Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Wird Bätzing zur Petze?
  4. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  5. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  6. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  7. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  8. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  9. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  10. Die deutsch-queere Kirche schreitet voran, auch im Bistum Mainz
  11. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  12. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  13. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  14. Wenn ein Belasteter am Amt kleben bleibt, hat sich eine glaubwürdige Aufarbeitung erledigt!
  15. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.

Die Apostolische Reise nach Kasachstan

21. September 2022 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: in einer Welt, in der Fortschritt und Rückschritt miteinander verwoben sind, bleibt das Kreuz Christi der Anker des Heils: ein Zeichen der Hoffnung, das nicht enttäuscht. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as). „Da begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist. Er hat das Wort den Israeliten gesandt, indem er den Frieden verkündete durch Jesus Christus: Dieser ist der Herr aller“ (Apg 10,34-36).

Wie bereits am Sonntag nach dem Angelusgebet angekündigt nutzte Papst Franziskus den Moment der Katechese bei der Generalaudienz, um sich mit seiner 38. Apostolischen Auslandsreise nach Kasachstan (13.-15. September 2022) anlässlich des Kongresses der Führer der Weltreligionen und der traditionellen Religionen auseinanderzusetzen.

Dankbar blickte der Papst auf diese Apostolische Reise zurück. In jenen Tagen der Begegnung und des Dialogs sei deutlich geworden, wie unverzichtbar der Beitrag der Religionen für unsere Welt sei, in der man vielfach verlernt habe, aufeinander zu achten, einander zuzuhören und sich in der vom Schöpfer gewollten Vielfalt zu respektieren.

So stelle die gemeinsame Abschlusserklärung dieses Kongresses einen wichtigen Schritt auf unserem Weg des Friedens und der universalen Geschwisterlichkeit dar: „versuchen wir, diese edlen Ziele zum Aufbau einer besseren Welt in unserem Alltag zu verwirklichen“, mahnte Franziskus.

Sehr gerne denke er auch an die Begegnung mit der kleinen Gemeinschaft der Katholiken in diesem großen Land.

Was also die Kirche betreffe, „so war ich erfreut, eine Gemeinschaft von glücklichen, frohen und begeisterten Menschen zu treffen“. Es gebe nur wenige Katholiken in diesem riesigen Land. Aber dieser Zustand könne, wenn er im Glauben gelebt werde, dem Evangelium entsprechende Früchte bringen: vor allem die Seligkeit der Kleinheit, Sauerteig, Salz und Licht zu sein, sich allein auf den Herrn zu verlassen und nicht auf irgendeine Form menschlicher Bedeutung.

Darüber hinaus lade die zahlenmäßige Knappheit dazu ein, Beziehungen zu Christen anderer Konfessionen zu knüpfen und auch die Brüderlichkeit mit allen zu pflegen. „Eine kleine Herde also, ja“, so der Papst, „aber offen, nicht verschlossen, nicht defensiv, offen und vertrauend auf das Wirken des Heiligen Geistes, der frei weht, wo und wie er will“. Es sei der Märtyrer dieses heiligen Gottesvolkes gedacht worden, Männer und Frauen, die während der langen Zeit der Verfolgung so viel für den Glauben gelitten hätten.

Mit dieser kleinen, aber frohen Schar feierten wir die Eucharistie, wieder bei Nur Sultan, auf dem Vorplatz der Expo 2017, umgeben von hochmoderner Architektur. Dies habe sich am Fest des Heiligen Kreuzes zugetragen: „das stimmt uns nachdenklich: in einer Welt, in der Fortschritt und Rückschritt miteinander verwoben sind, bleibt das Kreuz Christi der Anker des Heils: ein Zeichen der Hoffnung, das nicht enttäuscht, weil es auf der Liebe des barmherzigen und treuen Gottes gründet“. Ihm gelte unser Dank für diese Reise und unser Gebet, dass sie reiche Früchte für die Zukunft Kasachstans und für das Leben der pilgernden Kirche in diesem Land bringen möge.

„Bitten wir den Herrn“, so der Papst, „er möge alle Menschen in Kasachstan, in diesem Land der Begegnung zwischen Religionen, Kulturen, Sprachen mit seinem Segen begleiten“.

Die Pilger und Besucher aus dem deutschen Sprachraum grüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten:

Liebe Pilger deutscher Sprache, während meiner Reise nach Kasachstan haben wir das Fest Kreuzerhöhung gefeiert. Blicken wir voll Vertrauen auf das Kreuz unseres Herrn, der uns Liebe, Mitgefühl und Vergebung lehrt und uns ermutigt, die Kreuze unseres Lebens anzunehmen. Der Herr segne euch!

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 21. September 2022 

„das stimmt uns nachdenklich:

in einer Welt, in der Fortschritt und Rückschritt miteinander verwoben sind, bleibt das Kreuz Christi der Anker des Heils: ein Zeichen der Hoffnung, das nicht enttäuscht, weil es auf der Liebe des barmherzigen und treuen Gottes gründet“.
Danke, Heiliger Vater, dass Sie das Kreuz (unsere Erlösung) wieder einmal unmissverständlich als Anker des Heils hervorheben. Ich bin überzeugt, wenn wir dieses Bewusstsein wieder in den Herzen unserer Gläubigen zu wecken vermögen, werden sich die Krisen unserer Kirche schnell verflüchtigen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Wird Bätzing zur Petze?
  3. "Es erschreckt mich, dass dies – wieder – in Deutschland geschieht"
  4. Katholikenprotest zu Beginn der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Möchte Herr Bätzing die Schweizer Gardisten gegen Giorgia Meloni ausrücken lassen?
  6. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  7. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  8. Deutschland: Nuntius äußert erneut Bedenken zum "Synodalen Weg"
  9. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  10. Italienischer Bischof weist Priester nach unwürdiger Messfeier zurecht
  11. Papst: wir erleben den dritten Weltkrieg
  12. Der Tag, Herr, den Du gabst, der endet.
  13. Hat Putin "Fridays for Future" usw. mit Millionen unterstützt?
  14. Kardinal Zuppi: Wahltag in Italien kein "schwarzer Tag"
  15. Deutsches Gericht möchte Informationen vom emeritierten Papst Benedikt XVI.

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz