim winthir :-) |  0
| | | | | J. Rückert 21. Juni 2022 | | | | Man nannte es Heldentod "Hunde wollt ihr ewig leben?", sagte der Alte Fritz, als seine Männer nicht aus den Schützengräben gegen den Feind anstürmen wollten.
Wenn mein Hund nicht mehr aufkommt und nur leidet, lasse ich ihn einschläfern. Praktizierte Barmherzigkeit.
Der einzige Grund, der mir den Suizid verbietet, ist die Gottesfurcht. Höre ich mir die Gründe der Gläubigen an, die sie gegen den Suizid vorbringen, wird gerade dieser gern schamhaft verschwiegen. Man fürchtet, sich in unserer Zeit lächerlich zu machen. |  1
| | | | | winthir 21. Juni 2022 | |  | @Federico Carboni. Zum Paradiese mögen Engel Dich geleiten,
bei Deiner Ankunft die Martyrer Dich begrüßen,
und Dich führen in die Heilige Stadt Jerusalem.
Chöre der Engel mögen Dich empfangen, und
mit Lazarus, dem einst so Armen,
soll ewige Ruhe Dich erfreun.
+ |  1
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
- Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
- Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
- Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
- Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
- Rom: "Krippe von Bethlehem" zu sehen
- Der Heilige und das Tier
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
- Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
|