Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an

Die Welt steht Kopf

14. November 2022 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ich glaube, dass Gott uns in diesen Zeiten, wo wir von großen Ereignissen in Atem gehalten werden, herausfordert unseren Blick auf das Kleine zu lenken. Vor unserer eigenen Haustüre das Kehren anfangen - Gastkommentar von Inka Hammond aus Florida


Florida (kath.net)

Die Welt steht Kopf. Seit zwei Jahren erleben wir einen Ausnahmezustand nach dem anderen. Wir scheinen nicht zur Ruhe zu kommen, wir sind atemlos, viele fühlen sich überfordert, in die Knie gezwungen.

In all dem Chaos, in all dem Nebel suchen wir nach Leitungsfiguren, nach Politikern, nach geistlichen Führungspersönlichkeiten, die den Weg weisen. Die uns vorleben, wie wir uns durch diese verrückten Zeiten navigieren können. Die uns Hoffnung zusprechen, die einen Silberstreifen an den Horizont malen. Diese Suche lässt uns oft desillusioniert zurück. Es sind nicht viele, die in diesen Zeiten mutig den Weg bahnen, voran gehen und unbequeme Wahrheiten aussprechen.

Was wir wirklich brauchen in diesen Zeiten, sind Väter. Geistliche Väter und leibliche Väter, die die Lücke schließen, die in den Riss treten für eine Generation, die orientierungslos und heimatlos umherwandert. Was wir wirklich brauchen, sind Mütter. Frauen, die den Schmerz lindern, Worte des Lebens sprechen und Geborgenheit inmitten von Unrast schaffen. Was wir wirklich brauchen, sind intakte Familienstrukturen, eine gesunde Einheit, die Werte und Identität vermittelt. Häuser, die Heimat werden. Orte, die Sicherheit bedeuten. Menschen, die sich rufen lassen an ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft.


Wir warten darauf, dass Politiker, Führungspersonen, Pastoren, Priester den Weg bahnen. Was wäre, wenn wir in einer Zeit stehen, wo nicht nur ein oder zwei Menschen mit großer Reichweite und Einfluss voran gehen, sondern du und ich – mitten in unserem Alltag? Wenn viele mit ihren kleinen Möglichkeiten, große Ziele verfolgen? Wenn wir ausbrechen aus unseren Selbstzweifeln und unserer Angst nichts bewegen zu können, und unsere Familien, Nachbarschaften, Städte, Länder von den innen heraus verändern? Was könnte passieren, wenn wir unsere Familien als Orte begreifen, wo Erweckung entstehen kann, wo echtes Leben in die verkalkten Adern unserer Nationen gepumpt werden kann?

Ich glaube, dass Gott uns in diesen Zeiten, wo wir von großen Ereignissen in Atem gehalten werden, herausfordert unseren Blick auf das Kleine zu lenken. Vor unserer eigenen Haustüre das Kehren anfangen. Den Blick auf die Person richten, die vor uns steht. Bewusst unser Umfeld wahrnehmen, wo Gott uns hingepflanzt hat und dort mit dem, was Gott uns anvertraut hat, segnen und dienen.

Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)

Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. (1. Petrus 4,10)

 

Inka Hammond lebt derzeit mit ihrem Mann und ihrer Familie in Florida. Inka veröffentlich dieses Jahr erstmals einen Tochter Gottes Online Adventskalender, den wir unseren Lesern sehr gerne empfehlen. 24 kurze Inputs von Inka rund um Ihr Bestseller Buch 'Tochter Gottes, erhebe dich', 24 weihnachtliche Lobpreislieder und 24 tolle Rabatte von christlichen Online Shops und Ministries ...und noch mehr! Bestellmöglichkeit hier!

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - MONTAG ANMELDESCHLUSS!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  5. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  8. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  9. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  13. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  14. Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue
  15. Kasper: Deutschsprachige Theologie ist Christologie-vergessen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz