Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Müller: „Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht“

29. Juni 2022 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kardinal Müller in Polen: „Mir wurden dort von der dortigen Caritas Kinder aus Mariupol/Ukraine vorgestellt, die durch das Wüten der russischen Soldateska zu Waisenkindern geworden sind.“


Sandomierz (kath.net) In Polen „wurden mir von der dortigen Caritas Kinder aus der Ukraine vorgestellt, die durch das Wüten der russischen Soldateska zu Waisenkindern geworden sind. Sie stammen aus Mariupol, der Stadt Mariens, das durch die russischen Truppen dem Erdboden gleichgemacht worden ist. Unschuldige Menschen müssen zu Tausenden sterben, Frauen und sogar kleine Kinder werden brutal vergewaltigt, Menschen verstümmelt, alle Häuser und Kirchen bis auf den letzten Gegenstand ausgeraubt.“ Das sagte Kardinal Gerhard L. Müller, der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation, gegenüber kath.net auf Anfrage. Er weilt derzeit in Polen. Am 26. 6. 2022 war er in Sandomierz (Polen) zum Abschluss des diözesanen Eucharistischen Kongresses (Bischof Krzysztof Nitkiewicz). Dabei schloss er mit einer sakramentalen Prozession und einem feierlichen Pontifikalamt mit Hunderten Gläubigen den Kongress ab. Er hielt auch eine Predigt in polnischer Sprache.


„Wir sind keineswegs Opfer der westlichen Propaganda, die über den ‚bösen Putin‘ herzieht, der doch nur das Land von Nazis befreien wolle“, so Müller. Dann machte er darauf aufmerksam, dass „die Nazikeule“ „sowohl von Putin als auch von den westlichen Neomarxisten übernommen“ werde, „um Menschen – gläubige Christen und alle Menschen guten Willens – zu diskreditieren, wenn sie an die Unverletzlichkeit des Lebens und die körperliche Unversehrtheit jedes Menschen angefangen vom ersten Augenblick seines Empfängnis bis zum letzten Atemzug des natürlichen Todes erinnern.“

Der emeritierte Präfekt der Glaubenskongregation machte darauf aufmerksam, dass „genau so wie Putin den Krieg gegen das Leben führt, so führen auch Leute mit sogenannten ‚westlichen Werten‘ Krieg gegen Kinder (=Abtreibung), Alte und Kranke (=Euthanasie) und die Ehe von Mann und Frau (=Homolobbies), denn nur die natürliche (oder unter Christen die sakramentale) Ehe, gebiert aus der Liebe von Mann und Frau das Leben von Kindern: nur die auf die Kinder hin offene Ehe von Mann und Frau schützt die Gesellschaft vor dem demographischen Suizid (=demographische Katastrophe).“

Er schloss seine Ausführungen mit den Worten: „Bewunderswert sind die polnischen Katholiken, die sich sowohl um die vertriebenen Ukrainer liebevoll kümmern als auch sich gegen den westlichen Krieg (=Kultur des Todes) und für das Leben (=Zivilisation des Lebens) einsetzen.“

Foto Kardinal Müller in Polen mit ukrainischen Waisenkindern (c) Gerhard Müller/privat


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz