Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  2. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  3. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt
  4. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  5. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  6. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  7. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  8. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  9. Papst an Theologen: Kreative Treue zu Tradition bei Gender-Thema
  10. Roma locuta causa finita
  11. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  12. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  13. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle
  14. "Bei den einen ist das todesmutig, bei den anderen ganz und gar nicht"
  15. Hat Kardinal Marx dem Papst erneut den Rücktritt angeboten?

Kultusministerin Raab macht auf verfolgte Christen aufmerksam

17. November 2022 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Round Table zum "Red Wednesday" mit Hilfswerken im Bundeskanzleramt


Wien (kath.net/KAP) Am "Red Wednesday" - heuer am 16. November - macht das internationale katholische Hilfswerk "Kirche in Not" auf das Schicksal von Millionen diskriminierten, unterdrückten und verfolgten Christinnen und Christen weltweit aufmerksam. Kultusministerin Susanne Raab lud aus diesem Anlass Vertreterinnen und Vertreter von "Kirche in Not", der Menschenrechtsorganisation "Christen in Not", der Päpstlichen Missionswerke (Missio), von Open Doors, des "Observatory on Intolerance and Discrimination Against Christians" und der Menschenrechtsgruppe "ADF International" zu einem Austausch ins Bundeskanzleramt. An dem Gespräch nahm auch der Wiener Weihbischof Franz Scharl teil.

"Christin und Christ sein war noch nie so gefährlich wie heute. Es ist erschreckend, dass Christinnen und Christen in rund 50 Staaten der Erde, sei es in Nordkorea, dem Nahen Osten oder in Afrika, nur aufgrund ihres Glaubens unterdrückt und verfolgt werden", so Raab in einem Statement im Anschluss an die Begegnung. Als Kultusministerin sei es ihr ein Anliegen, "auf dieses schreckliche Schicksal aufmerksam zu machen" und Initiativen wie jene von "Kirche in Not" zum "Red Wednesday zu unterstützen, betonte Raab.

142 Kirchen, Stifte, Klöster und Monumente werden am Mittwochabend, 16. November, rot angestrahlt, darunter auch das Parlament in der Wiener Hofburg, die Karlskirche und der Stephansdom - als Zeichen der Solidarität mit den verfolgten und unterdrückten Christinnen und Christen, so "Kirche in Not-Österreich"-Direktor Herbert Rechberger gegenüber Kathpress: "Wir sind der Frau Bundesminister sehr dankbar, dass sie dieses Anliegen mit so großem Engagement mitträgt." Dies sei, wie der gesamte "Red Wednesday", ein Beitrag dazu, das Bewusstsein für Religionsfreiheit in der Gesellschaft zu stärken.

Für "Christen in Not" (CiN) ist der "Red Wednesday" ein mutiges Zeichen von Gesellschaft und Politik für die Solidarität mit Menschen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden, bekräftigte CiN-Generalsekretär Elmar Kuhn. CiN unterstütze seit jeher diesen besonderen Tag und mit ihrer Einladung setze auch die Bundesministerin ein deutliches Zeichen dafür, "dass die Politik die Einhaltung des Menschenrechts auf Religionsfreiheit ernst nimmt". Freilich: "Wenngleich acht von zehn Menschen, die um ihres Glaubens willen verfolgt werden, Christen sind, so müssen wir uns dennoch aktiv und gemeinsam für die freie Religionsausübung jedes Menschen einsetzen", sagte Kuhn. Die Grundlage des Einsatzes für Religionsfreiheit sei dabei immer der Dialog der Religionen und Wien sei die internationale Blaupause dafür, wie dieser Dialog um des Friedens willen geführt werden kann.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Der Stephansdom in Wien in rotes Licht getaucht zur Erinnerung an die weltweite Christenverfolgung (c) Kirche in Not


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Warum Sie am 2. April 2023 am Abend in Krakau sein sollten!
  2. „Wie Papst Franziskus mit den deutschen Bischöfen umgegangen ist, war eine Meisterleistung“
  3. Bitte unterstützen Sie kath.net (nicht nur vor Weihnachten) via AmazonSmile-Programm
  4. Daniel Deckers wittert einen Eklat: Der Papst habe die deutschen Bischöfe „düpiert“
  5. Eine einmalige kath.net-Reise ans Ende der Welt - NORDKAP + LOFOTEN
  6. Deutsche Bischöfe kehren angeschlagen aus Rom zurück
  7. "Maßgebliche Kritiker sprechen offen von einem latenten Schisma"!
  8. Homosexualität: Gott-gewollt oder Darwinischer Irrtum?
  9. Der verunglückte Rombesuch der deutschen Bischöfe
  10. Italien: "Singende Nonne" Suor Cristina ist aus ihrem Orden ausgetreten
  11. Callboys, Nutten und Drogenjunkies - Wie wärs mit einem (Neben-)Job in der ‚deutschen Kirche‘?
  12. Nach dem Ad-limina-Besuch – Deutsche Bischöfe sitzen in der selbstgestellten Falle
  13. Roma locuta causa finita
  14. "Gott bewahre mich vor jemand, der nur EIN Büchlein gelesen hat" (Thomas von Aquin)
  15. Zitat: „Explizit wie nie zuvor wird Vielfalt in kirchlichen Einrichtungen als Bereicherung anerkannt

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz