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Die Welt steht Kopf

14. November 2022 in Kommentar, 6 Lesermeinungen
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Ich glaube, dass Gott uns in diesen Zeiten, wo wir von großen Ereignissen in Atem gehalten werden, herausfordert unseren Blick auf das Kleine zu lenken. Vor unserer eigenen Haustüre das Kehren anfangen - Gastkommentar von Inka Hammond aus Florida


Florida (kath.net)

Die Welt steht Kopf. Seit zwei Jahren erleben wir einen Ausnahmezustand nach dem anderen. Wir scheinen nicht zur Ruhe zu kommen, wir sind atemlos, viele fühlen sich überfordert, in die Knie gezwungen.

In all dem Chaos, in all dem Nebel suchen wir nach Leitungsfiguren, nach Politikern, nach geistlichen Führungspersönlichkeiten, die den Weg weisen. Die uns vorleben, wie wir uns durch diese verrückten Zeiten navigieren können. Die uns Hoffnung zusprechen, die einen Silberstreifen an den Horizont malen. Diese Suche lässt uns oft desillusioniert zurück. Es sind nicht viele, die in diesen Zeiten mutig den Weg bahnen, voran gehen und unbequeme Wahrheiten aussprechen.

Was wir wirklich brauchen in diesen Zeiten, sind Väter. Geistliche Väter und leibliche Väter, die die Lücke schließen, die in den Riss treten für eine Generation, die orientierungslos und heimatlos umherwandert. Was wir wirklich brauchen, sind Mütter. Frauen, die den Schmerz lindern, Worte des Lebens sprechen und Geborgenheit inmitten von Unrast schaffen. Was wir wirklich brauchen, sind intakte Familienstrukturen, eine gesunde Einheit, die Werte und Identität vermittelt. Häuser, die Heimat werden. Orte, die Sicherheit bedeuten. Menschen, die sich rufen lassen an ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft.


Wir warten darauf, dass Politiker, Führungspersonen, Pastoren, Priester den Weg bahnen. Was wäre, wenn wir in einer Zeit stehen, wo nicht nur ein oder zwei Menschen mit großer Reichweite und Einfluss voran gehen, sondern du und ich – mitten in unserem Alltag? Wenn viele mit ihren kleinen Möglichkeiten, große Ziele verfolgen? Wenn wir ausbrechen aus unseren Selbstzweifeln und unserer Angst nichts bewegen zu können, und unsere Familien, Nachbarschaften, Städte, Länder von den innen heraus verändern? Was könnte passieren, wenn wir unsere Familien als Orte begreifen, wo Erweckung entstehen kann, wo echtes Leben in die verkalkten Adern unserer Nationen gepumpt werden kann?

Ich glaube, dass Gott uns in diesen Zeiten, wo wir von großen Ereignissen in Atem gehalten werden, herausfordert unseren Blick auf das Kleine zu lenken. Vor unserer eigenen Haustüre das Kehren anfangen. Den Blick auf die Person richten, die vor uns steht. Bewusst unser Umfeld wahrnehmen, wo Gott uns hingepflanzt hat und dort mit dem, was Gott uns anvertraut hat, segnen und dienen.

Viele kleine Leute, die an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern. (Afrikanisches Sprichwort)

Gott hat jedem von euch Gaben geschenkt, mit denen ihr einander dienen sollt. Setzt sie gut ein, damit sichtbar wird, wie vielfältig Gottes Gnade ist. (1. Petrus 4,10)

 

Inka Hammond lebt derzeit mit ihrem Mann und ihrer Familie in Florida. Inka veröffentlich dieses Jahr erstmals einen Tochter Gottes Online Adventskalender, den wir unseren Lesern sehr gerne empfehlen. 24 kurze Inputs von Inka rund um Ihr Bestseller Buch 'Tochter Gottes, erhebe dich', 24 weihnachtliche Lobpreislieder und 24 tolle Rabatte von christlichen Online Shops und Ministries ...und noch mehr! Bestellmöglichkeit hier!

 

 

 


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