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Lugano: Rücktritt von Bischof Lazzeri, Ernennung eines Apostolischen Administrators "sede vacacante"

11. Oktober 2022 in Schweiz, keine Lesermeinung
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Papst Franziskus hat Bischof Alain de Raemy, Weihbischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, zum Apostolischen Administrator der Diözese Lugano ernannt


Freiburg i.Ü. (kath.net/SBK) Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat mit Bedauern die Entscheidung von Bischof Valerio Lazzeri zur Kenntnis genommen, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Bischof der Diözese Lugano zurückzutreten.

Die Mitglieder der SBK danken Bischof Lazzeri besonders für die Aufgaben, die er während der neun Jahre in ihrer Mitte, im Dienste des kirchlichen Lebens in der Schweiz erfüllt hat. Insbesondere im Bereich der theologischen Forschung und Ausbildung. Die Zusammenarbeit mit ihrem Tessiner Mitbruder war stets gut und fruchtbar!

Papst Franziskus hat Bischof Alain de Raemy, Weihbischof der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg, zum Apostolischen Administrator der Diözese Lugano ernannt, bis ein neuer Diözesanbischof gewählt wird. Die Mitglieder der SBK sprechen Bischof de Raemy ihre besten Wünsche aus und werden ihn bei seiner neuen Aufgabe im Tessin selbstverständlich unterstützen.

Freiburg, den 10. Oktober 2022

Bischof Felix Gmür
Präsident der Schweizer Bischofskonferenz

Vita von Bischof Valerio Lazzeri (c) Website der Diözese Lugano, (c) für die Übersetzung: kath.net

Valerio Lazzeri stammt aus Dongio und wurde am 22. Juli 1963 von Alfredo und Zita nahe Mailand geboren. Nach Abschluss der obligatorischen Schule in seinem Tal und der Matura am klassischen Gymnasium in Bellinzona trat er in das Diözesanseminar San Carlo ein, das damals seinen Sitz im Salesianum Convitto di Fribourggo hatte, an dessen Universität er das Lizentiat in Theologie erwarb.

Am 2. September 1989 empfing er in der Kathedrale von Lugano von Bischof Eugenio Corecco die Priesterweihe mit Inkardination in der Diözese Lugano. Anschließend setzte er sein Studium am Päpstlichen Institut für Spiritualität „Teresianum“ in Rom fort, wo er 1991 in Spiritueller Theologie mit einer Arbeit über „Mystische Theologie und scholastische Theologie. Spirituelle Erfahrung als theologisches Problem bei John Gerson“ promovierte.

Nach seiner Rückkehr in die Diözese wurde er zunächst als Vizerektor und Dozent (1991-1993) an das Kolleg Papio in Ascona entsandt, während er von 1993 bis 1999 als Angestellter im Sekretariat der Kongregation für das Katholische Bildungswesen in den Vatikan berufen wurde.

Von 1999 bis 2009 war er Mitarbeiter in der Gemeine in Locarno mit besonderem Engagement für Predigt, Katechese, Lectio divina sowie als geistlicher Assistent in der dortigen Humaine-Klinik. Gleichzeitig war er als Lehrer für Spirituelle Theologie an der Theologischen Fakultät Lugano und als Monialvikar tätig.

2009 lebte er für etwa ein Jahr in Bose, widmete sich dem Studium und der Forschung und der spirituellen Vertiefung.

Am 2. August 2010 wurde er zum Kanoniker des Domkapitels von San Lorenzo ernannt, mit Wohnsitz in Lugano, und er nahm seine Aufgaben als Monialvikar und Professor an der Theologischen Fakultät von Lugano wieder auf, während er weiterhin der Kathedralpfarrei zur Verfügung stand für Beichten und Gottesdienste sowie der gesamten Diözese für Katechese und Konferenzen und für die Feier des Sakramentes der Firmung als bischöflicher Delegierter. Außerdem wurde er zum geistlichen Leiter des Diözesanseminars San Carlo und zum Assistenten des Ordo Virginum ernannt.

Am 2. Mai 2013 erhielt er die Ernennung zum ordentlichen Professor der Theologischen Fakultät Lugano mit der Befähigung zum ausserordentlichen Professor für die Lehre der Theologie der Spiritualität.

In den letzten Jahren war er auch Mitglied der diözesanen Liturgiekommissionen; für den schulischen und außerschulischen Religionsunterricht; für die ständige Weiterbildung des Klerus und der Laien; zur Erstellung von Gemeindeblättern.

Unter seinen Veröffentlichungen erwähnen wir insbesondere:
• Artikel in theologischen Zeitschriften, die sich insbesondere auf die spirituelle Theologie beziehen
• seine Doktorarbeit: „Mystische Theologie und scholastische Theologie. Spirituelle Erfahrung als theologisches Problem bei John Gerson“
• Übersetzungen ins Italienische aus dem Syrischen, mit kritischen Anmerkungen und Kommentaren der folgenden patristischen Texte: „Contro i libri malvagi“ von Evagrio Pontico; „Die Etappen des spirituellen Lebens“ von Giuseppe Hazzaya.


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