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Wer alternative Lösungsvorschläge vorschlug, wurde nicht selten ins Abseits gestellt!

1. Juli 2022 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Deutschland: Bericht zur Evaluierung der Corona-Maßnahmen stellt den Sachverständigen der Politik ein katastrophales Zeugnis aus und kritisiert den Umgang in Deutschland mit den Kritikern der Maßnahmen


Berlin (kath.net)

In Deutschland wurde am Freitag ein Bericht zur Evaluierung der Corona-Maßnahmen veröffentlicht. Dieser stellt laut "Welt" den Sachverständigen der Politik ein katastrophales Zeugnis aus. Der 165-Seiten-Bericht übt schwere Kritik an den politischen Entscheidungsträgern und dem Robert Koch-Institut (RKI). Demnach sei sowohl die Datenlage unzureichend als auch die politischen Beschlüsse intransparent gewesen. Für die Maßnahmen fand die Gruppe ebenfalls kaum Evidenz.

Der Bericht der Ratsmitglieder, darunter Juristen, Virologen und Naturwissenschaftler zeigt, dass sich bis auf das Maskentragen keine klare Aussage zum Nutzen von einzelnen Maßnahmen vorgefunden haben. In dem Bericht heißt es unter anderem "Während in anderen Ländern Möglichkeiten zur Einschätzung der Wirkung von nicht-pharmazeutischen Maßnahmen genutzt wurden, ist eine koordinierte Begleitforschung während der Corona-Pandemie in Deutschland weitgehend unterblieben." Der Bericht kritisiert besonders das RKI, weil die Wirkung von einzelnen Maßnahmen nicht erforscht sei. Das RKI habe in Deutschland aber bis heute nicht unternommen, um an diesem Zustand etwas zu ändern. "Diese Institution stünde bei der Lösung des identifizierten Daten- und Studienproblems somit auch selbst in der Pflicht." Eine Kosten-Nutzen-Analyse wurde angesichts der Datenlage nicht erstellt.


Beim Thema "Lockdown-Maßnahmen" sei ein abschließendes Urteil wie Ausgangssperren und Geschäftsschließungen gewikrt haben nicht möglich. Klar sei, dass die Zustimmung der Menschen immer geringer wurde. "Je länger ein Lockdown dauert und je weniger Menschen bereit sind, die Maßnahme mitzutragen, desto geringer ist der Effekt und umso schwerer wiegen die nicht-intendierten Folgen." Zu den Folgen gehörten unter anderem die Verschlechterung der Grundgesundheit durch verschobene Behandlungen oder auch nicht erkannte Erkrankungen sowie Zunahme von psychischen Erkrankungen. So sei im deutschen Landkreis Waldshut bei der ersten Infektionswelle aufzgezeigt worden, dass es zwar eine Übersterblichkeit gab, diese wurde aber zu etwa 55 Prozent von Covid und rund 45 Prozent durch das Ausbleiben bestimmter Behandlungen verursacht.

Kritisiert werden auch die Schulschließungen. "Physische und psychische Belastungen der Kinder sind empirisch gut belegt, die Betroffenheit unterscheidet sich dabei deutlich nach dem sozioökonomischen Status der Familien". Nur das Maskentragen in Innenräumen wird von der Kommission positiv gesehen, aber es wird betont, dass eine generelle Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken aus den bisherigen Daten nicht ableitbar sei. Verordnungsermächtigung, die es dem Bundesgesundheitsministerium erlaubt haben, in einer Vielzahl von Fällen Ausnahmen von bestehenden Gesetzen zu erlassen, werde von den Juristen als eindeutig verfassungswidrig eingestuft. Davon könnten in Deutschland bis zu 1000 Normen betroffen sein, bei denen der Wille des Gesetzgebers in undurchschaubarer Weise umgangen und die wesentlichen Entscheidungsbefugnisse vom Parlament auf die Exekutive verlagert wurde.

Kritik übt der Bericht auch am Umgang mit den Kritikern der Maßnahmen. Hier seien abweichende Meinungen oft vorschnell verurteilt worden: "Wer alternative Lösungsvorschläge und Denkansätze vorschlug, wurde nicht selten ohne ausreichenden Diskurs ins Abseits gestellt. Dabei ist eine erfolgreiche Pandemiebewältigung ohne den offenen Umgang mit Meinungsverschiedenheiten langfristig nur schwer denkbar.", heißt es.


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Lesermeinungen

 KatzeLisa 2. Juli 2022 
 

eine vertane Gelegenheit der Aufarbeitung

Die Kritik ist windelweich formuliert. Die Absichtserklärungen bleiben vage. Die fehlende Datenlage ist gewollt und ein Skandal. Sie erlaubt die Ausrede, man könne die "Impfung" nicht beurteilen. Damit bleibt die zentrale Frage über Wirksamkeit und Gefahren der experimentellen Stoffe unbehandelt.
Die angepeilten Maßnahmen für die Weiterführung der Maßnahmen sind inkonsequent, weil sich offensichtlich niemand traut, Klartext zu reden.
Eine Dokumentation für die Tonne!


2
 
 lesa 2. Juli 2022 

Exodus aus der transhumanistischen Versklavung muss weitergehen

Hoffentlich wird immer mehr Menschen klar, dass die Aufrechterhaltung der Coronamaßnahmen einem üblen System dient, nicht aber dem Wohl der Menschen. Die nächsten Schritte der Befreiung aus dieser transhumanistischen Sklaverei stehen an.
Ein sachliches und sehr informatives you-tube-Video mit Mag. Gerhard Kaniak, Pharmazeut, zum derzetigen Stand der Dinge "Eine ganze Generation von Kindern" ... sei empfohlen. Es ist ziemlich lang, aber es lohnt sich und ist wohl auch wichtig, es von Anfang bis zum Ende anzuhören.


3
 
 Chris2 1. Juli 2022 
 

Nicht nur für die Coronamaßnahmen,

sondern auch für mein kleines 1+1(+1) gilt: Finde den Fehler. Sorry...


1
 
 JP2B16 1. Juli 2022 
 

Dass Gott stets die erste Stelle gebührt, hat Antoine de Saint-Exupéry in die bekannte Formel gefass

„Wenn Menschen gottlos werden, dann sind Regierungen ratlos, Lügen grenzenlos, Schulden zahllos, Besprechungen ergebnislos, dann ist Aufklärung hirnlos, Mode schamlos, sind Politiker charakterlos, Christen gebetslos, Kirchen kraftlos, Völker friedlos, Sitten zügellos, Verbrechen maßlos, Konferenzen endlos und Aussichten trostlos.“


8
 
 Chris2 1. Juli 2022 
 

Diese Datenverweigerung lässt nur 2 Schlüsse zu:

1. Totale Unfähigkeit > Rücktritte
2. Machtlüsternheit: Grundrechte nach Belieben aussetzen und durch Hetze und Spaltung durchregieren > Rücktritte
3. Den Vorsatz "Schaden, dem deutschen Volk zuzuwenden" > Rücktritte, Anzeigen, Urteile
Aber wenn selbst Rechts- oder gar Verfassungsbrüche wie Söders erster Lockdown ohne Folgen bleiben...


5
 
 Zeitzeuge 1. Juli 2022 
 

Hallo winthir,

da war's bei Euch aber leider recht heftig!

Im Link ein Bericht über die "Hong-Kong-Grippe"

in Bayern.

Bei uns war mein Bruder damals infiziert, steckte

aber niemanden in der Familie an, auch nicht die

alten Großeltern, Gott sei Dank!

Ein Schulkamerad erzählte mir kürzlich, daß

damals seine ganze Familie "flach" lag inkl.

Großeltern, wer das niedrigste Fieber hatte

mußte einkaufen gehen!

Das Medieninteresse galt damals mehr den 68er-

Unruhen, der Niederschlagung des "Prager

Frühlings" und der Proteste gegen die Notstands-

gesetze.


Wir beide haben ja auch die "Asiatische Grippe"

1957/58 heil überstanden.

Weiterhin gute Gesundheit wünsche ich gerne

Dir und Deinen Lieben!

www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/betroffene-erinnern-sich-an-die-hongkong-grippe-art-491842


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 winthir 1. Juli 2022 

ich geb's zu: Auch ich hatte diese Pandemie anfangs total falsch eingeschätzt. Aus meiner Erfahrung

am Anfang der Pandemie fragte mich mein Tante-Emma-Laden-Besitzer: "Hast Du Angst davor?" ich: "nö".

weil: ich hatte die letzte große Grippe-Epidemie "live" erlebt (ca. 1971/72).

Die Zeitung bestand fast nur aus Todesanzeigen, wir hatten die Särge im Gang gestapelt, bis die nächste Kühlbox frei war, begraben haben wir sozusagen "am Stück", im Halb-Stunden Takt. Den ganzen Tag. Aber würdig. ich habe eine Woche außerplanmäßiges "Schulfrei" bekommen. Für meinen Dienst. Auch meine Lehrer lasen ja Zeitung.

nun, das das ist und war wohl etwas Anderes. das habe ich dazu-gelernt.


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