Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  9. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Zeitliche und ewige Zukunft
  13. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  14. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Papst Franziskus verurteilt Traditionalismus in der Kirche

5. August 2022 in Aktuelles, 189 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst in Gespräch mit Jesuiten in Kanada: Es sei nötig, "das Thema zu disziplinieren und vor allem zu verhindern, dass es zu einer 'Modeerscheinung' wird".


Rom/Quebec (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat den Traditionalismus in der katholischen Kirche verurteilt. "Tradition ist das Leben derer, die vor uns gegangen sind - und das geht weiter. Traditionalismus ist ihr totes Gedächtnis", erklärte er in einem Gespräch mit Jesuiten während seiner Kanada-Reise in der vergangenen Woche. Die Jesuitenzeitschrift "La Civilta Cattolica" veröffentlichte es am Donnerstag in Rom.


Es sei falsch, die kirchliche Lehre als einen Monolithen zu betrachten, der ohne Nuancen zu verteidigen sei, so Franziskus weiter. Er rief dazu auf, den "Ursprung als Referenz zu nehmen, nicht eine bestimmte historische Erfahrung" - "als ob wir aufhören müssten". Dann nämlich werde aus einem "Gestern wurde es so gemacht", ein "Das wurde schon immer so gemacht", erklärte der 85-Jährige. Dies aber sei "heidnisches Denken".

Bei der sogenannten "Alten Messe", also der Liturgiefeier vor der Reform durch das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965), sieht sich Franziskus auf einer Linie mit seinen Vorgängern, "die um eine nachträgliche Überprüfung gebeten hatten". Diese habe deutlich gemacht, dass es nötig sei, "das Thema zu disziplinieren und vor allem zu verhindern, dass es zu einer 'Modeerscheinung' wird".

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  8. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz