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USA: Virginia stärkt Elternrechte und schützt Schüler vor Trans-Ideologie

1. Oktober 2022 in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Geschlechtsänderungen des Kindes sollen nicht mehr durch dessen bloße Erklärung möglich sein, Eltern müssen über alle Entwicklungen informiert werden, Umkleideräume werden nach dem offiziellen Geschlecht getrennt.


Richmond/Virginia (kath.net/mk)

Das Bildungsministerium des US-Bundesstaats Virginia hat neue Richtlinien für lokale Schulbehörden veröffentlicht, die die Elternrechte stärken und der Trans-Ideologie gegensteuern sollen. Das berichten LifeSiteNews und die FAZ. Schüler, die ihr Geschlecht und ihren Namen ändern wollen, benötigen nun entweder offizielle Dokumente oder das Einverständnis der Eltern. Eine bloße Erklärung des Kindes, wie unter den Richtlinien vom letzten Jahr, reicht nicht mehr aus. Diese Richtlinien hatte noch der demokratische Gouverneur Ralph Northam forciert; im Wahlkampf um das Gouverneursamt, den schließlich der Republikaner Glenn Youngkin gewann, waren sie ein großes Thema gewesen.


Youngkin war mit dem Versprechen, die Elternrechte zu stärken, angetreten, und setzt dieses Versprechen nun im Schulbereich um: Eltern sollen künftig das Recht haben, „Entscheidungen über die Bildung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Bräuchen, ihrem Glauben und ihrer Familienkultur zu treffen“. Das Schulpersonal soll die Eltern über die gesundheitliche, soziale und psychologische Entwicklung des Kindes informiert halten und nichts verschweigen dürfen, insbesondere auf dem Gebiet der Geschlechtsentwicklung. Außerdem soll kein Lehrer oder Schüler gezwungen werden dürfen, entgegen seinem Gewissen einen Schüler mit einem anderen Namen/Geschlechtspronomen anzureden. Schließlich sollen Badezimmer und Umkleiden in Schulgebäuden nach dem offiziell anerkannten Geschlecht getrennt werden, ebenso Schulaktivitäten und Sportveranstaltungen.


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