Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  3. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  4. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  5. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  6. Abschaffung des § 218? Ein Angriff auf Lebensrecht und Menschenwürde
  7. Amtsgericht Köln spricht Corona-Kritiker frei: Er hatte Attacken auf Impfskeptiker dokumentiert
  8. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  9. Der Grundton der Heiligen Schrift
  10. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  11. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  12. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  13. Donald Trump will ‚Seite an Seite’ mit Lebensschützern arbeiten
  14. Bravo Giorgia!
  15. Jesus kennenzulernen und den Willen Gottes zu tun, ist das Wichtigste im Leben

„Woelki soll zerstört werden, weil er klar katholisch ist“ – Die Wahrheit hinter der Hasskampagne

25. August 2022 in Kommentar, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Egal, dass Kardinal Woelki schon mehrfach entlastet wurde, ihm kein Missbrauch oder Missbrauchsvertuschung nachgewiesen werden konnte, … dass nachweislich der Betroffenenbeirat instrumentalisiert wurde“. Gastkommentar von Martin Lohmann


Köln (kath.net) Die Causa Woelki, so scheint es, soll zu einer never ending story gemacht werden. Jedenfalls von denen, die nichts anderes wollen als das Ende dieses Kardinals und Erzbischofs. Fakten und Fairness spielen dabei schon lange keine Rolle mehr. Einige trommeln und schreien, mehr oder weniger vornehm und stets mit dem Gestus der besorgten Miene im Gesicht, was das Zeug hält. Da ist es dann auch egal, dass Rainer Maria Woelki schon mehrfach entlastet wurde, dass ihm kein Missbrauch oder Missbrauchsvertuschung nachgewiesen werden konnte und kann, dass nachweislich keine finanziellen Unregelmäßigkeiten vorhanden sind oder der Betroffenenbeirat instrumentalisiert wurde. Selbst wenn dieser erklärt, er sei nicht für irgendetwas vom Kardinal missbraucht worden, hören manche konsequent weg und ignorieren Fakten, die in der Hetzkampagne gegen Woelki nur stören könnten. Vielmehr wird propagandamäßig gegen den sich tapfer haltenden Erzbischof geschossen und beinahe täglich der alles andere als richtige Eindruck erweckt, alle im Erzbistum Köln seien gegen den Bischof. Besonders einige Geistliche, die aus welchen Gründen auch immer – ist es Missgunst, Neid, Projektion oder Egomanie? – immer wieder öffentlich gegen ihren Erzbischof schießen und wettern, präsentieren sich als Anführer einer unguten Kreuzige-ihn-Attacke, damit irgendwann dieser Mann weg ist. By the way: Mit dem Gehorsamsversprechen, das diese Herren bei ihrer Weihe abgegeben haben, hat das alles nichts mehr zu tun.


Sicher ist: Woelki stört. Er stört, und das ist eben auch sicher, sehr viele gerade NICHT, die dankbar dafür sind, dass ihr Erzbischof noch katholisch ist, an die Realpräsenz des Gottessohnes in der Eucharistie glaubt und Reformen in der Kirche nicht am Zeitgeist festmachen möchte, sondern am Kirchenstifter Jesus Christus. Es sind wohl die meisten Gläubigen im Erzbistum, die so denken, die also hinter ihrem Kardinal stehen. Aber, und das ist das Fatale, das die Gegner der Fairness brutal und perfide ausnutzen: Sie sind still, Sie gehören nicht zu den Lauten, nicht zu den sich als besorgt präsentierenden Narzissten, die offenbar vor lauter Hassbereitschaft den Blick auf die Wirklichkeit verloren haben oder gefangen sind im medial befeuerten Mainstream gegen einen gelegentlich etwas spröde und ungeschickt wirkenden Oberhirten. Denn dieser stört gerade auch deshalb, weil er die Selbstzerstörung der „deutschen“ Kirche nicht mittragen will, sondern katholisch bleiben möchte. Woelki kennt nämlich seinen Auftrag als Bischof noch ganz gut. Und weil er bei der Zerstörung der „deutschen“ Nationalkirche stört, muss er zerstört werden.

Und so kommt es, dass Suizidale Wege und Bewegungen erst recht einen Legatus Natus als existentiell gefährlich störend empfinden müssen, der noch glaubt und bekennt. Angesichts mancher Lebensbrüche, über die niemand urteilen darf und sich erheben sollte, ist das aber – leider – auch logisch und irgendwie zwingend verständlich. Freilich: Es wäre fatal und letztlich ein extrem schädliches Signal, wenn man denen, die weder Fairness noch Gerechtigkeit interessiert, sondern nur die Zerstörung einer unpassenden Person, schließlich nachgeben und auf den Leim gehen würde. Durch römische Hängepartien hat man ohnehin schon aus Naivität oder durch falsche Beratung den Zerstörern viel zu viel Raum für deren unredliche Spiele eingeräumt. Diese Fahrlässigkeit sollte bald beendet werden, und zwar durch ein klares Votum für Fairness durch Stärkung von Rainer Maria Kardinal Woelki als Erzbischof von Köln. Alles andere würde großen Schaden anrichten, mittel- und langfristig. Den bisherigen Schaden gilt es aufzuarbeiten.

Und so mancher Hetzer gegen einen Erzbischof, der noch mediale Beratungskompetenz benötigt und sicher lernbereit ist, könnte eine Einladung zur Buße und Umkehr in sich hören – ob mit oder ohne Priesterkragen. Wenn dann die Never-ending-story hoffentlich bald endlich gut und fair mit einem deutlichen Ja zum erstaunlich duldsamen Erzbischof beendet ist, wird mancher schuldhafte „Besorgte“ einige Hausaufgaben zur Wiederzulassung von Fairness und christlicher Nächstenliebe zu erledigen haben. Die Kirche von Köln und die Kirche in Deutschland hat es nötig – und verdient.

Martin Lohmann ist Theologe, Historiker, Journalist und Buchautor. Der Lebensrechtler führte viele Jahre lang als Vorsitzender des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) den Marsch für das Leben an. Unter seiner Führung entwickelte sich dieser zu einer viel beachteten Bewegung für das Lebensrecht und wuchs von etlichen hundert Teilnehmern auf bis zu 8000 Teilnehmer, vor allem auch jüngerer Zeugen für das Menschenrecht auf Leben. Lohmann, der rund 100 Mal die MünchnerRunde im Bayerischen Fernsehen moderierte und Chefredakteur der „Rhein-Zeitung“ war, ist unter anderem Geschäftsführer der Akademie für das Leben Bonn www.akademiefuerdasleben.de und bekannt durch seine regelmäßigen Youtube-Videos LOHMANN:punktgenau.

Archivfoto Martin Lohmann (c) LohmannMedia


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 28. August 2022 
 

modernchrist

Ich schätze, dass es 8000 Teilnehmer waren am Himmelfahrtstag Mariens heuer, als Kardinal Woelki mit uns die Heilige Messe dort in Maria Vesperbild feierte. Der Wallfahrtsdirektor bat uns bei der Begrüßung, doch die Gnaden und Segnungen, die wir bei dieser Messe empfangen, alle an unseren Herrn Kardinal weiterzugeben. Das haben sicher alle aus vollem Herzen getan! Woelki braucht unsere Gebete und unsere Verteidigung, unsere intellektuelle Unterstützung im Kampf gegen die Hasser, Verdreher, Maulheldinnen und Gegner! Stehen wir ihm täglich bei, auch anderen, die angegriffen werden.


0
 
 JP2B16 28. August 2022 
 

Rom könnte eine fatale Entscheidung treffen ...

Die sich selbstgeschlagenen Besserwisser-Ruf-Raubritter ohne Adel, An- und Verstand werden wohl solange weiter ihr Unwesen treiben bis Rom einschreitet, d.h. S.E. Rainer Kardinal Woelki den Kölner Bischofsstuhl verlassen muss. Da interessiert es schon lange nicht mehr, ob er sich was zuschulden hat kommen lassen oder nicht. Hauptsache seine Person und Position zum "Deutsch-Synodalen Sonderweg" bleiben in der (unwissenden) Öffentlichkeit (denn deren Verbundenheit ist man sich gewiss) präsent. Und genau diese Konzentration der Aufmerksamkeit in Deutschland auf Köln wird Rom schon bald nicht mehr wollen, es soll endlich wieder Ruhe in Köln und unter den Deutschen Bischöfen einkehren. Ein fatales Signal, sollte Rom tatsächlich aus diesen Motiven kapitulieren.
Die Weichen dazu sind ja längst gestellt; der Hl. Vater selbst bat bekanntlich um Einreichen des Rücktrittsgesuchs.
Es bleibt nur das vereinte Bestürmen des Himmels, dass S.E. Rainer Kardinal Woelki der Fels in Deutschland bleibt.


1
 
 Chris2 27. August 2022 
 

Liebe @Tante Ottilie

Da das Fass jetzt nun mal auf ist (bitte nur als grundsätzliche Anmerkungen, nicht als Kritik am hochverdienten Kardinal verstehen): Die Frage der Aufnahme von Millionen v.a. junger Männer damals war eine praktisch rein gesellschaftliche Frage, u.a. eine Abwägung zwischen ehrlichem oder rein taktisch-opportunistischem Samaritertum und insbesondere Fragen der inneren Sicherheit (meist aus muslimischen Ländern, keine Papiere notwendig, keine Strafen bei Lügen im Asylverfahren, kaum Abschiebungen, extra milde Strafen trotz lt. BKA hoher Gewaltbereitschaft, allein 2016 mind. 4 schwere islamist. Anschläge in D etc.) oder gar des Überlebens des Landes (Merkel hatte ausdrücklich jede Obergrenze ausgeschlossen, also auch nicht bei 2, 20 oder 200 Millionen). Das Thema Asyl/Zuwanderung ist keine religiöse Frage, denn helfen kann man auch anders, z.B. den zurückgelassenen Frauen, Kindern und Alten oder Bedürftigen bei uns, jetzt z.B. auch verzweifelten Müttern mit Kindern aus der Ukraine...


1
 
 Tante Ottilie 26. August 2022 
 

Ich will hier nicht unbedingt ein Fass aufmachen:

Aber seinerzeit hat Kardinal Woelki seine Haltung zu christlicher Solidarität mit Flüchtlingen - auch solchen anderen religiösen Glaubens - u.a. mit Jesu Christi warnenden und mahnenden Worten zur Barmherzigkeit mit den schwerst Benachteiligten in Mt25 begründet. Der Herr identifiziert sich darin mit den Hungernden, Obdachlosen, Nackten, u.s.w. und macht das ewige Heil der beim Endgericht zu richtenden Menschen von deren zu Lebzeiten geübter oder verweigerter Barmherigkeit gegenüber den benachteiligten Geschwistern des Herrn abhängig. So etwa hat der Kardinal auch die Wahl eines Flüchtlingsbootes als öffentlichen Fronleichnamsaltar damals begründet. Wir habe seine Predigt damals aufmerksam gehört - sie war schlüssig und nachvollziehbar.


2
 
 lakota 26. August 2022 
 

@gvsdf

Als Kardinal Woelki damals an Fronleichnam dieses Flüchtlingsboot aufgestellt hatte, habe ich ihn auch kritisiert, weil Fronleichnam für mich nichts mit Flüchtlingen zu tun hat.

Aber das war eine einmalige Kritik - inzwischen hat er so viel Mut, Glauben und Rückgrat bewiesen, daß ich voll hinter ihm stehe.


4
 
 Tante Ottilie 26. August 2022 
 

@hosea141

Da muss ich User gvd doch etwas in Schutz nehmen: Diese/r hat nur darauf hingewiesen, dass vor Jahren Kardinal Woelki auch auf kath.net von zahlreichen Kommentatoren heftig für seine Haltung zu den Flüchtlingen vorwiegend aus islamischen Ländern kritisiert wurde.

Ich habe das NICHT getan, sondern Kardinal Woelki sogar diesbezüglich verteidigt - aber dass seine damalige aus tiefster christlicher Überzeugung getragene Haltung auch hier z.T. auf Unverständnis und sehr scharfe Krotik stieß, ist eine nicht zu leugnende Tatsache.


2
 
 Tante Ottilie 26. August 2022 
 

@naiverkatholik

Wir haben uns SOFORT schriftlich beim WDR (Redaktion) beschwert - bis dato KEINERLEI REAKTION.

Ich bewertete Guido Cantz bisher relativ positiv - das ist nun vorbei.

Und ich werde ihn ganz gewiss für längere Zeit und nicht nur für eine Sendung boykottieren, denn mit dem Idiotenvergleich Kardinal Woelki's hat er auch uns in unserer konservativen katholischen Überzeugung schwerst und unverschämt beleidigt.

Wie weit es mit Cantz' eigenem Katholizismus her ist, kann ich nur vermuten: M.E. surft er auf der linksliberalen Welle mit - und verdient gut dabei.

ICH unterstütze diese Haltung aber nicht, und lasse mich und meine Überzeugungenvon so jemandem nicht öffentlich versch...ern!


4
 
 hosea141 26. August 2022 
 

Jetzt fällt man sogar in diesem katholischen Forum über den armen Kardinal Woelki her wie hier User gvsdf. Die Redaktion sollte bitte eine Sperre wegen maßloser Hetze prüfen.


2
 
 Hängematte 26. August 2022 
 

Am Beispiel von Kardinal Woelki soll demonstriert werden,

was mit Bischöfen passiert, die sich gegen den "synodalen Weg" auflehnen.
Ich meine, das ist das Geheimnis weshalb soviele Bischöfe stillhalten.


6
 
 lesa 26. August 2022 

...doch bei dir ist die Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient. (aus Ps 130)

gvsdf: gVsdF: Aber das ist doch nicht mehr aktuell! Auch Amtsträger sind Menschen, die Fehler machen (die gegebenenfalls kritisiert werden müssen) die reifen können und es auch tun.
Jeder von uns kann nur beten: "Würdest du Herr, unsere Sünden beachten - Herr wer könnte bestehen? doch bei dir ist die Vergebung, damit man in Ehrfurcht dir dient." (vgl Ps 130)
Aufgrund einer sehr schönen Auslegung die Erinnerung an das Evangelium Joh1,45-51: Jesus hat Natanael längst gesehen und wie er sich unter dem Feigenbaum um die Wahrheit mühte. Er hat auch gesehen, dass Natanael ihm gegenüber zuerst ein Vorurteil gegen ihn hatte. Aber: "Jesus sah Natanael auf sich zukommen und sagte: "Da kommt ein echter Israelit Ein Mann ohne Falschheit." (Joh 1, 47). Aber welche Freude! Weil Jesus den Natanael liebt, sieht er das viele Gute in ihm. Er bestärkt ihn durch die Versicherung, dass er ihn kennt und dass er auf dem guten Weg ist.


3
 
 gvsdf 26. August 2022 
 

Kardinal Woelki ist auch hier im Forum ausgesprochen heftig kritisiert worden. Man erinnere sich an die Zeit nach der Flüchtlingskrise, also z.B. 2016. Kann man alles im Archiv von kath.net nachlesen.


2
 
 naiverkatholik 26. August 2022 
 

Rote Karte: Guido Cantz für eine Sendung sperren

@ Tante Ottilie
Ja, rote Karte für Guido Cantz! Der Idiotenhügelspruch über Woelki in der WDR-Show mit den Bläck Fööss vor dem Dom war weit unter der Gürtellinie. Der beliebte, als spitz aber fair bekannte, ich meine auch bekennend katholische Entertainer wird von mir für eine Sendung gesperrt. Typisches Erheischen von Lachern in AntiWoelkiStimmung bei vermeintlicher Mehrheit.


4
 
 rosenkranzbeter 26. August 2022 
 

Danke, Herr Lohmann!

Sie haben mir aus dem Herzen gesprochen. Ich gehöre auch zu der schweigenden Mehrheit, die voll und ganz hinter Kardinal Wölki steht.
Wir möchten ihn als Hirten nicht verlieren. In Erinnerung sind mir besonders seine Predigten über die heilige Eucharistie an Gründonnerstag und Fronleichnam, sein Einsatz für das ungeborene Leben und sein Mut, mit dem er sich gemeinsam mit Bischof Voderholzer den schismatischen Beschlüssen des Synodalen Weges entgegenstellt!
Ich befinde es zum Teil befremdlich, wie der Heilige Vater mit seinen Mitbrüdern im Bischofsamt umgeht. Das ist nicht gut für die Weltkirche!
Heiliger Petrus, heiliger Maternus bittet für die heilige Kirche Gottes!


6
 
 gebsy 25. August 2022 

W I N D H A U C H,

alles Windhauch.
EINE Lüge braucht immer weitere, um bestehen zu können.
Das so entstandene Lügengebäude hat erfahrungsgemäß keinen Bestand.
Dass Lügen kurze Beine haben, erfahren wir in unseren Tagen immer öfter ...

www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/koh1.html


2
 
 Waldi 25. August 2022 
 

Wer die katholische Glaubenslehre

vor der Zersetzung durch die deutsch-katholische Kirche zu retten versucht, ist ein Störenfried und muss mit allen - auch unzulässigen Mitteln aus dem Verkehr gezogen werden. So geht es dem geradlienigen Rainer Maria Kardinal Woelki. Was mich besonders erschreckt, ist, dass die schlimmsten Verleumder aus dem Deutsch-Katholizismus kommen. Welch eine abscheuliche Verwerflichkeit!


10
 
 J. Rückert 25. August 2022 
 

Niemals ein Pakt mit dem Teufel!

"Seht, wie sie einander lieben", sagten die Heiden über die Christen in der Antike.
Der Kardinal wanderte eine Weile mit der Zeit. Als es an die Substanz ging, zeigte er Gesicht und hat nun seine Dornenkrone weg.
Auch der Papst irrt, wenn er glaubt, er könne durch Absprachen mit der KPCh (und deren Varianten im Westen) den Stürmen gebieten.


2
 
 Johannpeter 25. August 2022 
 

Ich stehe zu 100% hinter Kardinal Woelki und bin zu 100% gegen seine Verleumder.!

Ja, der Erzbischof von Köln ist ein wahrer Katholik und ein erstklassiger Bischof! Diese Tatsache ist der Grund für die schlimme Schmutzkampagne gegen ihn! Es liegt nichts Bedeutendes gegen ihn vor,doch die Schmutzfinken verfahren nach dem Motto, die Polemik und Lügen solange zu wiederholen, bis jemand der Geduldsfaden reißt! Halten Sie durch Herr Kardinal und am Ende lachen sie über diese unchristlichen Verleumder!


12
 
 Lemaitre 25. August 2022 
 

...

Es ist traurig zu sehen, wie ein Kardinal wie Woelki, der das gesamte Spektrum der katholischen Lehre vom Schutz des Lebens von dessen natürlichen Beginn (Abtreibung) über dessen unvorhersehbaren Verlauf (Unterstützung Geflüchteter) bis hin zu dessen natürlichen Ende verteidigt, auch und insbesondere von sich selbst als ("deutsch")katholisch verstehenden Personen, sei es jetzt vom "sozialistischen" oder "nationalistischen" Flügel - beides nichts, was katholisch ist, aber das "lässt man sich ja nicht mehr absprechen."


3
 
 Scotus 25. August 2022 

Fusca sum et decora (Cant. 1,4)

Von allem Anfang an ist der Antichrist in der Kirche und wächst in ihr bis zur großen "discessio", die die endgültige "revelatio" einleitet. Papst Benedikt hat diesen Gedanken übrigens auch am 28. April 2009, wo er das Pallium, das er bei seiner Investitur erhalten hatte, am Grab Papst Coelestins des V. in L'Aquila ablegte. Man sieht, wie wohlbedacht Benedikts Entscheidung war.

"Denn wenn nicht zuerst die Apostasie gekommen und geoffenbart worden ist der Mensch der Anomie (ho anthropos tes anomias), der Sohn der Zerstörung, der sich widersetzt und über alles erhebt, was Gott genannt wird oder Gegenstand der Verehrung ist, bis er, sich als Gott ausgebend, im Tempel Gottes sitzt. Erinnert ihr euch nicht, dass ich euch, als ich noch unter euch weilte, dies sagte. Jetzt wisst ihr, was aufhält (to katechon), auf dass er geoffenbart werde zu seiner Zeit. Das Geheimnis der Anomie (mysterion tes anomias, das die Vulgate mit mysterium iniquitatis übersetzt) ist schon wirksam."
(2 Thess 2, 3-7)


2
 
 Tante Ottilie 25. August 2022 
 

Die öffentliche Herabsetzung Kardinal Woelki's geht weiter

Am 20.08.2022 Abend sollte auf WDR ein Jubiläumskonzert anlässlich des 50jährigen Bestehens der Kölner Kultband Bläck Fööss auf dem Roncalli-Platz vordem Kölner Dom stattfinden und übertragen werden.

Der Entertainer und Comedian Guido Cantz moderierte die Sendung an u.a. mit völlig deplatzierten Spitzen gegen die röm.-katholische Kirche, deren Frauenbild angeblich inzwischen genauso alt sei wie der Kölner Dom, nämlich 700 Jahre.

Es kam dann noch schlimmer, als er sich daran hochzog, dass der Roncalli-Platz ja nach dem früheren Papst Johannes XXIII. benannt sei und sowas mit heutigen Kirchenführern ja schlichterdings unvorstellbar sei: Nach Kardinal Woeki könne man ja allenfalls noch einen Übungshang für Skianfänger, auch IDIOTENHÜGEL genannt, benennen.

Für uns war hier das Maß voll - wir schalteten entnervt und wütend über solche Unverschämtheit ab und um!


14
 
 golden 25. August 2022 
 

Wer steht zum Glauben ? Woelkis Name gehört dazu !
An die guten Lehrer sollen wir uns gewiesen wissen,wir brauchen sie in dieser Endzeit !!!


9
 
 golden 25. August 2022 
 

Ihr Geschwister im Kölner Bereich !

Helft Kard. Woelki durch Eutre reichliche Teilnahme an seinen Veranstaltungen...


11
 
 Bessi 25. August 2022 
 

Erinerung an Bischof Tebartz Hetze

Genauso ging es ihm auch da ging es nicht um Missbrauch sondern um angeblich hoche Geldverschwendung. Es gab keine Ruhe bis er zurück trat. Er war auch Tief Katholisch daher wollten die Limburger ihm garnicht.
Es ist nur sehr komisch als Kardinal Woelki nach Köln gewählt wurde da gab es doch eine grosse freude das ganze Kapitel freute sich und wollte ihm nach nur 2 jahren in Berlin wieder zurück


5
 
 Marie* 25. August 2022 
 

?

Ja, Kardinal Woelki ist ein Leuchtturm der deutschen Kirche. Er schöpft aus einer tiefen Christusbeziehung, von der seine wunderbaren und sehr inspirierenden Predigten zeugen. Die deutsche Kirche braucht gerade ihn.


11
 
 physicus 25. August 2022 
 

100% Zustimmung zum Artikel von Herrn Lohmann

Unten ein Link zu einer Pressemitteilung des Betroffenenbeirats des EB Köln vom 19.08.22. So etwas wird leider völlig von den "Woelki-Kritikern" ignoriert und sogar ins Gegenteil verkehrt. Beispielzitat:

"Wir fragen uns: Warum informieren sich die, die sich in den Medien zu Wort gemeldet haben (z. B. Kreisdechanten, Diözesanratsvorsitzender, Sprecherinnen der UBSKM und Maria 2.0) nicht bei uns selbst, statt zurückgetretene Mitglieder zu zitieren? Warum werden wir nicht zu unserem Engagement seit dem neuen Gutachten 2021 gefragt? Stattdessen wirft man uns vor, dass wir uns von verschiedenen Seiten instrumentalisieren lassen. ... Der amtierende Betroffenenbeirat wünscht sich, dass kirchenpolitische Fragen und Probleme mit den Verantwortlichen direkt besprochen werden, statt ständig in den Medien den sexuellen Missbrauch vorzuschieben und uns erneut zu benutzen."

www.erzbistum-koeln.de/news/Pressemitteilung-des-Betroffenenbeirats-im-Erzbistum-Koeln-vom-19.08.2022/


6
 
 proelio 25. August 2022 
 

Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch!

Die Schuld liegt hier eindeutig wieder einmal bei Papst Franziskus selbst. Solange er weiterhin in dieser Angelegenheit zaudert, schwächt er die Position von Kardinal Woelki. Dies hatte Kardinal Müller zuletzt sehr richtig kritisiert. Offensichtlich will der Papst den Kölner Kardinal loswerden, obwohl nichts gegen ihn vorliegt!


10
 
 FNO 25. August 2022 

Danke, Martin,

für das starke Engagement. "Spröde und ungeschickt" trifft aber nicht ganz den Punkt. Woelki hat sich zunächst, zu Lebzeiten des Förderers und Vorgängers, peinlich von Meisner distanziert und die "pastorale Linke" umworben. Erst als es allzu bunt wurde bei Bätzing, Marx und Co. erhob er Widerspruch. Gut so! Aber wird er im Amt bleiben angesichts der eigenen, persönlichen Versäumnisse?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Vatikan macht Vorschläge für ein Papstamt für alle Kirchen
  2. Vatikan will neue Art des Papstamts vorschlagen
  3. 'BSW und AfD: Putins Hufeisen des Grauens'
  4. ,Schon am Tag von Carlos Beerdigung begannen wir Wunder zu sehen...‘
  5. Wieder Aufregung um Papstzitat über Homosexuelle
  6. 'Falscher Eindruck einer Einmütigkeit'
  7. Good News aus Europa – Die Jugend wählt nicht mehr grün
  8. Wenn Gott vollkommen gut ist, warum gibt es so viel Böses?
  9. Klarer Sieg für Kardinal Woelki im wichtigsten Verfahren gegen BILD!
  10. „Die Lukas-Ikone“: Der Urknall der christlichen Bilderwelt
  11. Bravo Giorgia!
  12. Peterson kritisiert ,Festival des Stolzes‘
  13. „Gehen Sie nur für ein paar Minuten!“
  14. Erzbistum Köln wehrt sich gegen DDR-Vergleich von ‚Maria 2.0’
  15. „Neuer Anfang“ wendet sich wegen Synodalem Ausschuss formell an Rom

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz